Galadinner
Was kostet eine Gala-Dinner-Einladung? Preise und Posten
Drei Posten bestimmen den Preis: Design, Druck und Versand. Hier steht die Rechnung – und was eine digitale Einladung für 29,99 EUR daraus macht.
Send The Joy · 7. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Kurz vor Mitternacht sitzt ihr am Küchentisch. Vor euch die Gästeliste mit 84 Namen und drei Angebote der Druckerei, alle für dieselbe Gala-Dinner-Einladung. Auf jedem steht ein Betrag. Keines sagt, was ein falsch geschriebener Nachname im März kostet oder was passiert, wenn der Saal zwei Wochen vorher wechselt.
Eine Gala-Einladung zahlt man nicht in einem Betrag, sondern in Posten: Design, Druck, Versand – und jede Korrektur danach. Wer die Posten einzeln kennt, kann entscheiden, wo ihr kürzt und wo nicht.
Was eine Gala-Dinner-Einladung kostet: drei Posten
Die Rechnung beginnt beim Design. Ein eigenes Motiv heißt: erst Grafikerin oder Illustrator, dann Druckerei, dann zwei Terminpläne, die zusammenpassen müssen. Danach der Druck – Papier, Grammatur, Stanzung, Metallfolie oder Prägung. Jedes Finish ist eine Zeile mehr im Angebot und meist ein Tag mehr im Zeitplan. Am Ende der Versand: Umschlag, Marke, Kurier, dazu die Karten, die wegen einer alten Adresse zurückkommen.
- Grammatur und Endgewicht des Umschlags: um wie viel das Porto pro Stück steigt.
- Preis für einen Nachdruck, wenn Datum, Uhrzeit oder ein Name sich ändern.
- Umschlag, Briefmarke und internationaler Versand, einzeln gerechnet.
- Produktions- und Lieferzeit inklusive zweitem Durchgang für Veredelungen.
Mehr Grammatur heißt mehr Porto, nicht mehr Glanz
Dickerer Karton wiegt mehr. Am Design ändert das nichts, am Porto schon: Bei 120 Einladungen mit Kartonbeilage kommt pro Umschlag etwas zusammen, das im Angebot unter „Versand“ verschwindet. Prägung und Metallfolie brauchen einen zweiten Durchgang in der Druckerei. Das ist eine Zeile mehr auf der Rechnung und ein Tag mehr im Kalender – und beides fällt erst auf, wenn der Termin schon steht. Lebt ein Teil der Gästeliste in einer anderen Stadt oder in einem anderen Land, wird der Versand der größte Posten, ohne dass es beim Überfliegen des Budgets auffällt.
Die Zahl, die zählt, ist der Preis pro Einladung mal die Zahl der verschickten Umschläge – nicht die Zahl der Gäste. Ein Paar bekommt eine Karte, nicht zwei. Und plant die Fehler mit ein: Ein falsch geschriebener Name auf Papier wird nachgedruckt, mit neuem Satz, neuer Freigabe, neuen Kosten. Bei einer digitalen Einladung kostet derselbe Fehler nichts.

Wenn eine neue Uhrzeit eine neue Auflage bedeutet, ist die Einladung nicht fertig – nur gedruckt.
Pro Umschlag rechnen, nicht pro Gast
Rechnet einmal durch: Einladungen, nicht Gäste – ein Paar bekommt einen Umschlag. Dann vergleicht die Posten Design, Druck, Versand und die Korrekturen danach. Eine digitale Einladung von Send The Joy kostet 29,99 EUR, einmalig, ohne Abo. Ihr testet das Design vorher gratis, gestaltet Texte, bis zu sechs eigene Fotos, Musik und die RSVP-Fragen im Browser – ohne App – und veröffentlicht mit einem Klick. Die Zusagen landen in einer sortierten Liste direkt in der Einladung, statt in hundert WhatsApp-Chats. Und wenn der Saal wechselt, ändert ihr den Eintrag: derselbe Link zeigt allen die neue Version, kein Nachdruck, kein neuer Umschlag.



