Geburtstage
Einladungen zum 18. Geburtstag: Was wirklich kostet
Bar, Sicherheitsdienst, Kaution: Wo bei einer 18er-Feier das Geld hingeht – und warum die Einladung für 29,99 € der eine Posten ist, der sich nicht wiederholt.
Send The Joy · 7. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Freitagabend, Küche, drei Leute über einem Handy. Es geht nicht um die Location, nicht um die Playlist, nicht um das Outfit. Es geht um die Frage, die in jedem Chat vor einer 18er-Feier irgendwann auftaucht: Was kostet das Ganze? Und was kosten eigentlich die Einladungen zum 18. Geburtstag, die alle bekommen sollen?
Beim Saal fängt die Liste an, bei der Bar wird sie unübersichtlich, und am Ende steht eine Summe auf dem Tisch, die so niemand geplant hatte. Wer eine 18er-Feier organisiert, bekommt selten alle Zahlen auf einmal. Geh die Posten der Reihe nach durch, frag nach dem Zeitfenster und lass dir alles schriftlich geben. Dann siehst du schnell, welcher Posten sich später noch ändern lässt und welcher nicht.
Die Getränkepauschale läuft nach Uhr, nicht nach Glas
Der größte Posten bei einer 18er-Feier ist selten das Essen. Es ist die Bar. Und die wird nicht pro Glas abgerechnet, sondern pro Kopf und pro Zeitfenster. Ein Saal, der um Mitternacht schließt, ist eine andere Rechnung als einer, in dem bis drei Uhr ausgeschenkt wird – bei gleicher Gästezahl. Frag deshalb nicht nach dem Preis für die Feier, sondern nach dem Preis für einen Zeitraum, und schreib die Antwort auf.
- Preis pro Person und Zeitfenster: bis Mitternacht ist nicht dasselbe wie bis drei Uhr.
- Mindestumsatz oder Garantiesumme: manche Häuser rechnen pro Getränk ab, andere verlangen eine Fixsumme.
- Alkoholfreies: frag, ob Wasser und Softdrinks in der Pauschale stecken oder separat auf die Rechnung kommen.
- Geschlossene Bar gegen Bar mit Einzelabrechnung: wenn ein Teil der Gruppe nichts trinkt, verschiebt sich die Rechnung.
Die Posten, die im ersten Angebot fehlen
Nach der Bar kommen die Zeilen, die am Telefon niemand erwähnt: Sicherheitsdienst, Ton, Reinigung, Kaution. Das sind keine Kleinigkeiten, sondern eigene Budgetposten. Lass sie dir schriftlich geben, zusammen mit der Zahl der Leute, die gestellt werden, und der Uhrzeit, ab der sie tatsächlich da sind. Frag auch, ob die Firma im Pauschalpreis steckt oder stundenweise abgerechnet wird.
Und dann die Musik. Steht ein DJ oder eine Band im Raum, klär vor der Unterschrift, wer die Abrechnung für das gespielte Repertoire übernimmt. Steht dazu nichts im Vertrag, wird genau das am Abend verhandelt – an der Tür, während die anderen schon tanzen. Kaution, Reinigung und Schließzeit gehören in dasselbe Gespräch, nicht in eine E-Mail zwei Wochen später.

Die Bar rechnest du nach Stunden ab. Die Einladung einmal.
Einladungen zum 18. Geburtstag: der Posten, der sich ändern lässt
Papier ist der teuerste Weg, eine Uhrzeit zu verschieben. Neue Karten, neue Umschläge, und die halbe Gästeliste erfährt die Änderung trotzdem per Chat. Bei einer digitalen Einladung bleibt der Link derselbe: Du änderst Uhrzeit, Ort, Karte oder Dresscode im Editor, und alle sehen die aktuelle Version, ohne dass du etwas nachschickst. Die Zu- und Absagen landen in einer Liste in der Einladung selbst, mit den Fragen, die du für diesen Abend brauchst. Eine Einladung kostet 29,99 €, einmalig bezahlt, ohne Abo. Du wählst ein Design, probierst die Titelseite gratis aus und veröffentlichst noch am selben Abend.



