Baby shower
Wann du Baby-Shower-Einladungen verschicken solltest
Vier bis sechs Wochen vorher ist der Startpunkt. Die genaue Frist hängt davon ab, wie viele Gäste anreisen – mit Zeitplan, Nachrichten und einem Link, der sich selbst aktualisiert.
Send The Joy · 1. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Sonntagmorgen, zehn Uhr. Der Wandkalender hängt neben dem Kühlschrank, ein Samstag Ende Juni ist mit Bleistift umkringelt. Auf dem Küchentisch liegen zwei Listen, eine von deiner Schwester, eine von deiner besten Freundin, und beide haben den Termin anders notiert. Im Gruppenchat türmen sich Nachrichten, und eine Frage ist noch offen: der 14. oder der 21.? Dazu die andere Frage: Wann verschickt man eigentlich Baby-Shower-Einladungen?
Zu früh raus, und du sammelst Absagen ein, die keine sind. Zu spät, und du redest mit Leuten, die längst verplant sind. Zwischen beidem liegt ein Fenster von ein paar Wochen, und das lässt sich ziemlich genau bestimmen.
Wann Baby-Shower-Einladungen verschicken: vier bis sechs Wochen
Vier bis sechs Wochen vor dem errechneten Termin ist der übliche Rahmen. Findet der Baby Shower bei jemandem zu Hause statt, reichen vier bis fünf Wochen: Jede eingeladene Person kann Schichten tauschen, eine Vertretung fürs Kind organisieren oder eine Mitfahrgelegenheit klären. Kommt jemand aus einer anderen Stadt oder aus dem Ausland, gib eine Woche drauf. Ein Zugticket ist mit 40 Tagen Vorlauf deutlich leichter zu buchen als mit zwölf.
- Vier bis fünf Wochen vorher: Einladung raus, wenn der Baby Shower in einer Wohnung oder im Garten stattfindet.
- Sechs Wochen vorher: wenn Gäste aus einer anderen Stadt, aus Österreich oder der Schweiz anreisen und übernachten.
- Wer Schichtdienst hat oder kleine Kinder, braucht den längsten Vorlauf. Frag diese Leute zuerst.
- Kommt das Baby früher, ändert sich nur ein Datum. Beim Link ist das eine Zeile, bei Karten im Briefkasten ein neuer Druck.
Der Countdown: Tag eins bis drei Tage vorher
Am ersten Tag schickst du den Link in die Gruppe. Jede Person öffnet ihn, wenn sie Zeit hat. Keine Kette aus gelesenen Häkchen, keine weitergeleiteten Nachrichten, keine zwei Versionen von Uhrzeit und Adresse.
Nach sieben Tagen schreibst du die an, die noch nichts gesagt haben. Einzeln, nicht in der Gruppe. So muss niemand vor allen anderen zugeben, dass der Termin noch nicht im Kalender steht. Drei Tage vorher steht die Zahl fest, und wer Kuchen backt oder kocht, weiß, für wie viele.

Eine Einladung im Chat geht nicht verloren wie ein Zettel in der Schultasche. Sie wird am Abend vorher noch einmal geöffnet.
Wer verschickt und wen ruft man zuerst an
Meist organisiert und verschickt die Freundin oder die Schwester, auch wenn auf der Titelseite der Name der werdenden Mutter steht. Sie soll nicht hinter Bestätigungen herlaufen. Gibt es zwei Kreise, Familie und Freundinnen, reicht ein Link für beide. Zwei Einladungen bedeuten zwei Versionen derselben Uhrzeit. Großmütter und alle, die von weit her anreisen, bekommen vorher einen Anruf, denn sie brauchen den meisten Vorlauf.
Kurzfristig ändern, ohne alles neu zu verschicken
Wenn das Restaurant den Tisch von 13 auf 14 Uhr schiebt, änderst du die Uhrzeit in der Einladung. Der Link bleibt derselbe, und alle sehen die neue Zeit, sobald sie ihn öffnen. Auch Adresse, Dresscode und der Satz auf der Titelseite lassen sich nachträglich anpassen. Die Bestätigungen kommen in einer Liste in der Einladung an, nicht als einzelne Nachrichten im Chat. Probier ein Design kostenlos aus, gestalte es im Browser und schick den Link, sobald der Termin steht. 29,99 EUR, einmalig, ohne Papier und ohne Versand.



