Firmenevents
Firmen-Afterwork: 60 Gäste, ein Link, alle wissen Bescheid
So plant ihr das Afterwork mit 60 Leuten: eine Uhrzeit, ein Link, eine RSVP-Liste – und ein Ort, der sich auch bei Regen noch ändern lässt.
Send The Joy · 6. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Donnerstag, 18:40, siebter Stock. Auf der Terrasse stehen sechs Leute mit Getränken in der Hand. Die übrigen 54 sitzen noch am Schreibtisch und wissen nicht, ob es schon losgeht. Jemand tippt in die Team-Gruppe: „Wo seid ihr?“ Drei Antworten, drei verschiedene Orte. Zwei Kollegen winken ab und fahren heim, weil sie keine Lust auf Suchen haben.
Dabei braucht ein Firmen-Afterwork mit 60 Gästen keine Logistik. Es braucht eine Uhrzeit, einen Ort und einen Link, den alle offen haben. Wer den Abend vorher zehn Minuten investiert, spart sich am Donnerstag die halbe Stunde Fragerei. Und wenn jemand kurzfristig abspringt, muss niemand eine Tabelle nachführen.
Legt die Uhrzeit fest, bevor ihr den Ort sucht
Ein Afterwork, das um 19:00 beginnt, und eins, das „losgeht, wenn wir raus sind“, sind zwei verschiedene Veranstaltungen. Entscheidet euch für eine Zeit und schreibt sie in den Kopf der Einladung – nicht in eine Chatnachricht, die drei Tage später niemand mehr findet. Wer erst um 20:30 Feierabend macht, sieht dann selbst, ob Dazukommen noch lohnt. Und der Satz „Terrasse siebter Stock, nicht der Büroeingang“ erspart euch die fünfzehn Nachrichten mit „Wo seid ihr?“.
- Uhrzeit und Treffpunkt mit echtem Namen: „Terrasse siebter Stock“, nicht „wie immer“.
- Verschiebt sich der Start am Donnerstag auf 20:30, ändert ihr die Uhrzeit im Editor. Der Link bleibt derselbe, niemand muss etwas nachschicken.
- Wer direkt kommt und wer vorher noch ins Büro geht, steht in der Einladung – nicht in einer Sprachnachricht.
- Zwei Fotos reichen: eins vom letzten Team-Abend, eins vom Lokal.
Das RSVP entscheidet, wie viele Stühle ihr braucht
Bestätigungen kommen in der Einladung selbst an, in einer sortierten Liste. Kein Tabellenblatt, kein Hinterherfragen im Chat. Du siehst auf einen Blick, wer kommt und wie viele es am Ende werden.
Stellt nur die Fragen ein, die ihr wirklich lest. „Kommst du?“ und „direkt oder über das Büro?“ reichen meist. Wer nie auftaucht, steht auch nicht auf der Liste – und zählt damit nicht für die Stühle an der Bar.

Ein Firmen-Afterwork braucht keinen Anruf, nur eine Uhrzeit und einen Link.
Der Link, nicht der Zettel an der Kaffeemaschine
Ein Link in der Team-Gruppe öffnet sich auf dem Handy, ohne App, und ist mit zwei Tipps beantwortet. Hängt zusätzlich einen QR-Code neben die Kaffeemaschine: gleiches Ziel, gleiche Einladung, null Reibung für alle, die den Chat nicht mitlesen. Wer sagt, dass nichts angekommen ist, bekommt denselben Link noch einmal – es gibt keine alten Versionen, weil die Einladung eine einzige Seite bleibt.
Ort wechseln, ohne die Einladung zu brechen
Fällt die Terrasse ins Wasser und ihr zieht in die Kneipe um die Ecke, ändert ihr Ort und Karte im Editor. Die Gäste sehen die korrigierte Version im selben Link. Auch der Dresscode oder der Satz auf der Startseite lassen sich nach dem Verschicken noch anpassen – niemand muss neu zusagen.
Baut den Afterwork an einem Nachmittag: Design wählen, Uhrzeit eintragen, Team-Fotos hochladen, Link veröffentlichen. Wenn dann jemand fragt „Um wie viel Uhr war das?“, schickt ihr einfach dieselbe Einladung noch einmal.



