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Taufen und Kommunionen

Taufeinladungen: Paten interreligiös ohne Reibung

Wie du die Taufeinladung schreibst, wenn Paten einen anderen Glauben haben: was du nennst, was du weglässt und wie du den Text teilst, ohne jemanden auszuschließen.

Send The Joy · 5. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Tauffest: Taufschale, Davidstern-Anhänger und Gebetsteppich auf einem Stuhl, dazu ein Smartphone mit Einladung
Wie du die Taufeinladung schreibst, wenn Paten einen anderen Glauben haben: was du nennst, was du weglässt und wie du den Text teilst, ohne jemanden auszuschließen.

Am Küchentisch liegen zwei Entwürfe für die Taufeinladung. Auf beiden stehen der Name eurer Tochter, das Datum, die Kirche. Aber bei „Paten“ stockst du: David ist Jude, Aylin ist Muslimin. Beide haben Ja gesagt, beide kommen. Nur: Was schreibst du in die Einladung, ohne dass es sich falsch anfühlt? Für Taufeinladungen mit Paten aus anderen Religionen gibt es eine klare Linie.

Die Lösung ist unspektakulär. Du schreibst hin, wer kommt, und lässt weg, was nicht passiert. Der Rest ist Absprache – vorher, nicht auf dem Kirchplatz.

Taufeinladungen mit Paten aus anderen Religionen: Rollen vorher klären

Bevor die Einladung rausgeht, sprich mit beiden. Nicht in der Gruppe, nicht per Sprachnachricht an alle. Ein kurzes Telefonat reicht: „Du bist Patin, aber du sprichst keine katholischen Taufversprechen. Ich sage dir vorher, wann du aufstehst und wann nicht.“

  • Schreib in die Einladung: „Als Paten begleiten uns David und Aylin“ – ohne den Zusatz „Taufpaten“, wenn sie keine katholischen Taufversprechen ablegen.
  • Verlange von einem jüdischen oder muslimischen Paten kein „Ich widersage“ und kein Glaubensbekenntnis. Dabeisein ist der Beitrag.
  • Schick vorab eine private Nachricht: „Deine Rolle ist, da zu sein – nicht, einen Ritus mitzubeten, der nicht deiner ist.“
  • Kläre, ob der Pate im Gottesdienst etwas trägt oder tut: Kerze, Fürbitte, nichts. Dann weiß er, woran er ist.

Den katholischen Rahmen benennen, nicht verstecken

Wenn es eine katholische Taufe ist, schreib „katholische Taufe“ hin. „Spirituelle Feier“ klingt offener, verwirrt aber jeden, der nach Pfarrgemeinde und Uhrzeit sucht.

Ein Satz öffnet den Kreis: „Jeder begleitet uns aus seinem Glauben und mit seinem Herzen.“ Das ist ehrlicher, als alle Religionen gleichzutun. Und du listest keine Konfessionen der Paten auf – nenn die Menschen, nicht ihre Etiketten.

Tauffest: Taufschale, Davidstern-Anhänger und Gebetsteppich auf einem Stuhl, dazu ein Smartphone mit Einladung
Wie du die Taufeinladung schreibst, wenn Paten einen anderen Glauben haben: was du nennst, was du weglässt und wie du den Text teilst, ohne jemanden auszuschließen.

Eine Taufeinladung wird nicht dadurch interreligiös, dass du alle Religionen aufzählst, sondern dadurch, dass du die Rollen klar machst.

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Zeremonie und Tisch: Sitzplätze, Gesten, Rede

Reservier den Paten einen Platz, der sichtbar ist, aber außerhalb des Altarraums, wenn sie nicht am Ritus teilnehmen. Erste Bank, rechte Seite, zum Beispiel. Sag ihnen: „Du gehst nicht nach vorne; wir holen dich für das Foto.“

Am Tisch brauchst du kein geliehenes Ritual. Setz die Paten dahin, wo sie sich unterhalten können – nicht an einen Ehrentisch, der sie zu einem religiösen Trinkspruch zwingt. Bitte einen Paten um ein paar Worte ohne Gebet: „Erzähl eine Geschichte, dann stoßen wir an.“

Digitale Taufeinladung: Text ändern, ohne Umschläge zu verschicken

Eine digitale Einladung ist eine eigene Webseite für eure Taufe. Du teilst sie per Link, QR-Code oder Nachricht. Gäste brauchen keine App, sie öffnen den Link im Browser und antworten vom Handy.

Du kannst den Text nach dem Versenden ändern – „Paten“ zu „Begleiter“, die Uhrzeit, den Ort. Der Link bleibt derselbe, niemand sieht eine alte Version. Die Rückmeldungen kommen in der Einladung an, in einer sortierten Liste, mit den Fragen, die du einstellst.

Schreib zuerst die Rolle jedes Paten auf und verschick dann eine Einladung, die du ohne Neudruck ändern kannst. Bei Send The Joy probierst du das Design kostenlos aus, editierst die Texte im Browser und veröffentlichst den Link für 29,99 EUR, einmalig. Keine App für die Gäste.

Geschrieben von

Send The Joy

Equipo editorial

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