Taufen und Kommunionen
Taufeinladungen mit Geschenkeliste: keine Doppelgeschenke
Ein Satz in der Einladung, ein Link, der sich ändern lässt: So landet kein drittes Bade-Entchen und keine zweite Wickelauflage auf dem Gabentisch.
Send The Joy · 3. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Sonntagnachmittag, drei Nachrichten im Familienchat. Die erste: „Was schenken wir eigentlich?“ Die zweite: „Ich hab schon was.“ Die dritte: „Ich auch.“ Beim Tauffest stehen dann zwei Wickelauflagen nebeneinander auf dem Gabentisch und drei Bade-Entchen in einer Reihe. Falsch gemacht hat das keiner. Es gab nur keinen Ort, an dem man hätte nachsehen können.
Genau dafür gibt es die Geschenkeliste für die Taufe. Kein Wunschzettel mit Preisen, keine Aufforderung, nichts, was nach Rechnung klingt. Eine kurze Absprache, wer was übernimmt – damit ihr am Tag der Taufe mit den Gästen am Tisch sitzt und nicht Kartons vergleicht.
Was auf eine Geschenkeliste für die Taufe gehört
Bei einer Taufe ist die Liste kürzer als bei einer Hochzeit. Vier große, abgesprochene Dinge funktionieren besser als zwanzig kleine, die sich wiederholen. Schreibt hinter jeden Posten, wer ihn übernimmt – dann ist er erledigt.
- Ein großer, vorher abgesprochener Posten: Kinderwagen, Wiege oder Hochstuhl – mit genau einer Person, die ihn kauft.
- Kleidung in der Größe für in sechs Monaten. Neugeborenensachen liegen am Tauftag längst ungetragen im Schrank.
- Ein Buch mit einer Widmung, von Hand auf die erste Seite geschrieben.
- Ein Beitrag auf das Sparkonto des Kindes, Betrag offen gelassen.
Die Geschenkeliste wird in der Einladung angekündigt, nicht per WhatsApp erfragt
Ein Satz in der Einladung reicht: „Wir haben eine Geschenkeliste, ihr findet sie über den Link.“ Damit muss niemand fünf Verwandte anrufen, um zu fragen, was schon vergeben ist. Die lange Erklärung gehört nicht in die Einladung – sie gehört zu dem, der fragt.
Drei Gäste kaufen denselben Hochstuhl, weil jeder woanders nachgefragt hat. Eine Notiz mit Stand – „Hochstuhl: übernehmen die Paten“ – ist in einer Minute geändert und erspart das unangenehme Telefonat am Samstagnachmittag. Wenn die Ankündigung an einem Link hängt, sehen alle dieselbe Fassung: Auf keinem Handy bleibt ein alter Screenshot liegen.

Eine Liste, die niemand doppelt kauft, ist kein Wunschzettel. Es ist eine Absprache.
Wer ankündigt, wer sich bedankt
Die Paten kündigen an, die Eltern bedanken sich. Zwei Rollen, klar verteilt – so klingt die Liste nach Einladung und nicht nach Rechnung. Das Wort „Pflicht“ kommt nicht vor. Besser: „Wenn ihr etwas mitbringen möchtet, hilft ihm das hier am meisten.“ Und bedankt euch dort, wo die Ankündigung angekommen ist: Kam sie per Link, schickt am nächsten Tag ein Foto vom Geschenk zurück.
Warum der Link in der Einladung zur Liste passt
Send The Joy führt keine Geschenkeliste. Die Einladung ist eine eigene Seite für euer Fest: dort steht der Satz zur Liste, und dort kommen die Zusagen in einer sortierten Liste an. Ändert sich etwas an der Liste, ändert ihr einen Satz in der Einladung – der Link bleibt derselbe, niemand muss etwas nachschicken oder neu drucken. Geteilt wird per Link, QR-Code oder Nachricht. Die Seite gibt es in sieben Sprachen, und eure Gäste antworten vom Handy, ohne eine App zu installieren.
Mit einer entschiedenen Liste und einem einzigen Satz in der Einladung hört der Taufchat auf, dieselbe Frage zwanzigmal zu stellen. Sucht ein Design aus, probiert es kostenlos aus und veröffentlicht den Link, wenn die Liste steht.
Das könnte euch auch gefallen

Taufen und Kommunionen
Digitale Einladung: Taufe am Strand in 5 Ideen

Taufen und Kommunionen
Digitale Einladung zur freien Taufe: Preis & Inhalt

Taufen und Kommunionen
