Taufen und Kommunionen
Einladungen zur Taufe auf dem Boot: Hafen, Zeit, Seekrankheit
Wie du Hafen, Ablegezeit und Seekrankheit in der Einladung klar machst, damit niemand am Steg stehen bleibt. Und warum eine digitale Einladung hier passt.
Send The Joy · 30. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Stell dir vor: Du fährst zum Hafen, findest einen Parkplatz, läufst zum Steg – und das Boot ist weg. Die Einladung sagte nur 'Hafen von X'. Keine Stegnummer, keine Uhrzeit zum Einschiffen. Genau das passiert, wenn die wichtigsten Daten in der Einladung fehlen. Bei einer Taufe auf dem Boot zählt jeder Meter und jede Minute. Und dann klingelt das Handy: 'Wo seid ihr?'
Eine Taufe auf dem Boot ist kein Sonntagsspaziergang. Sie hat einen festen Ort, eine feste Zeit und ein paar Dinge, die anders laufen als an Land. Wenn du diese drei Punkte klar in die Einladung schreibst, kommt jeder an Bord, der kommen will. Es sind keine großen Dinge, aber sie entscheiden über den Tag.
Einladungen zur Taufe auf dem Boot: Der Hafen braucht Namen und Steg
Der Hafen ist nicht der Hafen. In einem Yachthafen gibt es mehrere Zufahrten, Stege und Boote mit ähnlichen Namen. Wer nur 'Hafen von X' liest, fährt oft zur falschen Einfahrt. Also schreib den offiziellen Hafennamen hin und die Stegnummer. Das ist der Unterschied zwischen pünktlich und 'wir warten schon'. Ein kleiner Zusatz, der viel Ärger spart.
- Nenne den offiziellen Hafennamen und die Stegnummer, nicht nur die Stadt. Ein Hafen hat mehrere Zugänge, und du willst nicht, dass jemand am falschen steht.
- Trenne Einschiffung und Ablegen. Wenn das Boot um 12:00 Uhr ablegt und die Einschiffung um 11:15 Uhr ist, steht wer um 11:55 Uhr kommt am Kai.
- Schreib den Bootsnamen dazu und eine Landmarke ('neben dem Leuchtturm', 'gegenüber der Fischhalle'), damit man den Treffpunkt vom Auto aus erkennt.
- Füge einen Link zur Karte ein und sag, bis wann Änderungen bestätigt werden.
Seekrankheit kündigt man in der Einladung an, nicht an Bord
Wenn die Überfahrt länger als zwanzig Minuten dauert, schreib es hin. 'Überfahrt von 40 Minuten auf offener See' ist eine klare Ansage. Jeder kann dann selbst entscheiden, ob er mitkommt oder nicht. Das ist keine Panikmache, sondern Respekt vor denen, die empfindlich reagieren.
Wer schnell seekrank wird, nimmt die Tablette eine Stunde vorher. Sag auch, dass es einen überdachten Bereich an Bord gibt. Und biete die Option, an Land zu bleiben und später nachzukommen. Oma oder jemand mit Baby kann am Steg warten und beim Apéro dazustoßen, wenn das Boot anlegt. So fühlt sich niemand ausgeschlossen.
Der Dresscode ändert sich, wenn der Boden schwankt
Bitte um rutschfeste Sohlen und sag explizit, dass feine Absätze nichts für ein nasses Deck sind. Eine dünne Jacke oder ein Schal ist sinnvoll, weil auf dem Wasser oft Wind geht, auch wenn im Hafen nichts weht. Und wenn ein Kind getauft wird: denk an Wechselkleidung. Das weiße Taufkleid und Salzwasser vertragen sich nicht. Eine Ersatzkleidung im Auto rettet die Fotos. Lieber eine Jacke zu viel als eine Erkältung.

Eine Taufe auf dem Boot gewinnt oder verliert sich in drei Angaben: wo, wann und was das Meer macht.
Eine digitale Einladung ist das Logbuch des Tages
Mit einer digitalen Einladung von Send The Joy hast du alle Daten an einem Ort. Du teilst einen Link, einen QR-Code oder eine Nachricht. Die Gäste öffnen ihn ohne App und bestätigen direkt in der Einladung. Das Beste: Du kannst Hafen, Steg, Uhrzeit oder den Plan B noch ändern, nachdem du die Einladung verschickt hast. Der Link bleibt derselbe, und alle sehen die aktuelle Version. Kein Nachdrucken, kein Nachfragen. So bleibt der Steg nicht leer. Und du hast alles im Blick, ohne Zettelwirtschaft.
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