Geburtstage
Einladungen zum 90er-Geburtstag: Kassette statt Papier
Kassette, VHS, Diskette oder Tamagotchi: wie du eine Einladung zum 90er-Geburtstag baust, die auf dem Handy genauso funktioniert wie im Kopf.
Send The Joy · 7. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Freitagnachmittag, du stehst in der Küche und suchst auf dem Handy ein Foto von 1997. Der Geburtstag ist in drei Wochen, das Motto stand beim letzten Abendessen schnell fest: 90er. Du weißt, wie eine Einladung zum 90er-Geburtstag aussehen soll. Nur eine Kassette aus Pappe basteln, die nach zwei Tagen im Rucksack platt ist?
Die Idee ist gut, das Material hält nur nicht. Eine Kassette ist kein Bastelbogen, sie ist ein Abspielgerät. Genau da fängt die Einladung an.
Einladungen zum 90er-Geburtstag: die Kassette läuft
Nimm die Kassettenhülle als Form, nicht als Bastelprojekt. Auf das Etikett kommen zwei Zeilen: Name, Datum und der Song, der beim Öffnen läuft. Auf Papier wird daraus ein QR-Code, den kaum jemand scannt. Digital passiert das von selbst, ohne dass jemand erst eine App suchen muss.
- Kassetten-Etikett mit Vorname, Datum und dem Song, der beim Öffnen läuft.
- Seite A fürs Ankommen und die Torte, Seite B für den Rest des Abends.
- Bandname der Kassette ist der Spitzname des Geburtstagskindes, nicht der eigene.
- Zwei Zeilen reichen, mehr passt auf ein Etikett sowieso nicht.
VHS, Diskette oder Tamagotchi: wähl ein einziges Symbol
Wenn VHS, Diskette und Tamagotchi gleichzeitig auftauchen, wirkt es wie ein Kostümfest. Such dir eins aus und zieh es durch die ganze Einladung.
Eine VHS-Hülle mit dem Titel der Feier und der Uhrzeit, ab wann es losgeht. Eine 3,5-Zoll-Diskette, auf deren Aufkleber der Dresscode steht: „Flanellhemd über Bandshirt“. Oder ein Tamagotchi-Bildschirm mit dem Countdown bis zum Geburtstag. Unter dem Countdown kann ein Schwarz-Weiß-Foto aus der Kindheit liegen.

Ein 90er-Symbol, richtig gesetzt, wirkt stärker als fünf halbe.
Neon und Karomuster, aber lesbar
Zwei Farben reichen. Schwarz mit Neonpink oder Lila mit Säuregrün. Die Pixelfont nur für Name und Datum, der Rest in einer klaren Sans, die man auf dem Handy ohne Zoomen liest. Karomuster wie ein Papiertischtuch als Hintergrund, aber mit wenig Kontrast, damit die Schrift oben bleibt.
Playlist, Dresscode und RSVP in einem Link
Schreib den Dresscode so, dass ihn niemand googeln muss: „offenes Flanellhemd über Bandshirt“, nicht „90er-Style“. Den Link zur gemeinsamen Playlist legst du direkt daneben und fragst im RSVP, welchen Song jede Person mitbringt.
Die Zu- und Absagen landen in der Einladung selbst, als sortierte Liste. Du siehst, wer kommt, mit wie vielen und wer zum Tanzen bleibt. Wenn du später die Uhrzeit änderst, bleibt der Link derselbe, und niemand muss etwas neu verschicken.
Such dir ein 90er-Symbol aus, das zu euch passt, und baue die ganze Einladung darum. Der Test ist gratis, du siehst sofort, ob das Neon auf dem Handy noch lesbar ist.



