Taufen und Kommunionen
Digitale Einladung Taufe: Paten, die keine Familie sind
Digitale Einladung: Paten, die nicht zur Familie gehören, brauchen eine klare Bezeichnung. So schreibst du sie in deine digitale Einladung zur Taufe – mit Reihenfolge, Formulierung und RSVP
Send The Joy · 14. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Samstagabend, Küchentisch, Laptop offen: Die Taufe von Ella ist in fünf Wochen, die digitale Einladung fast fertig. Nur eine Zeile fehlt. Mira und Jonas werden die Paten, und die beiden sind weder Geschwister noch Tanten. Vor zehn Jahren habt ihr euch im Praktikum kennengelernt, seitdem holen sie Ella ab, wenn du beide Hände voll hast. Was schreibst du also hin: „Paten“? „Wahre Familie“? „Tante und Onkel, nur ohne Papier“? An dieser Zeile hängen viele länger als am Rest der Einladung. Dabei lässt sie sich heute noch lösen: Design im Katalog aussuchen, Texte im Browser anpassen, Einladung verschicken – 29,99 EUR einmalig, ohne Druckerei und ohne Papier.
Es geht dabei nicht um Etikette um der Etikette willen. Es geht darum, dass Mira und Jonas auf der Einladung den Platz bekommen, der ihnen zusteht – und dass niemand beim Lesen rätselt, ob sie Paten sind oder einfach enge Freunde. Drei Dinge musst du klären: die Bezeichnung, die Reihenfolge und die Formulierung.
Digitale Einladung zur Taufe: die exakte Bezeichnung für Paten, die nicht zur Familie gehören
Übernehmen die beiden das Patenamt, ist die Bezeichnung sachlich: „Taufpaten“ oder kurz „Paten“. Kein „wie Familie“, kein „Ersatzoma“, kein „Patin aus Liebe“. Die Einladung ist nicht der Ort, an dem du deine Wahl verteidigst. Sie sagt, wer welche Rolle hat, und hört dann auf. Ein Nachname genügt, wenn du ihn kennst; „Herr und Frau“ nur, wenn du weißt, dass die beiden so angesprochen werden wollen.
- Bezeichnung: „Mira und Jonas, Taufpaten“ – ohne „Familie, die man sich aussucht“ und ohne „Ersatzeltern“.
- Freundschaft sichtbar machen: „Unsere Freunde Mira und Jonas übernehmen die Patenschaft“ – das ist eine Information, keine Entschuldigung.
- Kein Herz über zwei Namen: Mira und Jonas in zwei Zeilen, darunter einmal „Taufpaten“. Das macht aus Freunden kein Paar.
- Getrennte Ämter getrennt nennen: „Pate: Jonas“ und „Patin: Mira“, wenn die Kirchengemeinde sie einzeln führt.
Reihenfolge: Eltern zuerst, dann die Paten
Die erste Zeile gehört den Eltern, nicht den Paten: „Maria und Jan, Eltern von Ella, laden zur Taufe ein“. Direkt darunter, in einer eigenen Zeile: „Taufpaten: Mira und Jonas“. Wer den Link öffnet, liest von oben nach unten und weiß sofort, wer einlädt und wer im Gottesdienst neben dem Kind steht.
Großeltern kommen nur dann unter die Paten, wenn sie selbst Paten sind. Sonst bekommen sie eine eigene Zeile: „Großeltern: Ruth und Peter“. Das wirkt nicht kühl, sondern aufgeräumt. Und falls sich später etwas ändert – jemand zieht um, ein Name kommt dazu –, bearbeitest du einfach den Text: Der Link bleibt derselbe, alle sehen die aktuelle Fassung, niemand bekommt eine zweite Nachricht.

Nenn die Paten so, wie sie in der Kirche heißen. Nicht so, wie du dich rechtfertigen willst.
Die besten digitalen Einladungen zur Taufe: Etikette, Reihenfolge und ein Fehler, der auffällt
Drei Dinge fallen auf jeder Taufeinladung sofort auf. Erstens: „Herr und Frau“ nur, wenn du den Namen wirklich so schreibst. Zweitens: Die Paten nicht in eine separate WhatsApp-Gruppe abschieben – wenn sie im Gottesdienst eine Rolle haben, stehen ihre Namen auf der Einladung, nicht im Chat. Drittens: „Paten“ nicht mit „Zeugen“ mischen. Genau hier spielt die digitale Einladung ihren Vorteil aus: Du korrigierst die Bezeichnung nach dem Verschicken, der Link bleibt gleich, und die Zusagen landen in einer Liste innerhalb der Einladung statt in zwanzig Unterhaltungen. Die Bezeichnung lässt sich in sieben Sprachen hinterlegen, falls die Paten oder ein Teil der Familie in einer anderen Sprache liest. Wenn du Mira und Jonas eine eigene Szene mit einem Foto der beiden widmest, reicht darunter die Zeile „Mit uns als Paten“. Such dir ein Design aus, probier die Titelseite kostenlos und veröffentliche deine Einladung für 29,99 EUR – einmal zahlen, kein Nachdruck.
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