Taufen und Kommunionen
Taufeinladungen mit Zeitplan: niemand wartet am Tisch
Die Messe gibt den Takt vor. So ordnet ihr die Uhrzeiten auf der Taufeinladung, damit niemand vor dem ersten Gang am Tisch sitzt. Ändert sich die Zeit, bleibt der Link derselbe.
Send The Joy · 30. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Die Taufe ist um 12 Uhr, das Lokal zwanzig Minuten entfernt. Auf der Einladung steht „Essen ab 13 Uhr“. Um 13 Uhr sitzen die ersten Gäste am Tisch, die Vorspeise steht schon da, und die Eltern mit dem Täufling kommen gerade aus der Kirche. Hinterher heißt es: „Wir waren doch pünktlich.“ Genau hier entscheidet sich, ob eure Taufeinladung mit Zeitplan aufgeht.
Die Regel ist einfach: so wenige Zeitangaben wie möglich, so klare wie nötig. Zwei Zeiten tragen den ganzen Tag – der Beginn in der Kirche und der Beginn am Tisch. Alles dazwischen ordnet ihr drumherum.
Die Messe gibt den Takt vor, alles andere folgt
Fängt der Gottesdienst um 12 Uhr an und liegt das Lokal zwanzig Minuten weiter, schreibt nicht „Essen um 13 Uhr“ auf die Einladung. Diese Zeile ist zu knapp. Schreibt zwei Zeilen mit Uhrzeit, Ort und dem, was passiert: „12:00 · Taufe · Pfarrkirche St. Michael“ und „14:00 · Essen · Gasthaus Lindenhof“. So rechnet jeder Gast selbst aus, wann er losfahren muss. Findet die Taufe im Gottesdienst statt, gehört „Taufe während der Messe“ dazu – sonst fragen fünf Leute, ob es eine eigene Zeremonie gibt.
- Genaue Uhrzeit der Taufe, und ob sie im Gottesdienst stattfindet.
- Zeit, zu der ihr die Kirche verlasst.
- Uhrzeit für Aperitif oder Sektempfang, wenn es einen gibt.
- Uhrzeit für Essen und Nachtisch, dazu der ungefähre Schluss.
Taufeinladungen mit Zeitplan: von der Kirche ins Lokal
Zwischen dem letzten Lied und dem ersten Glas liegt mehr als die Fahrzeit. Gratulationen, Fotos, jemand sucht das Auto, jemand wechselt die Schuhe. Rechnet 30 bis 45 Minuten Puffer ein. Dann steht niemand vor einem Gasthaus, das noch zugesperrt ist.
Gibt es einen Aperitif, bekommt er eine eigene Zeile: „13:30 · Aperitif im Garten“. Steht dort nur „anschließend“, kommt ein Teil der Gäste erst um 15 Uhr, weil „anschließend“ für sie irgendwann nach dem Essen heißt. Liegt das Lokal weiter weg, setzt Karte oder Standortlink in dieselbe Einladung. Dann müsst ihr nicht zwanzig Mal erklären, wo es genau ist.
Zwei Fragen im RSVP: Taufe und Essen getrennt
Stellt zwei Fragen im Bestätigungsformular: „Kommst du zur Taufe?“ und „Bleibst du zum Essen?“ So wisst ihr, wie viele Stühle in der Kirche gebraucht werden und wie viele Plätze im Lokal. Die Antworten landen in einer Liste in der Einladung, geordnet. Schließt das RSVP ein paar Tage vorher ab, dann gebt ihr Lokal und Kirche eine sichere Zahl.

Zwei Uhrzeiten, klar getrennt, und niemand sitzt vor dem ersten Gang am Tisch.
Ändert sich die Uhrzeit, bleibt der Link derselbe
Verschiebt das Lokal die Tische auf 15 Uhr, ändert ihr die Zeit in der Einladung. Wer den Link danach öffnet, sieht die neue Version. Kein Nachschicken, kein neues Datum im Gruppenchat. Am Abend vorher öffnet ihr die Einladung selbst auf dem Handy und prüft, ob Uhrzeit, Ort und Ablauf untereinander stehen und auf einen Blick lesbar sind.
Schreibt den Zeitplan einmal auf, den Rest übernimmt die Einladung. Eine digitale Taufeinladung kostet 29,99 EUR, einmal bezahlt, ohne Abo. Die Uhrzeit könnt ihr später noch ändern, der Link bleibt gleich. Wählt ein Design, füllt die Felder aus und schickt den Link – eure Gäste öffnen ihn im Browser, eine App brauchen sie nicht.
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