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Taufen und Kommunionen

Taufeinladungen mit Spende statt Geschenken: so sagst du es

Eine Spende statt Geschenken lässt sich in wenigen Sätzen erklären. Formulierungen für die Taufeinladung, passende Projekte – und ein Link, den du später noch ändern kannst.

Send The Joy · 30. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Smartphone mit digitaler Taufeinladung auf Leinentuch, daneben ein weißes Taufkleid und eine kleine Keramikschale.
Eine Spende statt Geschenken lässt sich in wenigen Sätzen erklären. Formulierungen für die Taufeinladung, passende Projekte – und ein Link, den du später noch ändern kannst.

Ihr sitzt am Küchentisch, der Tauftermin steht, die Kirche ist reserviert. Dann kommt die Frage, die alles aufhält: Was schreiben wir hin, wenn wir eine Spende statt Geschenken möchten? Die Patentante fragt per WhatsApp nach einer Liste, der Bruder schickt einen Link zu einem Gutschein, und ihr habt noch nichts entschieden.

So ein Satz ist keine Wissenschaft. Er braucht drei Dinge: eine klare Formulierung, ein Ziel mit Namen und die Ansage, dass niemand muss. Alles andere ist Beiwerk.

Taufeinladungen mit Spende statt Geschenken: sagt es offen

Die Spende gehört in die Einladung selbst, nicht in eine Randnotiz. Ein Satz reicht, und er verbindet zwei Gedanken: eure Anwesenheit ist das Geschenk, und wer etwas geben möchte, unterstützt [Name der Einrichtung]. Danach sagt ihr, wofür das Geld ist: Schulmaterial für die Klasse von [Name], Milchpulver für die Tafel, eine Decke für den Tierschutzverein. Ein Projekt mit Namen liest sich anders als „eine gemeinnützige Sache“.

  • „Eure Anwesenheit ist das Geschenk. Wer etwas dazugeben möchte, unterstützt [Einrichtung].“
  • Nennt das Projekt und was es finanziert: Schulmaterial für [Schule], Essen für [Tafel].
  • Schreibt ausdrücklich, dass die Spende freiwillig ist und getrennt läuft – dann hält niemand die Einladung für einen Eintritt.
  • Ein Foto vom Kind auf der Titelseite, ein Foto vom Projekt in einer Szene weiter hinten.

Sätze, die auf dem Handy und am Küchentisch funktionieren

Kurze Sätze, die man in einer WhatsApp-Gruppe vorlesen kann, ohne dass es peinlich wird. Zum Beispiel: „Es gibt keine Geschenkeliste, dafür eine gemeinsame Kasse für [Verein].“ Denselben Satz könnt ihr in der Einladung in der Szene zur Feier verwenden.

Und für alle, die trotzdem etwas in der Hand halten wollen: „Wenn du etwas mitbringen möchtest, bring es mit. Die Spende ist nur ein anderer Weg, dabei zu sein.“ Zum Schluss ein konkretes Bild: „Wir füllen lieber [das Projekt] als das Wohnzimmer mit Dingen.“ Darunter der Name des Kindes.

Wählt eine Sache, die zur Taufe passt

Projekte rund um Kinder passen am besten: Material für eine Schulklasse, Spielzeug für die Kinderstation im Krankenhaus, Milchpulver für die Tafel. Auch etwas aus der Nachbarschaft funktioniert: der Mittagstisch im Gemeindehaus, der Schulgarten, die Bücherei. Wenn euch keine Einrichtung einfällt, nehmt eine kleine, konkrete Aktion – ein Baum pro Spende, eine Decke für den Tierschutzverein. Versprecht keine genauen Summen.

Smartphone mit digitaler Taufeinladung auf Leinentuch, daneben ein weißes Taufkleid und eine kleine Keramikschale.
Eine Spende statt Geschenken lässt sich in wenigen Sätzen erklären. Formulierungen für die Taufeinladung, passende Projekte – und ein Link, den du später noch ändern kannst.

Eine Spende statt Geschenken heißt nicht, dass euch nichts fehlt. Es heißt, dass ihr wisst, wohin es gehen soll.

Send The Joy

Die digitale Einladung nimmt dir das Formulieren ab

Eine digitale Einladung ist eine eigene Webseite für euer Fest, kein PDF. Ihr teilt einen Link oder einen QR-Code, die Gäste öffnen ihn im Browser und antworten direkt dort, ohne etwas zu installieren. Sätze lassen sich ändern, auch nachdem die Einladung raus ist, und der Link bleibt derselbe: Heißt die Einrichtung anders, bekommt niemand eine neue Nachricht. Die Zusagen landen in einer Liste in der Einladung selbst, nicht in fünf Chats; die Spende bleibt freiwillig und getrennt davon. Sucht euch ein Design, probiert es gratis aus und schreibt so lange um, bis der Satz sitzt – einmalig 29,99 EUR, kein Abo. Wenn die Großeltern Papier wollen, druckt eine Kopie für sie.

Geschrieben von

Send The Joy

Equipo editorial

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