Hochzeiten
Verlobungseinladung: Das erste Ja vor der Hochzeit
Die Verlobung hat ein eigenes Datum, einen eigenen Tisch und eine eigene Gästeliste. Hier steht, wie ihr mit einem Link einladet, der sich ändern lässt und die Zusagen sammelt.
Send The Joy · 30. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Samstag, kurz vor Mitternacht, im Gruppenchat: „Wir sagen euch am Samstag Bescheid.“ Keine Uhrzeit, keine Adresse. Am nächsten Morgen fragt die halbe Runde nach, ob es um zwei oder um drei losgeht, und eine Cousine weiß noch nicht einmal, dass sie eingeladen ist. So verschwindet eine Verlobungseinladung zwischen zwei Sprachnachrichten.
Dabei hat die Verlobung ihr eigenes Datum, ihren eigenen Tisch und ihre eigenen Gäste. Sie verdient eine eigene Einladung, nicht ein Anhängsel der Hochzeit.
Die Verlobungseinladung hat ihr eigenes Datum
Das erste Ja und die Hochzeit liegen selten nah beieinander. Die Verlobung ist vielleicht ein Samstagsessen mit zwölf Leuten, die Hochzeit ein Jahr später mit der ganzen Verwandtschaft. Auch die Runde ist eine andere: Cousinen, die nichts ahnen, Freunde, die längst damit rechnen, und die Eltern, die es lieber aus einer klaren Einladung erfahren als über drei Ecken. Der klassische Fehler: eine Nachricht um 23 Uhr, ohne Uhrzeit, ohne Adresse. Am nächsten Tag weiß niemand, wer kommt.
- Überschrift zuerst: „Unsere Verlobung“ oder „Wir haben Ja gesagt“ – festgelegt, bevor über Farben geredet wird.
- Beide Namen und das Datum mit genauer Uhrzeit: 14:00, nicht „mittags“.
- Ort mit Adresse und Karte, damit niemand im Lokal nebenan landet.
- Ein Satz zur Begrüßung, kein ganzer Absatz. Als Titelbild die Hand mit dem Ring, kein Archivfoto.
Der Ring wird gezeigt, die Verlobung wird eingeladen
Das Foto vom Ring wandert in den Gruppenchat, klar. Die Einladung läuft daneben, in einem eigenen Link, in dem Datum, Uhrzeit und Ort an einer Stelle stehen. Beispiel: Verlobungsessen am Samstag um 14:00 im Stammlokal. Im Link stehen die genaue Adresse und die Karte, damit niemand im Bar nebenan landet.
Für alle, die keine Apps mögen: Der Link oder der QR-Code öffnet sich im Browser auf dem Handy. Die Gäste müssen nichts installieren und sich nirgends anmelden.
Ein Link, eine Liste: Antworten kommen von selbst
Die Zusagen landen in derselben Einladung, in einer sortierten Liste. Ihr seht auf einen Blick, wer kommt und wer nicht, ohne „Ich bin dabei“ aus drei Chats zusammenzuzählen. Die Fragen im Formular stellt ihr selbst: „Kommst du mit jemandem?“, „Bleibst du zum Kaffee?“ oder „Hilfst du beim Anstoßen?“
Und wenn aus 14:00 plötzlich 15:00 wird? Ihr ändert die Uhrzeit im Editor, der Link bleibt derselbe und zeigt die aktuelle Version. Niemand muss neu verschickt werden, niemand steht zu früh vor der Tür.

Der Ring wird gezeigt. Die Verlobung wird eingeladen – mit einem Link, der die Antworten gleich mitbringt.
Digital, aber nicht unpersönlich
Eine Einladung von Send The Joy ist eine Seite im Netz, kein PDF und kein Umschlag. Wenn jemand den Abend in der Hand halten will, ist die vernünftige Lösung eine Mischung: ein Link für alle und ein paar gedruckte Exemplare für die, die sie aufbewahren. Der Rest bleibt digital, ohne Papier und ohne Versand.
Bevor sich die erste Version herumspricht: Entscheidet, wie ihr es erzählen wollt. Ein Link mit Uhrzeit, Ort und einer Antwortliste nimmt euch die Nachfragen ab. Probiert ein Design kostenlos aus, gestaltet das Titelbild und schickt das erste Ja los.



