Taufen und Kommunionen
Taufeinladung mit Geschwistern: Ideen für die Karte
Emils Name steht auf der Einladung, Lenas nicht. Hier sind Ideen, wie die großen Geschwister ihren Platz auf der Karte bekommen, ohne dem Baby den Auftritt zu nehmen.
Send The Joy · 1. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Drei Wochen vor der Taufe sitzt ihr abends am Küchentisch und tippt die Einladung. Emils Name, das Datum, die Kirche. An eine Taufeinladung mit Geschwistern denkt dabei kaum jemand. Bis Lena, sechs Jahre alt, über deine Schulter liest und fragt, wo sie steht. Sie ist nicht eifersüchtig. Sie will nur mit drauf.
Der Tag gehört dem Baby, und daran ändert sich nichts. Aber die Geschwister sind trotzdem da: Sie sitzen in der ersten Reihe, halten später die Kerze, langweilen sich in der zweiten Hälfte der Predigt und klauen sich gegenseitig die Schuhe. Es gibt keinen Grund, ihre Namen auf der Einladung zu verschweigen. Ein paar Zeilen reichen, und keiner wird zum Statist.
Taufeinladung mit Geschwistern: Der Name auf die Titelseite
Auf die Titelseite kommt sonst nur das Baby. Setz die großen Geschwister daneben: „Taufe von Emil, mit Lena und Toni“. Damit wird niemand zur zweiten Hauptfigur, es steht einfach da, wer an dem Tag mitkommt. Im Editor ist das ein zusätzliches Textfeld mit Zeichenzähler. Der zeigt dir, wann der Satz zu lang wird und die Titelseite zu kippen anfängt.
- Kurz halten: „Lenas Bruder wird getauft“ oder „Seine große Schwester, Lena“. Ein Feld, ein Satz, kein zweiter Name in Fettdruck.
- Bei mehreren Kindern nach Alter ordnen, oder so, wie ihr sie im Alltag aufzählt: „Mit ihren Geschwistern Lena, Toni und Ria“.
- Kosenamen sind in Ordnung, wenn ihr sie zu Hause wirklich benutzt: „mit der Leni“ statt „mit Lena“.
- Der Zeichenzähler im Editor zeigt dir, wann es zu viel wird — kürzen, bevor das Layout kippt.
Ein Foto, auf dem alle ins Bild passen
Es müssen nicht alle einzeln auftreten. Ein Foto, auf dem die Großen das Baby halten oder ihm die Hand geben, erzählt mehr als drei gestellte Porträts hintereinander. Sucht euch eine Szene, die es wirklich gibt: auf dem Boden im Wohnzimmer, im Park, auf der Treppe vor der Haustür.
Du lädst bis zu sechs eigene Fotos hoch, für Titelseite und Deko. Die Rahmen schneiden sie selbst zu, du musst vorher nichts zuschneiden. Welches Bild vorne steht, entscheidest du, und du kannst die Auswahl später austauschen, ohne die Einladung neu zu verschicken.
Wer am Tag etwas trägt, steht in der Einladung
Wenn Lena die Kerze trägt und Toni das Wasser, schreib es hin: „Lena trägt die Kerze, Toni das Wasser.“ Dann wissen die Gäste Bescheid und fragen nicht erst an der Kirchentür nach. Und wenn die Großen keine Aufgabe haben, ist das auch in Ordnung. Der Name auf der Titelseite und ein Foto von allen zusammen reichen völlig.

Das Baby bleibt der Grund für das Fest. Die Geschwister stehen trotzdem auf der Karte: mit Namen, auf einem Foto, in einer Zeile.
Wenn die Familie weit auseinander wohnt
Großeltern in Hamburg, Paten in Wien, Cousinen in Zürich. Verschickt den Link per WhatsApp mit einem Satz dazu: „Emil wird am 12. Oktober getauft, Lena und Toni üben schon ihren Weg nach vorne.“ Wer Papier in der Hand halten möchte, für den druckt ihr die Titelseite ein paar Mal aus. Alle anderen öffnen den Link auf dem Handy. Ändert sich später die Uhrzeit oder der Ort, sehen alle die aktuelle Fassung, ohne dass ihr etwas neu verschickt. Die Einladung kostet 29,99 EUR, einmalig, ohne Abo.
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