Geburtstage
Essensplaner Geburtstag: So viel Essen pro Gast
Wie viel Essen und Getränke pro Gast, aufgeteilt nach Uhrzeit und Dauer der Feier — und was am Ende immer auf dem Tisch übrig bleibt.
Send The Joy · 7. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Samstag, 13 Uhr. Der Tisch auf der Terrasse ist gedeckt, die Kerzen stehen bereit, und du stehst in der Küche und zählst zum dritten Mal nach, ob die Frikadellen reichen. 22 Zusagen, 6 Absagen, drei „vielleicht". Auf dem Zettel stehen Mengen, die du irgendwann mal gelesen hast. Ob das reicht, weiß niemand.
Die Gästezahl ist nur die halbe Rechnung. Ein Essensplaner für den Geburtstag fängt mit zwei Fragen an: Wann geht es los, und wie lange bleiben die Leute wirklich? Ob eine Feier um 13 Uhr ein Mittagessen ist oder um 18 Uhr ein Stehempfang, entscheidet mehr über die Menge als die Zahl auf der Gästeliste.
Nicht die Gästezahl bestimmt das Menü, sondern die Uhrzeit
Eine Feier um 13 Uhr mit 30 Leuten braucht Tisch, Tischdecke und einen zweiten Gang. Dieselbe Runde um 18 Uhr ist mit Tabletts Fingerfood und einer Torte erledigt. Wer um 20 Uhr anfängt, hat nicht zu Abend gegessen — dann rechnest du ein volles Abendessen pro Person, auch wenn auf der Einladung „Snacks" steht. Liegen mehr als drei Stunden zwischen Ankunft und Hauptgang, kommt ein salziger Zwischengang dazu. Sonst steht jemand in der Küche und sucht Brot.
- 13 Uhr: Mittagessen mit Aperitif, Hauptgang, zwei Beilagen, Obst und Torte.
- 18 Uhr: Kaffee und Kuchen plus herzhafte Tabletts, kein zweiter warmer Gang.
- 20 Uhr: volles Abendessen pro Person, auch wenn „Snacks" auf der Einladung steht.
- Mehr als drei Stunden bis zum Hauptgang: ein salziger Zwischengang dazwischen.
Der Essensplaner pro Person: vier Blöcke statt einer Formel
Teile die Feier in vier Blöcke: Ankunft, Hauptgang, Nachspeise, Ausklang. Vier Blöcke verbrauchen mehr als zwei doppelt so lange Blöcke, auch wenn am Ende dieselben Stunden zusammenkommen. Bei Kindern rechnest du nach Alter: bis 8 Jahre eine halbe Portion, von 12 bis 18 Jahren essen sie wie Erwachsene und trinken die Hälfte.
Beispiel: 25 Erwachsene und 8 Kinder, vier Stunden ab 13 Uhr. Das ergibt Aperitif, Hauptgang, zwei Beilagen, Obst, Torte und Getränke für 25 bis 27 Erwachsenenportionen — die Kinder sind dabei schon eingerechnet.

Wer mit Uhrzeit, Dauer und bestätigten Gästen rechnet, rät nicht mehr.
Getränke gehen in der zweiten Hälfte aus
Der übliche Fehler ist ein Tisch, der am Anfang übervoll steht. Getrunken wird vor allem nach der ersten Stunde. Rechne nach Sorte, nicht nach Litern: Wasser und Softdrinks pro Einheit, Bier und Wein pro Glas, dazu immer eine alkoholfreie Option sichtbar auf dem Tisch. Eis und Wasser stehen getrennt von der Hauptrechnung. Danach wird am häufigsten gefragt — und genau das fehlt auf dem Einkaufszettel.
Torte, Dessert und der Teller, der immer übrig bleibt
Torte wird einmal serviert: eine Portion pro Gast, plus eine extra pro zehn für alle, die nachnehmen. Fragt vor der Bestellung, wer keinen Zucker und wer keine Laktose isst. Das spart eine ganze Torte. Was fast immer übrig bleibt, ist die zweite warme Beilage. Zwei kalte Beilagen, die den ganzen Nachmittag auf dem Tisch stehen können, sind die bessere Wahl als eine warme, die in zwanzig Minuten kalt ist.
Jede „vielleicht"-Antwort verschiebt die Tabletts. Schließt die Zahl, bevor ihr bestellt. Verschiebt ihr die Feier von 14 auf 18 Uhr, verschiebt sich das Menü mit: Die Hälfte der warmen Speisen ergibt dann keinen Sinn mehr. Mit einer digitalen Einladung von Send The Joy landen die Zusagen in einer geordneten Liste im selben Link.



