Geburtstage
Einladungen zum 50. Geburtstag: Was sie wirklich kosten
29,99 Euro, einmal bezahlt, ohne Kopien und Porto. Die Rechnung gegen Papier – und drei Wege, weniger auszugeben, ohne dass die Feier es merkt.
Send The Joy · 7. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Der Karton mit den gedruckten Karten steht seit Dienstag im Flur: achtzig Stück, dazu Umschläge, Briefmarken und die Rechnung der Druckerei. Am Samstag ruft deine Schwester an — der Tisch im Lokal wird um 19 Uhr gedeckt, nicht um 18.30. Also noch einmal drucken, noch einmal eintüten, noch einmal zur Post. Genau deshalb rechnen viele vorher nüchtern nach, was Einladungen zum 50. Geburtstag kosten.
Die kurze Antwort: 29,99 Euro, einmal bezahlt, ohne Abo. Die lange Antwort steht unten — mit dem Posten, der bei Papier pro Gast dazukommt, und mit drei Wegen, weniger auszugeben, ohne dass die Feier kleiner wirkt.
Was eine digitale Einladung zum 50. Geburtstag kostet
Du zahlst einmal 29,99 Euro und bekommst dafür eine eigene Webseite für dein Fest — kein PDF, kein Bild zum Weiterleiten. Der Preis hängt nicht an der Gästezahl: ob zwanzig oder achtzig Namen auf der Liste stehen, es bleiben 29,99 Euro, weil nichts gedruckt wird. Bevor du zahlst, füllst du im Testmodus Titel, Datum und Ort aus und siehst sofort, wie das im gewählten Design aussieht. Passt es nicht zu deinem Fünfzigsten, hast du nichts ausgegeben.
- 29,99 Euro pro Einladung, einmalig: kein Abo, keine Monatsgebühr, kein Aufpreis, wenn jemand zusagt.
- Der Preis wächst nicht mit der Gästeliste. Zwanzig oder achtzig Namen ändern die Rechnung nicht.
- Bis zu sechs eigene Fotos, Musik und ein Zusagen-Formular mit eigenen Fragen sind enthalten.
- Die Titelseite testest du gratis. Erst danach schaltest du die ganzen Szenen der Einladung frei.
Der Umschlag ist der teure Teil
Bei Papier zahlst du nicht die Einladung, sondern ihre Verbreitung: Druck, Umschläge, Marken — pro Stück, und bei jeder neuen Runde wieder. Sagt jemand kurzfristig zu, druckst du nach. Verschiebt sich die Uhrzeit, druckst du nach und schickst noch einmal los. Bei der digitalen Einladung fällt diese zweite Rechnung weg.
Dazu kommt die Zeit. Wer dreißig Zusagen einzeln per WhatsApp einsammelt, führt am Ende eine Liste im Kopf oder in einer Tabelle, die niemand sonst sieht. Hier landen die Antworten in der Einladung selbst, als sortierte Liste. Welche Fragen das Formular stellt, legst du vorher fest.
Was in den 29,99 Euro schon drin ist
Drei Dinge, für die du nichts extra zahlst. Erstens: bis zu sechs eigene Fotos. Du bestimmst, welches auf die Titelseite kommt, und tauschst jedes Bild später aus. Zweitens: Musik und ein Zusagen-Formular mit deinen eigenen Fragen. Drittens: die Einladung gibt es auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Katalanisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch, und du stellst den Inhalt pro Sprache ein — praktisch, wenn die Verwandtschaft in Wien, Zürich und Izmir sitzt. Deine Gäste installieren dafür nichts. Sie öffnen den Link im Browser auf dem Handy, sehen die Karte des Ortes und sagen von dort aus zu.

Eine gedruckte Einladung zahlst du pro Gast und bei jeder Änderung erneut. Die digitale zahlst du einmal — danach gehört der Abend dir.
So sparst du, ohne dass die Feier es merkt
Schick einen Link in die WhatsApp-Gruppe und drucke nur die paar Karten, die wirklich jemand aufbewahrt: die Tante, die alles sammelt, bekommt Papier, alle anderen den Link. Veröffentliche die Einladung früh und feile später am Spruch oder an der Uhrzeit — jede Änderung erreicht alle, ohne Nachdruck und ohne zweite Runde. Nimm Fotos, die du schon hast: vom Grillabend, vom letzten Geburtstag, vom Ausflug. Dafür braucht niemand ein Fotoshooting. Wähl ein Design, probier die Titelseite gratis mit dem Namen des Jubilars aus und veröffentliche den Link, wenn es sitzt.



