Taufen und Kommunionen
Weltliche Taufe oder kirchliche Taufe: Einladung ordnet alles
Wer eine freie Taufe und eine kirchliche Taufe plant, hat zwei Orte, zwei Zeiten und zwei Rollen für die Paten. Eine digitale Einladung hält beides zusammen – ohne Nachdrucken.
Send The Joy · 5. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Samstagvormittag, zwei Einträge im Kalender, und beide heißen Taufe. Um zehn Uhr sitzt ihr mit den Großeltern im Gemeindehaus, um halb zwölf in der Kirche, wo die Bänke schon voll sind. Dazwischen liegen zwanzig Minuten Fahrt und die Frage, ob die Paten nun zweimal aufstehen oder nur einmal.
Weltliche Taufe und kirchliche Taufe sind kein Widerspruch, sondern zwei Feiern mit eigenem Ablauf. Wer beide plant, plant zwei Adressen, zwei Uhrzeiten und zwei Rollen für dieselben Menschen. Genau dort entstehen die Rückfragen.
Weltliche Taufe und kirchliche Taufe: der Ort bestimmt die Gästeliste
Bei einer freien Taufe legt ihr den Rahmen fest: Wohnzimmer, Park, ein Raum mit Stühlen im Kreis. In der Kirche gibt es Bänke, einen festen Platz am Taufbecken und meist einen Gottesdienst mit Liedern und Lesungen. Das verändert Uhrzeit, Platzzahl und die Länge des Vormittags. Bevor ihr die Liste schreibt, klärt die Kapazität vor Ort. Sechzig Stühle im Kreis sind etwas anderes als eine Kirche mit offenen Bänken.
- Ort, Uhrzeit und Adresse für die freie Taufe – getrennt von der Kirche.
- Fahrtzeit zwischen beiden Orten plus zwanzig Minuten Puffer.
- Essen oder Kaffee mit Uhrzeit und Lokal.
- Eine Zeile zum Dresscode, passend zum jeweiligen Raum.
Die Paten wechseln die Rolle, nicht den Namen
In einer freien Taufe sind Paten meist Begleiter: sie stehen neben euch, sagen ein paar Worte, halten das Kind. In der Kirche gehen sie oft mit nach vorne zum Taufbecken und antworten mit der Gemeinde. Was eure Gemeinde voraussetzt, fragt ihr am besten vorher im Pfarramt, telefonisch und mit Namen.
In der Einladung heißen Paten genau so, wie ihr sie zu Hause nennt: Taufpate, Patentante, Götti, Gotte. In der Schweiz klingt das anders als in Deutschland, und niemand soll in eurer Einladung ein Wort lesen, das ihr selbst nie benutzt. Bei zwei Feiern entscheidet ihr, ob dieselben Paten in beiden auftreten oder ob für die freie Taufe jemand anderes dazukommt.

Zwei Feiern, ein Link: verschiebt die Kirche die Uhrzeit, verschiebt sich der Kalender aller Gäste mit.
Ablauf in echten Uhrzeiten statt ungefährer Ansage
Schreibt den Tag wie einen Fahrplan: 10:00 freie Taufe im Gemeindehaus, 11:30 Taufe in der Kirche, 13:30 Mittagessen im Gasthof Zur Linde. Jeder Block mit Adresse und Karte. Lasst nicht offen, ob gegessen wird, nachdem die Kirche vorbei ist oder zwischen den beiden Zeremonien. Eine falsche Uhrzeit bringt pro Familie drei Rückfragen.
Eine digitale Einladung hält beide Zeremonien und den RSVP
Ihr baut die Einladung aus Szenen: eine für die freie Taufe, eine für die Kirche, eine für das Essen. Jede Szene bekommt eigene Texte und Fotos, bis zu sechs eigene Bilder, die sich automatisch in den Rahmen setzen. Dazu Musik und die Fragen für die Rückmeldung, die ihr selbst zusammenstellt. Veröffentlicht wird mit einem Klick, geteilt per Link, QR-Code oder Nachricht. Gäste brauchen keine App, sie öffnen den Link im Browser auf dem Handy.
Die Zusagen landen in einer Liste in derselben Einladung, ohne Hinterhertexten. Ändert sich die Uhrzeit in der Kirche oder der Raum für die freie Taufe, tragt ihr das im Browser nach, der Link bleibt gleich, und alle sehen beim nächsten Öffnen die neue Version. Gedruckt wird nichts. Wer eine Erinnerung auf Papier möchte, bekommt eine Kopie – alle anderen brauchen nur den Link.
Ein Design aus der Kollektion, Titelseite kostenlos testen, dann für 29,99 EUR einmalig veröffentlichen, ohne Abo. Wenn die Gemeinde den Termin verschiebt oder ein Pate ausfällt, ändert ihr den Text und der Link bleibt derselbe.
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