Taufen und Kommunionen
Taufeinladungen: Gästebuch statt Geschenke – so geht's
Ein Gästebuch ersetzt den Umschlag, ohne dass es unhöflich klingt. Hier steht, welcher Satz in die Einladung gehört, wer den Stift hält und wie Papier und Link zusammenpassen.
Send The Joy · 5. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Nach dem Taufgottesdienst stehen elf Umschläge auf dem Tisch neben der Torte. Zwei enthalten dasselbe Spieluhr-Schaf, einer ein Set Babysocken in Größe 56. Die Eltern räumen abends die Tüten in die Abstellkammer – nicht aus Undankbarkeit, sondern weil es zu viel ist. Genau hier setzen Taufeinladungen mit Gästebuch statt Geschenken an.
Die Idee ist in zwei Minuten erklärt: Statt etwas zu kaufen, schreibt jeder eine Zeile. Statt eines zweiten Sets Babysocken bleibt ein Satz von der Großtante, den du in zehn Jahren noch lesen kannst. Du brauchst dafür kein Programm und keine Deko – ein Heft, ein Stift und eine Einladung, in der der Satz steht.
Taufeinladungen mit Gästebuch statt Geschenken
Das Buch braucht eine feste Decke und Seiten, die nicht durchdrücken. Format A5 reicht. Auf die erste Seite schreibst du selbst eine Zeile, damit klar ist, wofür das Heft da ist: „Deine Unterschrift ist unser Geschenk.“ Danach fehlen nur noch zwei Dinge: eine Person, die sich kümmert, und ein Satz, der den Grund nennt. Kleine Taufe im Familienkreis, Kaffeetafel im Garten, nur die engsten Freunde – sag es offen, sonst klingt „keine Geschenke“ nach Abweisung.
- Notizbuch oder Album mit harter Decke in A5, Seiten dick genug, dass die Rückseite sauber bleibt.
- Filzstift mit feiner Spitze, dazu ein zweiter als Ersatz. Kugelschreiber drücken durch.
- Eine Zeile auf der ersten Seite: „Deine Unterschrift ist unser Geschenk.“
- Eine Person mit Korb oder Tablett: Patentante, Cousine, Freundin. Sie geht zu denen, die nicht von selbst aufstehen.
Der Satz, mit dem du um Unterschriften bittest
Reihenfolge im Text: erst danken, dann sagen, was du willst. „Wir freuen uns, dass du am Sonntag dabei bist. Schreib uns eine Zeile ins Buch – ein Geschenk brauchst du nicht.“ Zwei Sätze, kein Rätsel, keine Erklärung über drei Absätze.
Für alle, die trotzdem etwas mitbringen wollen, gibst du einen Ausweg. „Wenn du unbedingt etwas dalassen willst: ein Foto von dir. Wir kleben es neben deine Unterschrift.“ So kommt niemand mit leeren Händen, und im Buch bleibt ein Gesicht statt einer Vase.

Das Gästebuch funktioniert, wenn du genau sagst, was du willst – und jemand den Stift hält.
Warum eine digitale Einladung zum Gästebuch passt
Eine digitale Einladung ist eine eigene Seite für deine Taufe, kein PDF. Gäste öffnen den Link im Browser und antworten über die Bestätigung, ohne App zu installieren. Du hast ein Feld für „Gästebuch“ statt „Geschenke“ und formulierst den Satz einmal. Verschiebt sich der Gottesdienst von neun auf halb zehn, änderst du die Zeit und der Link bleibt derselbe – niemand bekommt eine alte Version. Die Zu- und Absagen stehen danach in einer Liste in der Einladung statt in dreizehn WhatsApp-Chats. Bis zu sechs eigene Fotos kannst du anhängen, die Seite bleibt also auch nach der Taufe ein Erinnerungsstück. Für Oma und die Paten druckst du drei oder vier Seiten aus, alle anderen unterschreiben am Tisch oder schicken über den QR-Code eine Zeile aus dem Handy. Der Code führt auf dieselbe Seite wie der Link.
Der Satz „Unterschrift statt Geschenk“ muss einmal richtig dastehen und dann überall gleich. Genau dafür ist der Link da: Du schreibst ihn in die Einladung, änderst ihn, wenn sich etwas verschiebt, und bis zum Taufsonntag liest jeder dieselbe Version. Probier einen Entwurf kostenlos aus und schalte ihn frei, wenn Datum, Uhrzeit und der Satz zum Gästebuch sitzen.
Das könnte euch auch gefallen

Taufen und Kommunionen
Digitale Einladung: Taufe am Strand in 5 Ideen

Taufen und Kommunionen
Digitale Einladung zur freien Taufe: Preis & Inhalt

Taufen und Kommunionen
