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Taufeinladungen mit Paten aus der Ferne: So klappt es

Die Paten wohnen weit weg? Sie können im Ablauf, im Gruppenfoto und auf der Einladung trotzdem einen festen Platz haben. So plant ihr es.

Send The Joy · 3. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Tablet auf Augenhöhe zeigt den zugeschalteten Paten im Videoanruf, daneben eine Kerze auf der Kirchenbank.
Die Paten wohnen weit weg? Sie können im Ablauf, im Gruppenfoto und auf der Einladung trotzdem einen festen Platz haben. So plant ihr es.

Sonntagabend, der Videoanruf wackelt, im Hintergrund läuft ein Fernseher. Die Paten wohnen in Wien, die Taufe findet in Hamburg statt. Bei Taufeinladungen mit Paten aus der Ferne taucht genau dann die Frage auf: Sind sie dabei oder nur auf einem Foto?

Sie können dabei sein. Nicht als Zuschauer in einer Ecke, sondern mit einer Aufgabe, einem Platz im Gruppenfoto und einer Einladung, die sie auf dem Handy öffnen. Vorher müsst ihr drei Dinge klären.

Taufeinladungen mit Paten aus der Ferne: erst klären, dann gestalten

Bevor ihr eine Einladung gestaltet, braucht ihr drei Antworten: Können sie reisen? Wollen sie etwas übernehmen? Und wie erreicht ihr euch am Tag der Taufe? Ein Anruf reicht, kein Fragenkatalog. Fragt, was sie in der Taufe tun möchten: eine kurze Lesung, eine Kerze anzünden, ein Segenssatz, ein eingesprochener Trinkspruch. Danach ergibt sich der Rest.

  • Klärt im Gespräch, ob sie kommen können, ob sie eine Videobotschaft aufnehmen oder ob ihr Name auf der Einladung steht.
  • Gebt ihnen eine konkrete Aufgabe: Lesung, Kerze, ein Segenssatz oder ein aufgenommener Trinkspruch.
  • Legt einen Kanal für die Logistik fest: eine Gruppe nur für Uhrzeit, Ort und den Video-Link am Tag der Taufe.
  • Haltet schriftlich fest, wer was übernimmt. Sonst zündet am Ende niemand die Kerze an.

Ein Pate am Bildschirm ist kein Zuschauer

Stellt das Tablet oder Handy auf Augenhöhe, nicht auf einen freien Stuhl. Wenn der Pate eine Fürbitte liest, soll er von vorn zu sehen sein. Gebt ihm einen festen Platz im Ablauf, zum Beispiel nach dem Evangelium: vierzig Sekunden, ein Satz, ein Segen. Danach ist er Gast wie alle anderen.

Für das Gruppenfoto gibt es einen einfachen Ablauf: Bevor alle in die Kamera schauen, kommt das Gerät auf Augenhöhe der Gruppe, der Pate ist zugeschaltet und sitzt mittig im Bild, nicht am Rand. Macht zwei Aufnahmen – eine mit Bildschirm, eine ohne – und setzt sie später zusammen. Wer gar nicht live dabei sein kann, schickt ein Foto vor neutralem Hintergrund oder mit derselben Kerze, die ihr anzündet. Das passt besser ins Bild als ein unscharfes Profilbild.

Tablet auf Augenhöhe zeigt den zugeschalteten Paten im Videoanruf, daneben eine Kerze auf der Kirchenbank.
Die Paten wohnen weit weg? Sie können im Ablauf, im Gruppenfoto und auf der Einladung trotzdem einen festen Platz haben. So plant ihr es.

Auch wenn ihr nicht in der ersten Reihe sitzt: ihr seid Paten.

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Was die Einladung übernimmt

Eine digitale Taufeinladung ist eine eigene Seite für eure Taufe, kein PDF. Ihr legt die Szenen an: Titelbild mit dem Namen des Kindes, Datum, Ort und ein Satz der Paten. Den Link schickt ihr per Mail oder Nachricht; die Paten in Wien oder Zürich öffnen ihn im Browser und bestätigen vom Handy, ohne eine App zu installieren. Ändert sich die Uhrzeit oder der Ort, bleibt der Link derselbe und alle sehen die neue Version. Im RSVP könnt ihr eine Frage ergänzen: Kommt ihr persönlich oder seid ihr per Video dabei? Die Einladung kostet 29,99 EUR, einmalig. Papier gibt es keins – für die Großeltern könnt ihr die Titelseite zusätzlich ausdrucken, der Link bleibt für alle der Originalweg. Wählt ein Design, probiert die Titelseite kostenlos und veröffentlicht den Link, wenn alles steht.

Geschrieben von

Send The Joy

Equipo editorial

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