Geburtstage
Geburtstagseinladung zum 50. in zwei Städten: die Kosten
Eine digitale Einladung deckt beide Orte mit einem Link ab, für 29,99 EUR, ohne Neuauflage. Hier stehen die echten Kosten, wenn du zum 50. aus zwei Städten einlädst.
Send The Joy · 3. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Donnerstagabend, Küchentisch. Vor dir zwei Adresslisten: 40 Leute aus deiner Stadt, 30 aus Hamburg, Wien oder Zürich. Daneben ein Stapel leere Umschläge, ein halber Bogen Briefmarken, ein Kugelschreiber, der schon nicht mehr schreibt. Zum 50. willst du niemanden vergessen. Genau deshalb wird es kompliziert.
Denn eine Feier an zwei Orten ist selten nur eine Feier. Es sind zwei Listen, zwei Wege, zwei Mal Arbeit – und manchmal zwei völlig verschiedene Abende. Das Geld steckt nicht im Design, sondern im Drumherum.
Geburtstagseinladungen zum 50. in zwei Städten: eine Liste statt zwei
Zwei Orte heißen nicht automatisch zwei Einladungen. Zuerst heißt es: eine Liste, die sauber geführt wird. Wer kommt wohin, wer reist an, wer bringt jemanden mit. Papier macht das nicht leichter, es macht es schwerer.
- Wenn die Hälfte deiner Gäste weiter weg wohnt, wiegt der Umschlag gleich viel, wird aber zwei Mal vorbereitet: eine Runde für das Samstagessen bei dir, eine für die, die anreisen.
- Rechne vor der Designwahl: Von 80 Namen hast du vielleicht 40 vollständige Postadressen. Die anderen 40 bekommen die Einladung sowieso per WhatsApp – mit oder ohne Papier.
- Mit einer digitalen Einladung teilst du einen einzigen Link in beiden Gruppen, deiner Stadt und der Reisefamilie. Die Zusagen landen in derselben Liste und müssen nicht aus Chats zusammengesucht werden.
- Sind die zwei Orte zwei getrennte Feiern, bekommt jede ihre eigene Einladung für 29,99 EUR: zwei getrennte Listen, und keine Antwort geht zwischen den Gruppen verloren.
Was zwei Druckauflagen wirklich kosten
Hol zwei Angebote ein, eines pro Stadt. Fast jede Druckerei hat eine Mindestmenge pro Auflage. Eine kleine Auflage von 30 Stück für Ort B wird nicht billiger, nur weil sie kleiner ist.
Dazu kommen Umschläge, Briefmarken und zwei Versandrunden. 40 Umschläge in eine Stadt und 25 in eine andere sind zwei Sendungen, nicht eine. Jede handgeschriebene Adresse ist eine Fehlerquelle: Eine falsch notierte Straße bedeutet eine verspätete Einladung und einen Anruf, um die Adresse zu klären.
Und dann liegen die übrigen Karten im Schubfach. Zähl, wie viele du wirklich brauchst – für die, die sie aufbewahren, nicht für die, die sowieso aufs Handy schauen.
So verteilst du sie auf zwei Städte
Schick den Link in beide Gruppen gleichzeitig: in deine Stadtgruppe und in die Gruppe, die die Reise organisiert. Jeder bestätigt vom eigenen Handy. Druck den QR-Code einmal aus und häng ihn an den Kühlschrank bei deinen Eltern – wer vorbeikommt, scannt ihn und sagt zu, ohne dich nach dem Link zu fragen. Gibt es Familie in einer anderen Sprache, lässt sich die Einladung pro Sprache einstellen. Drei oder vier gedruckte Karten für die Großeltern, der Rest digital.

Zwei Auflagen, zwei Versandrunden und ein Nachdruck wiegen mehr als ein Link, der sich selbst aktualisiert.
Was in den 29,99 EUR steckt
Einmal zahlen, keine Mitgliedschaft: eine Seite, die für das Freitagessen und den Samstagsbrunch gleichzeitig funktioniert, geteilt per Link, QR-Code oder Nachricht. Im Probemodus gestaltest du das Deckblatt kostenlos. Beim Kauf schaltest du alle Szenen frei – bis zu 6 eigene Fotos, Musik und deine eigenen Fragen zur Zusage. Deine Gäste laden nichts herunter: Sie öffnen den Link im Browser und antworten vom Handy. Was nicht drin ist, klar gesagt: Papier druckt sie nicht. Wenn dein Onkel die Einladung in der Hand halten will, ist die vernünftige Lösung ein Link für alle und ein paar gedruckte Karten für die, die sie aufbewahren. Mach die Rechnung mit deiner Liste vor dir. Probier deine Einladung zum 50. im Probemodus aus, gestalte das Deckblatt und veröffentliche, wenn es passt.



