Geburtstage
Einladung zum 70. Geburtstag, die im Handy aufgeht
Vier Angaben, sechs Fotos, ein Link: So planst du den 70. Geburtstag, ohne drei Chats offen zu halten und niemandem hinterherzutelefonieren.
Send The Joy · 29. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Sonntagabend, drei Wochen vor dem 70. Geburtstag deiner Mutter, und du tippst die vierzigste Nachricht in dieselbe Gruppe: „14 Uhr, Gasthof am Fluss, oder?“ Eine Einladung zum 70. Geburtstag gibt es bis jetzt nicht. Dafür drei Chats, zwei Anrufe und einen Cousin, der fragt, ob die Kinder mitkommen.
Das lässt sich an einem Nachmittag geradeziehen. Statt Nachrichten hin und her zu schicken, öffnet jeder eine Seite im Browser, auf dem Handy, ohne etwas zu installieren. Was hineingehört, passt in vier Angaben.
Was eine Einladung zum 70. Geburtstag sagen muss
Ein Feld pro Angabe: wer feiert, welcher Tag, welche Uhrzeit, welcher Ort. Beim Ort gehört der Kartenausschnitt dazu, nicht nur der Name des Lokals. „Gasthof am Fluss, 14 Uhr“ klingt vollständig, bis jemand zwei Gasthöfe am Fluss findet und im falschen anruft.
- Datum, Uhrzeit und Ort genau so geschrieben, wie sie später in der Nachricht stehen sollen, mit Karte.
- Ein Titelfoto, auf dem die Person zu erkennen ist, die 70 wird, kein See ohne Menschen.
- Der Spruch in einer Zeile: „Siebzig, und die Tafel wird lang“ liest sich besser als drei Absätze.
- Die RSVP-Fragen, die du wirklich brauchst: wie viele Personen mitkommen und ob noch jemand zum Kuchen bleibt.
Fotos erzählen die 70 Jahre besser als ein Absatz
Bis zu sechs eigene Bilder passen in die Einladung: eins als Titelfoto, die übrigen zur Dekoration. Ein Hochzeitsfoto aus den Siebzigern setzt einen anderen Ton als die letzte Runde auf dem Balkon. Die Bilder werden automatisch in den Rahmen gesetzt, ein breites Gruppenfoto an der Tafel wird also nicht am Handyrand abgeschnitten.
Jedes Foto lässt sich auch nach dem Versenden noch austauschen. Kommt ein Enkel dazu, tauschst du das Bild aus, und der Link bleibt derselbe.
Die Uhrzeit ändern, ohne alles neu zu schicken
Verschiebt der Gasthof die Reservierung von 14 auf 14.30 Uhr, änderst du diese Stelle, und die Gäste sehen beim Öffnen desselben Links die neue Fassung. Auch Karte, Kleiderordnung oder Spruch lassen sich anpassen, ohne Umschläge zu drucken oder dreißig Leute einzeln anzuschreiben.
Alles läuft im Browser, ohne Installation: Musik, Texte und die aneinandergereihten Szenen, vom Eintritt bis zum letzten Tanz. Die Titelseite probierst du kostenlos aus, mit dem Kauf schaltest du alle Szenen frei.
Zusagen sammeln, ohne hinterherzutelefonieren
Die Antworten kommen in derselben Einladung an, in einer sortierten Liste. Du zählst kein „Ja“ mehr aus drei Chats zusammen, und der Gast lädt nichts herunter: Link antippen, Antwort setzen, fertig. Die Fragen im Formular stellst du selbst ein, zum Beispiel wie viele Personen mitkommen.

Vier Angaben, sechs Fotos und ein Link, den du jederzeit ändern kannst: mehr braucht ein runder Geburtstag nicht.
Papier für die, die es aufheben, Link für alle
Die Einladung ist komplett digital. Es wird nichts gedruckt, nichts verschickt, nichts nachbestellt. Wenn die Oma sie trotzdem in der Hand halten möchte, druckst du ein paar wenige Exemplare und schickst allen anderen den Link. Mit einem QR-Code auf dem Tisch sieht sie auch der Gast, der den Link vorher nie geöffnet hat. Eine Einladung kostet 29,99 EUR, einmalig, ohne Abo.
Wähl ein Design, trag die vier Angaben ein und leg ein Foto aus den Siebzigern dazu: An einem Nachmittag steht die Einladung. Probier die Titelseite gratis aus und veröffentliche den Link, bevor die nächste Frage nach der Uhrzeit kommt.



