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Dresscode für die Taufe: Weiß trägt nur das Baby

Eine Zeile in der Taufeinladung reicht: sag, dass Weiß dem Baby gehört, gib den Gästen Farben und Formeln – und du sparst dir drei WhatsApp-Runden.

Send The Joy · 3. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Digitale Taufeinladung auf dem Smartphone, daneben ein weißer Babyschuh, Olivenzweig und Leinen auf dem Holztisch
Eine Zeile in der Taufeinladung reicht: sag, dass Weiß dem Baby gehört, gib den Gästen Farben und Formeln – und du sparst dir drei WhatsApp-Runden.

Zwölf Uhr, kühle Kirche, drei Reihen vorne. Eine Frau im weißen Kleid lehnt sich vor, um das Baby zu sehen. Getauft wird in dem Taufkleid, das schon die Großmutter getragen hat. Auf dem Foto am Taufbecken stehen zwei in Weiß, und böse gemeint hat es niemand.

Das passiert nicht, weil deine Gäste nicht mitdenken. Es passiert, weil niemand gesagt hat, was gilt. Die Taufe hat keinen eigenen Dresscode, also leihen sich alle den von der Hochzeit – und landen beim Abendkleid. Eine Zeile in der Taufeinladung löst das, freundlich und ohne Verbot.

Dresscode für die Taufe: Weiß gehört dem Baby

Wenn die Familie möchte, dass nur das Baby in Weiß dasteht, muss das in der Einladung stehen. Nicht als Verbot für alle, sondern als Zuständigkeit: Weiß trägt das Baby. Beim Vormittagsgottesdienst fällt helles Licht durch die Fenster, und ein weißes Kleid neben dem Taufkleid nimmt dem Foto den Mittelpunkt. Im Winter ist es dasselbe: Ein weißes Strickkleid sieht gut aus, nur eben nicht auf demselben Bild wie das Baby. Sagst du es vorher, ist es beim Fest kein Thema mehr.

  • Dresscode: festlich und weich. Bitte kein komplettes Weiß – das trägt das Baby.
  • Vormittagskirche: Midikleid oder Anzug, leichte Jacke, bequeme Schuhe.
  • Garten oder Finca: flacher Schuh oder Keil statt dünnem Absatz.
  • Kinder: Hemd und lange Hose oder ein farbiges Kleid ohne Weiß.

Ohne Hochzeitsklischee: Formeln und Farben

Das Wort „formal“ sagt niemandem, was er anziehen soll. Für eine Taufe um zwölf Uhr hilft „Vormittagsgottesdienst: Kleid oder Anzug, Hut gern“ deutlich mehr als jeder Black-Tie-Hinweis. Wird danach gegessen, deckt „festlich und bequem“ beide Teile des Tages ab: die Kirche und den Kaffee danach. Feiert ihr im Garten, schreib dazu, dass der Boden weich ist – dann kommt niemand auf Absätzen, die im Gras stecken bleiben.

Bei den Farben wird es einfach: Marineblau, Salbeigrün, gedämpftes Bordeaux, Beige und Perlgrau stehen neben dem Taufkleid gut da, ohne es zu überstrahlen. Große Muster und Neon nehmen bei warmem Licht mehr Platz im Bild als das Baby. Wenn du die Paten hervorheben willst, gib ihnen eine Farbe: „Paten in Marineblau, Gäste in hellen Tönen“. Das liest sich nicht wie eine Rangordnung, sondern wie ein Plan fürs Gruppenbild.

Digitale Taufeinladung auf dem Smartphone, daneben ein weißer Babyschuh, Olivenzweig und Leinen auf dem Holztisch
Eine Zeile in der Taufeinladung reicht: sag, dass Weiß dem Baby gehört, gib den Gästen Farben und Formeln – und du sparst dir drei WhatsApp-Runden.

Ein Satz in der Einladung ersetzt drei Runden in der WhatsApp-Gruppe.

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Die eine Zeile, die alles klärt

Eine Zeile reicht: „Dresscode: festlich und weich. Bitte kein komplettes Weiß – das trägt das Baby.“ Verlangt die Gemeinde es, kommt „Schultern bedeckt“ dazu. Bei einer Feier ohne Gottesdienst sagt „keine Shorts, keine Flip-Flops“ mehr als das Wort „leger“. Wer den Dresscode erst in drei Nachrichten erklären muss, hat ihn nicht in der Einladung – schreib ihn einmal sauber hin, an einer Stelle, die alle lesen. Genau das macht eine digitale Taufeinladung: Die Zeile steht in der Einladung, und wenn Uhrzeit, Ort oder Dresscode sich ändern, bearbeitest du den Text und der Link bleibt derselbe. Die Zusagen landen in einer Liste direkt in der Einladung, nicht in deinem Chatverlauf. Eine Taufeinladung kostet bei Send The Joy 29,99 EUR, du teilst sie per Link oder QR-Code, und deine Gäste müssen nichts installieren – ein Handy, Tablet oder Laptop mit Internet genügt.

Geschrieben von

Send The Joy

Equipo editorial

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