Taufen und Kommunionen
Taufeinladungen: Wer trägt das Baby zur Taufe?
Wer das Baby über das Taufbecken hält, wer es trägt und wer es zurückgibt: So verteilt ihr die Rollen in der Taufeinladung, bevor der Tag da ist.
Send The Joy · 2. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Die Taufe läuft ruhig, bis der Pfarrer das Baby über das Becken hält und plötzlich drei Erwachsene die Hände ausstrecken. Die Patentante greift nach dem Kind, die Oma hält das Handtuch schon offen, der Vater steht halb hinter der Bank und schaut zu. Am Ende hält jemand das Baby, den niemand eingeplant hat – und auf dem Foto, das später gerahmt wird, ist genau diese Person von hinten zu sehen. In der Taufeinladung stand dazu nichts.
So passiert es, wenn die Rollen nicht vorher verteilt sind. Es braucht dafür keine lange Planung, nur ein paar Sätze, die jemand vorher ausspricht. Am besten stehen sie in der Taufeinladung, denn da liest sie jeder – auch die Verwandten, die sonst nur die halbe Geschichte kennen.
Wer trägt das Baby zur Taufe? Das steht in der Taufeinladung
In vielen Familien trägt die Mutter oder der Vater das Baby bis zum Becken. Die Patentante hält es während des Wassers, der Patenonkel steht daneben mit dem Handtuch oder der Kerze. Steht das nicht vorher fest, klärt sich die Frage mitten in der Kirche – mit Blicken, Handzeichen und einem Kind, das langsam unruhig wird.
- Wer das Baby bis zum Taufbecken trägt – meist die Mutter oder der Vater.
- Wer es beim Wasser hält – Patentante oder Patenonkel, je nach Familie.
- Wer Handtuch, Mützchen und Schnuller in Reichweite hat.
- Wer das Baby zum Lokal bringt und dabei nicht selbst fährt.
Zum Halten braucht es zwei Arme, nicht vier
Der Pfarrer bittet meist darum, dass das Baby beim Wasser ohne Wickeldecke gehalten wird. Wer es trägt, braucht beide Arme frei und nichts weiter in der Hand. Eine zweite Person übernimmt Handtuch, Mützchen und Schnuller – und steht nicht drei Bänke weiter hinten, sondern direkt neben dem Becken.
Sagt der Person mit der Kamera vorher, wer das Baby halten wird. Das Foto, das später an der Wand hängt, entsteht in diesen zehn Sekunden. Der Vater steht dabei oft einen halben Schritt zurück und ist darauf nur von der Seite zu sehen.

Die Rollen stehen in der Einladung, nicht im Kopf von vier Leuten.
Vom Altar bis zum Tisch: die Strecke, die niemand probt
Nach der Taufe sind es drei verschiedene Hände: eine trägt das Baby bis zur Tür, eine schiebt den Kinderwagen, eine gibt das Kind beim Empfang zurück. Klärt das vorher. Und wenn das Baby kurz vor dem Essen einschläft, hat es die Person, die ohnehin am wenigsten am Buffet steht – nicht die, die gerade daneben läuft.
Wenn der Patenonkel am Donnerstag krank wird
Nennt eine Ersatzperson und sagt es ihr direkt, nicht der Gruppe. Eine digitale Einladung lässt sich auch nach dem Verschicken ändern: Uhrzeit, Ort, Karte oder ein einzelner Satz. Der Link bleibt derselbe, und alle sehen die aktuelle Fassung. Trägt am Ende doch die Oma das Baby, korrigiert ihr den Text im Editor im Browser – ohne neue Karten und ohne 40 einzelne Nachrichten.
Namen, Zeiten und Aufgaben hängen an einem Link
Bei einer Taufe mit 40 Gästen gibt es schnell vier Versionen von „ich dachte, du trägst es“. In der digitalen Taufeinladung stehen die Namen der Paten, die Uhrzeit und die Angabe, wer das Baby hält – sichtbar für alle, die den Link öffnen. Send The Joy kostet 29,99 EUR pro Einladung, einmal gezahlt, ohne Abo. Eure Gäste laden keine App herunter: Sie öffnen den Link im Browser am Handy und bestätigen in einer Liste direkt in der Einladung. Verteilt die Rollen also vorher und schriftlich. Dann läuft die Taufe ohne Rückfragen vor dem Pfarrer.
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