Taufen und Kommunionen
Taufeinladung mit mehreren Paten: die Reihenfolge zählt
Großeltern und Tante dürfen Ehrenpaten sein, ohne die sakramentale Reihenfolge zu sprengen. So verteilst du die Namen und rufst vorher an.
Send The Joy · 7. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

„Bin ich denn jetzt Patin?“ Die Oma fragt es am Kaffeetisch zum dritten Mal. Die Taufeinladung mit mehreren Paten ist seit gestern bei 40 Leuten, im Taufbuch stehen aber nur zwei Namen. Alle anderen sind Familie – und wollen wissen, wo sie stehen.
Dabei geht es nicht um Rang. Es geht um Etiketten und um Reihenfolge. Beides ist in zehn Minuten geklärt, bevor aus einer Frage ein Streit wird, den niemand mehr einfangen kann.
Das Kirchenbuch zählt mehr als die Taufeinladung
In der katholischen Taufe werden im Taufbuch ein oder zwei Paten eingetragen: ein Pate, eine Patin oder ein Paar. Wer dort nicht steht, ist deshalb nicht weniger wichtig – aber in der Einladung braucht er ein anderes Wort. Frag im Pfarramt nach, bevor du das Design aussuchst. Wenn der Pfarrer nur zwei Namen zulässt, entscheide jetzt, welche das sind, und ändere die Reihenfolge nicht mehr, nachdem der Link unterwegs ist.
- Frag im Pfarramt, wie viele Paten im Taufbuch eingetragen werden.
- Leg die Reihenfolge fest: erst die eingetragenen Paten, dann die Ehrenpaten.
- Schreib alle Namen aus, mit Umlauten, und prüf die längste Kombination im Probemodus.
- Ruf jeden Paten persönlich an, bevor der Link verschickt wird.
Mehrere Paten in der Taufeinladung: erst das Sakrament, dann die Ehre
Die eingetragenen Paten stehen vorn, auch wenn die Oma 80 ist und die Tante 30. Nicht das Alter ordnet die Einladung, sondern das Sakrament.
Diese Reihenfolge bleibt überall gleich: auf der Titelseite, in der Szene zum Fest und im Text zur Zeremonie. Die Ehrenpaten stehen darunter, in einer eigenen Zeile mit eigenem Etikett. So liest niemand daraus eine Rangfolge zwischen der Familie des Vaters und der der Mutter.

Ein Name an der richtigen Stelle spart mehr Telefonate als jede höfliche Fußnote.
Vier Namen in einer Zeile: eine Frage der Typografie
Zwei Zeilen statt einer: oben „Carmen Ruiz · Luis Belmonte“, darunter „Ehrenpaten: Antonio Ruiz und Marta Belmonte“. Der Blick findet sich zurecht. Nimm den Zeichenzähler im Editor ernst: „Marie-Luise von Hohenstein“ bricht die Zeile an einer anderen Stelle als „Anna Berger“. Teste die längste echte Kombination im Probemodus und mit den Fotos an ihrem Platz – die Titelseite sieht mit vier Namen anders aus als mit zwei.
Ruf an, bevor der Link rausgeht
Ein Anruf oder eine kurze Nachricht am Tag vorher. Wenn die Tante aus derselben WhatsApp-Gruppe erfährt, dass sie Ehrenpatin ist, in der auch die 40 Gäste sitzen, ist der Ärger schon da. Sag in dem Anruf Tag, Uhrzeit und Kirche – und dass der Link, der danach kommt, die vollständige Einladung enthält. Verschiebt sich später die Uhrzeit oder wechselt der Ort, änderst du es im Editor. Der Link bleibt derselbe, es muss nichts neu verschickt werden.
Danach kommen die Antworten. Stell die Fragen im Editor so ein, wie du sie brauchst: eine direkte wie „Bleibst du zum Essen?“ und ob jemand Begleitung mitbringt. Die Rückmeldungen liegen danach als Liste in der Einladung, und du musst keine WhatsApp-Nachrichten zusammensuchen. Den Dresscode trägst du in der Szene zur Zeremonie ein, etwa bedeckte Schultern in der Kirche, und änderst ihn später, ohne etwas neu zu drucken. Probier den Probemodus gratis und schalte die vollständige Einladung für 29,99 EUR frei, einmalig, wenn dir die Titelseite gefällt.
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