Firmenevents
Firmenevent mit Kochworkshop: kochen oder essen?
Ein Kochworkshop kann das beste Teamevent des Jahres sein oder ein Durcheinander bei den Uhrzeiten. Diese Anleitung hilft dir, das Format zu wählen und die Einladung eindeutig zu schreiben.
Send The Joy · 6. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Es ist 18:05 bei einem Firmenevent mit Kochworkshop. Zwölf Kolleginnen und Kollegen stehen in einer fremden Küche, die Schürzen hängen noch an der Wand, und jemand fragt: „Kochen wir jetzt oder essen wir gleich?“ In der Einladung stand nur „Teamevent, 18 Uhr“. Solche Rückfragen kosten dich den ganzen Abend.
Ein Firmenevent mit Kochworkshop funktioniert, wenn die Einladung drei Dinge klarstellt: ob gekocht wird, ob es danach etwas zu essen gibt und was jede Person mitbringen muss. Alles andere regelt sich in der Küche von selbst.
Das Format entscheidet: kochen ist nicht gleich essen
Ein Kochkurs fürs Team läuft selten gleich ab. Mal kocht jedes Team ein Gericht, und am Ende kommt alles auf eine lange Tafel. Mal kocht ihr eine Rezeptfolge mit der Köchin durch und setzt euch danach hin. Mal wird gekocht, bewertet, und danach geht jeder nach Hause. Drei Formate, drei völlig unterschiedliche Einladungen. Frag dich vor dem Schreiben: Soll am Ende jemand satt nach Hause gehen?
- Stationen-Kochkurs: Jedes Team kocht ein Gericht, danach kommt alles auf eine lange Tafel. Schreib „Schürze mitbringen“ oder „Schürze inklusive“ — nicht beides.
- Kochkurs mit Menü: Ihr kocht ein Rezept und esst danach zusammen. Trenne die Zeiten klar: „18:00 Uhr kochen“, „19:30 Uhr essen“.
- Team-Wettbewerb: Es wird gekocht und bewertet, vielleicht ohne Abendessen. Wenn danach niemand isst, schreib das mit klaren Worten hin.
- Nur der Workshop: Gekocht wird, gegessen nicht. Dann gehört „am Ende gibt es eine Verkostung des Gekochten“ oder „jedes Team nimmt sein Gericht mit“ in die Einladung.
Firmenevent mit Kochworkshop: Uhrzeit und Hunger richtig angeben
Schreib drei Zeiten in die Einladung: Ankunft, Beginn des Workshops und Zeitpunkt des Essens. Wenn es kein Essen gibt, gehört der Satz „nur Workshop, kein Abendessen“ direkt darunter. Sonst schreiben dir abends fünf Leute gleichzeitig.
Ein Beispiel: Treffen um 18:00, Kochen ab 18:15, ab 19:30 Verkostung des Gekochten. Findet der Workshop vor dem Mittagessen statt, reicht „wir essen, was wir kochen“ oder „jedes Team nimmt sein Gericht mit“. Damit muss niemand mehr nachfragen, ob noch etwas kommt.

Sag, wann gekocht wird und wann gegessen wird. Dann fragt am Abend niemand mehr nach.
Digital einladen: Link für alle, ein paar Ausdrucke für die Schublade
Die Einladung ist eine Seite im Netz, kein PDF und kein Ausdruck. Wer eine Erinnerung zum Anfassen möchte, bekommt eine von wenigen ausgedruckten Kopien, alle anderen den Link. Eine App braucht niemand: Der Link öffnet sich im Browser auf dem Handy, und geantwortet wird von dort. Vor dem Kauf schaust du dir das Design gratis im Testmodus an, mit dem Kauf werden alle Szenen der Einladung freigeschaltet.
Was mitbringen: Schürze, Messer oder nichts
Ein Feld pro Angabe statt langer Sätze: „Schürze mitbringen“, „Chefmesser optional“, „geschlossene Schuhe Pflicht“. Stellt die Firma alles, steht genau das da: „Schürze und Werkzeug inklusive, bring nur gute Laune mit“. Der praktische Dresscode gehört auch in die Einladung und nicht in eine Extra-Mail: lange Ärmel, Haare zusammen, rutschfeste Schuhe. Und dann schreib die Einladung so, dass sie die eine Frage beantwortet, die sonst um 18:05 im Raum steht: ob gekocht, gegessen oder beides wird. Eine digitale Einladung kostet 29,99 EUR, du probierst sie vorher gratis aus, veröffentlichst sie mit einem Klick und bearbeitest sie, wenn sich Uhrzeit oder Ort ändern.



