Hochzeiten
Zweisprachige Hochzeitseinladung Barcelona mit zwei Sprachen
Zwei Sprachen, ein Link: Wo Katalanisch steht, wo Spanisch, wie du Uhrzeit, Ort und Dresscode eindeutig machst – und niemand mehr nachfragt.
Send The Joy · 7. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

In der Wohnung in Barcelona liegt der Entwurf für die zweisprachige Hochzeitseinladung auf dem Küchentisch: links die katalanische Fassung, rechts die spanische, dazwischen ein Kaffeefleck. Die Schwester ruft an und fragt, ob „12.00 h“ mittags oder Mitternacht heißt. Die Cousine aus Hamburg fragt, ob sie ein langes Kleid braucht. Beides steht auf dem Papier – nur nicht dort, wo die beiden gerade schauen.
Eine zweisprachige Einladung ist kein Übersetzungsprojekt. Sie ist eine Frage der Reihenfolge: jedes Detail genau einmal, in beiden Sprachen an derselben Stelle. Wer das vor dem Verschicken festlegt, beantwortet später nicht immer wieder dieselbe Frage.
Zweisprachige Hochzeitseinladung Barcelona: zwei Sprachen, ein Datum
Die Reihenfolge entscheiden die Gäste, nicht das Protokoll. Wohnt die Mehrheit in Barcelona, steht Katalanisch oben und Spanisch direkt darunter. Kommt die halbe Liste aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, drehst du es um und setzt deren Sprache in denselben Block. Zwei Sprachfassungen heißen nicht zwei Einladungen: Es gibt ein Datum, einen Ort und eine Uhrzeit, nur zweimal formuliert.
- Ein Datum, ein Ort. „dissabte 14 de juny“ und „sábado 14 de junio“ gehören in denselben Block. Steht das Datum ganz oben und der Ort drei Bildschirme später, sucht jeder Gast selbst.
- Straßen, Kirchen und Fincas werden nicht übersetzt. Heißt es auf dem Schild „Església de Sant Pacià“, steht das so in beiden Fassungen. „Iglesia de San Paciano“ verwirrt nur den, der die Adresse sucht.
- Uhrzeiten in beiden Sprachen im 24-Stunden-Format: „12.00 h“ und „12:00 h“. Damit ist Mittag nicht mehr mit Mitternacht zu verwechseln.
- Bei deutschsprachigen Gästen kommt ihre Sprache in denselben Block. Die Struktur bleibt gleich, der Text wird pro Sprache gesetzt.
Wer einlädt und wie die Namen stehen
Die Unterschrift bleibt in beiden Fassungen in derselben Reihenfolge: erst „Els pares de la núvia“, darunter „Los padres de la novia“ – oder umgekehrt. Wer oben steht, steht in beiden Sprachen oben. Sonst fragen Gäste am Ende, wer eigentlich einlädt.
Bei den Namen lieber vollständig als höflich kurz. „Família Serra“ funktioniert im Familienkreis, „Marta i Joan Serra“ verhindert Verwechslungen, wenn zwei Zweige denselben Nachnamen tragen. Bei der Anrede bleibst du konsequent: „Sr. i Sra. Puig“ auf Katalanisch, „Sr. y Sra. Puig“ auf Spanisch, „Herr und Frau Puig“ auf Deutsch. Wenn dir das zu fein wird, nimm nur die Vornamen – das spart die ganze Frage.

Zwei Sprachen sind kein Problem, zwei Wahrheiten schon: jedes Detail gehört in beide Fassungen, an dieselbe Stelle.
Uhrzeit, Ort und Dresscode ohne Rückfragen
Beim Dresscode hilft ein Bild mehr als das Wort. „Etiqueta“ heißt dunkler Anzug und langes Kleid, „còctel“ heißt Kleid für den späten Nachmittag, nicht Sakko mit Turnschuhen. Ein Satz zu Boden und Wetter nimmt die Angst vor den falschen Schuhen: „La cerimònia és a l'aire lliure i el terra és de grava“ neben „Die Zeremonie ist draußen, der Boden ist Kies“. Verbote schreibst du einmal pro Sprache, nicht zwischen den Zeilen: kein Weiß, kein Beige. Dann kommt die Einladung selbst. Eine digitale Einladung von Send The Joy kostet 29,99 €, einmal bezahlt, ohne Abo. Du setzt die Sprachfassungen im Editor im Browser, dazu Uhrzeit, Karte, Dresscode und die Bestätigungsfrage. Ändert sich später die Uhrzeit, bleibt der Link derselbe und alle sehen die aktuelle Fassung – nichts nachdrucken, nichts nachschicken. Die Antworten landen als Liste in der Einladung, und die Gäste brauchen dafür keine App.



