Baby shower
Wann Baby-Shower-Einladung verschicken: der Countdown
Sechs Wochen vorher raus mit dem Link, nicht sechs Tage. So planst du den Versand der Baby-Shower-Einladung, Woche für Woche, bis zur Zusage.
Send The Joy · 6. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Donnerstagabend, der Baby Shower ist am Sonntag, und im Familienchat steht nur: „Kommt ihr?“ Genau da fängt das Problem an. Nicht beim Design, nicht bei der Torte – bei dem Tag, an dem der Link rausgeht.
Wann du eine Baby-Shower-Einladung verschickst, entscheidet, ob du Zusagen bekommst oder Ausreden. Wer drei Tage vorher Bescheid gibt, plant für die anderen mit. Wer sechs Wochen vorher plant, plant mit ihnen. Eine Einladung ist kein Geheimnis, das man bis kurz vor Schluss hütet.
Wann Baby-Shower-Einladung verschicken: sechs Wochen, nicht sechs Tage
Schreib den Termin in den Kalender und zieh sechs Wochen ab. An diesem Tag geht der Link raus – nicht die Nachricht „Ich sag euch noch Bescheid“ in die Gruppe. Wer einen Tag freinehmen, ein Reisebett einpacken oder ein Zugticket umbuchen muss, braucht diesen Monat, um das unterzubringen. Kommt der Hinweis erst am Donnerstag für Sonntag, hilft das schönste Design nicht mehr: Der Plan der Tante steht längst.
- Termin minus sechs Wochen ergibt den Versandtag. Notier ihn dir.
- Wer für die Feier Urlaub einreichen muss, plant das nicht in zwei Tagen.
- Wer von weiter weg kommt, sucht zuerst die Straße, dann die Verbindung.
- Eine Nachricht am Donnerstag für Sonntag verschiebt keinen einzigen Plan mehr.
Sechs Wochen klingen viel, sind aber mehr als ein Monat. In dieser Zeit klärst du Ort, Uhrzeit und Adresse – Dinge, die du sowieso wissen musst, nur eben früher.
Was stehen muss, bevor du veröffentlichst
Datum, Uhrzeit und die genaue Adresse mit Karte gehören vor dem Versand fest. „Samstagnachmittag bei Marta“ reicht nicht, wenn jemand aus einer anderen Stadt kommt und die Straße suchen muss. Beim Dresscode sagst du es klar: „sanfte Farben“ versteht jede, „kommt bequem“ sagt niemandem etwas.
Die RSVP-Fragen richtest du vorher ein. „Kommst du?“ und „Zu wie vielen kommt ihr?“ genügen. Beide Felder stellst du in der Einladung selbst ein, und die Antworten landen geordnet in einer Liste. Niemand muss Zusagen im Chat zusammensuchen. Alles, was du mündlich erklären müsstest, gehört in die Einladung. Sie ist eine eigene Webseite, kein PDF und kein Bild – sie öffnet sich in jedem Browser, auf Handy, Tablet oder Rechner.
Woche vier gehört denen, die reisen
Vier Wochen vorher: eine Nachricht mit dem Link in die Gruppe. Wer Flüge prüfen, ein Zimmer reservieren oder einen Tag freinehmen muss, öffnet sie zuerst. Der Link bleibt derselbe, auch wenn die Uhrzeit von 12 auf 13 Uhr rutscht: Du änderst die Szene im Editor, und die Gäste sehen beim nächsten Öffnen die neue Fassung. Und wer bis dahin nicht geöffnet hat, bekommt den Link später noch einmal.

Der Countdown für den Baby Shower beginnt nicht beim Kuchenbacken, sondern in dem Moment, in dem der Link auf dem Handy deiner Gäste ankommt.
Die letzte Woche: nur noch Daten ändern
In der letzten Woche prüfst du nur noch den Ort. Hat das Restaurant die Straße gewechselt, aktualisierst du die Karte im Editor. Ort, Dresscode oder die Zeile auf der Startseite zu ändern heißt nicht, dass du etwas neu verschickst oder neu druckst. Am Tag vorher schreibst du selbst einen kurzen Hinweis mit demselben Link: Wer ihn noch nicht geöffnet hatte, öffnet ihn auf dem Handy. Und Papier? Wenn die Großeltern etwas für den Kühlschrank wollen, kombinierst du: Link für alle, ein paar Ausdrucke für die, die sie aufheben. Such dir ein Design aus, teste es gratis und veröffentliche mit festem Datum.



