Taufen und Kommunionen
Taufeinladungen: die häufigsten Fehler vermeiden
Der häufigste Fehler bei Taufeinladungen ist nicht ein fehlender Termin, sondern zu viel Text. So findest du in zehn Sekunden, was deine Gäste wirklich brauchen.
Send The Joy · 2. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Sonntagmorgen, seit zwei Tagen liegt der Link im Familienchat. Dann die Nachricht deiner Tante: „Wann geht es denn los?“ Die Uhrzeit steht in der Einladung, irgendwo zwischen „Wir freuen uns riesig“ und „Für uns ist dieser Tag etwas ganz Besonderes“. Gefunden hat sie niemand.
Es fehlt selten eine Angabe. Der häufigste Fehler bei Taufeinladungen ist zu viel Text drumherum. Wer zum ersten Mal auf den Link tippt, will drei Dinge wissen: wann, wo und bis wann geantwortet werden soll. Alles andere darf danach kommen, und einiges davon darf auch ganz weg.
Fehler bei Taufeinladungen: zu viel Text, zu wenig Uhrzeit
Eine Einladung ist kein Brief. Wenn sie mit „Wir möchten diesen besonderen Tag mit dir teilen“ beginnt, scrollt der Gast erst einmal auf der Suche nach dem Datum. Dreh es um: „Taufe von Lucia · Samstag, 14. Juni, 12:00“ steht in der ersten Zeile, groß genug, um sie im Vorbeigehen zu lesen. Was du trotzdem sagen willst, passt darunter.
- Erste Zeile: Name, Datum, Uhrzeit. Nicht das Gefühl.
- Ein Feld pro Angabe: Überschrift, Namen, Datum, Satz, Ort. So liest niemand einen Absatz, um den Ort zu finden.
- Der Zeichenzähler im Editor zeigt dir, wann ein Satz zu lang wird. Passt er nicht in eine Zeile, streich ihn.
- Der Satz ist freiwillig. Wenn er den Platz für den Ort frisst, lass ihn weg.
Diese Angaben dürfen nicht fehlen
Datum, Uhrzeit und Ort mit vollständigem Namen. Also „Pfarrei St. Marien, Hauptstraße 3“ und nicht nur „die Kirche im Dorf“. Wer aus einer anderen Stadt anreist, kennt die Dorfkirche nicht und ruft dich unterwegs an.
Wenn nach der Taufe noch etwas passiert, gehört das in eine eigene Zeile: „Mittagessen im Haus am Park, 14:30“. Nicht in denselben Satz wie die Zeremonie. Ein Karteneintrag oder ein Link zur Karte beantwortet die Frage, die sonst Abend für Abend im Chat landet.
Fotos, die mit dem Namen konkurrieren
Ein Foto im Hochformat trägt mehr als fünf kleine Bilder. Im Editor markierst du, welches Foto das Titelbild ist; in den Rahmen gesetzt wird es automatisch. Liegt das Foto über dem Namen oder dem Datum, sucht der Gast wieder danach. Lass Luft um den Text, dann bleibt beides sichtbar.
- Ein Titelbild statt fünf kleiner Bilder. Auf dem Handy wird aus mehr schnell ein Mosaik.
- Hochformat trägt besser als Querformat: Der Name bleibt lesbar.
- Bis zu sechs eigene Fotos, Titelbild und Deko. Mehr braucht eine Taufeinladung nicht.
- Ein Foto tauschen geht jederzeit, auch nach dem Versenden.

Eine Taufeinladung muss nicht schön klingen. Sie muss in zehn Sekunden lesbar sein.
Der Link, der im WhatsApp-Chat verschwindet
Ein PDF muss heruntergeladen werden, und danach kommt die Frage: „Und wann war das noch mal?“ Ein Link öffnet sich direkt im Browser, ohne App. Schick eine Nachricht mit dem Namen des Kindes und dem Link: „Wir taufen Lucia am Samstag. Alles Wichtige hier: [Link]“. Die Zusagen kommen in der Einladung an, in einer Liste, und die Fragen dafür stellst du selbst zusammen – Name und Zusage reichen meist. Änderst du später Uhrzeit oder Ort, bleibt der Link gleich, und niemand sucht einen zweiten Link im Chatverlauf. Probier das Design vorher kostenlos im Vorschaumodus aus und entscheide dann.
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