Firmenevents
Firmeneinladung-Vorlage: Datum zuerst, Design danach
Betreff mit Datum, Uhrzeit und Adresse auf der ersten Ansicht: So baust du eine Firmeneinladung, die geöffnet und zugesagt wird — ohne Designer.
Send The Joy · 7. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Eine Vorlage für die Firmeneinladung wird nicht am Muster gemessen, sondern an einer Zeile: 19:00 Uhr. Es ist 8:40 Uhr, du sitzt im Zug nach Zürich, heute Abend ist der Firmenabend, und du öffnest die Einladung zum ersten Mal richtig. Ein PDF im Anhang, drei Seiten. Die Uhrzeit steht auf Seite zwei, die Adresse in einer Fußnote, der Dresscode nirgends. Du scrollst, zoomst, suchst — und schreibst am Ende doch in die Gruppe: «Weiß jemand, wann es losgeht?»
Genau dort entscheidet sich, ob eine Einladung funktioniert — nicht am Design. Wer den Link öffnet, hat zwei Fragen: Wann? Und wo? Wer sie nicht in fünf Sekunden beantworten kann, fragt nach. Und jede Rückfrage ist ein Gast, der noch nicht wirklich zugesagt hat.
Die Vorlage für die Firmeneinladung: erst die Daten, dann das Design
Bevor du irgendeinen Editor aufmachst, schreib vier Angaben auf einen Zettel: Was ist es, an welchem Tag, um wie viel Uhr, wo. Fehlt eine davon, rettet kein Design sie — und keine Vorlage der Welt. Denk dann an die Person, die den Link im Lift öffnet, fünf Minuten vor der Sitzung: Uhrzeit und Adresse müssen auf der ersten Ansicht stehen. Ohne Scrollen, ohne Aufklappen, ohne PDF im Anhang. Ein Beispiel, das funktioniert: «Bilanzpräsentation · Donnerstag 12., 19:00 · Saal Nord, Bahnhofstraße 41».
- Was: Firmenabend, Sommerfest, Bilanzpräsentation — mit dem vollen Firmennamen, nicht mit einer Abkürzung, die nur intern jemand versteht.
- Wann: Tag und Uhrzeit in einer Zeile, nicht als Foto eines Kalenderblatts.
- Wo: Adresse plus Link zur Karte, gleich auf der ersten Ansicht.
- Dresscode in einer Zeile: «Dunkler Anzug» oder «Business casual». Wer beim Schreiben stockt, stockt später auch beim Lesen.
Der Betreff ist die erste Zeile der Einladung
Schreib den Betreff mit dem Datum, nicht mit dem Gefühl. «Einladung · Firmenabend · 12. Dezember, 19:00» wird geöffnet. «Wir freuen uns riesig!» wird ungelesen archiviert. In der WhatsApp-Gruppe der Abteilung trägt die Nachricht mit dem Link dieselbe kurze Zeile, sonst fängt die Fragerei an: «Ist das der Termin von letzter Woche?»
Ein Link, eine Handlung: «Hier zusagen». Zwei Links in einer Nachricht verteilen die Aufmerksamkeit, und am Ende klickt niemand mehr richtig. Die Einladung selbst ist eine Webseite, keine Datei: Sie öffnet sich im Browser, auf dem Handy genauso wie am Laptop, ohne dass jemand etwas installieren muss.

Eine Firmeneinladung gewinnt nicht mit dem schönsten Muster, sondern mit der Uhrzeit, die sofort da ist.
Was die Vorlage in zehn Sekunden leisten muss
Roter Faden auf dem ersten Bildschirm: Name des Events, Datum, Uhrzeit, Ort mit Kartenlink. Dazu der Dresscode in einer Zeile und ein eigenes Foto vom Raum oder vom Team — kein Archivbild von Menschen mit Sektglas und perfektem Lächeln. Die Zusagen landen danach in einer Liste in der Einladung, mit den Fragen, die du wirklich brauchst: Name, Zusage, Begleitung. Kein Nachfragen per WhatsApp um elf Uhr abends. Wähl ein Design, probier es gratis im Testmodus aus und veröffentliche deinen Link, wenn der Text steht.



