Hochzeiten
Uhrzeit der Trauung in der Hochzeitseinladung: 13 Uhr
Gäste kommen zu spät, wenn in der Einladung nur eine Zeit steht. So schreibst du Ankunft und Beginn der Trauung so, dass niemand rätselt.
Send The Joy · 7. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Es ist 13:07, die Orgel spielt schon, und in der Gruppe steht: „Wir sind gleich da, wir suchen noch einen Parkplatz.“ Das Paar schaut zur Tür. Auf der Einladung stand 13:00. Der Gast hat gerechnet — Auto abstellen, Eingang finden, die Tanten begrüßen — und diese Rechnung ging nicht auf.
Die Uhrzeit, die du aufschreibst, ist die Uhrzeit für „ich sitze schon“. Nicht für „ich fahre jetzt los“. Wer das verwechselt, plant nicht falsch. Er plant nur für sich und nicht für die Gäste.
Die Uhrzeit der Trauung ist nicht die Ankunftszeit
Ein Gast liest „13:00“ und rechnet rückwärts: fünf Minuten Parkplatz, drei Minuten bis zur Tür, zwei Minuten für die Begrüßung. Er kommt um 12:55 und hält sich für pünktlich. Genauso gut kann er um 13:10 kommen. Eine einzige Zahl lässt beide Lesarten zu. Deshalb braucht die Einladung zwei.
- Zwei Zeiten in zwei Zeilen: „Ankunft 12:30“ und „Trauung 13:00“.
- Ein Satz Puffer: „Kommt um 12:45, um 13:00 schließen wir die Türen.“
- Ort direkt neben der Zeit: „12:45, Seiteneingang St. Michael“.
- Eine Zeit für Essen oder Tanz, für alle, die Babysitter oder Taxi organisieren.
Zwei Zeiten, die fast niemand trennt: Ankunft und Trauung
Eine Einladung braucht mindestens zwei Zeiten: die Ankunft (12:30) und den Beginn (13:00). Mit nur einer wählt der Gast die schlechteste Variante — meistens die, bei der er zu spät kommt. Gibt es vorher einen Empfang, sinkt die Ankunftszeit weiter: „Willkommensapéro ab 12:15 im Innenhof“. Dann sucht niemand um 12:50 nach seinem Tisch.
Und eine dritte Zeit, wenn es sie gibt: Abendessen oder Eröffnung des Tanzes. Wer die Kinder zur Großmutter bringt oder ein Taxi bestellt, muss wissen, wann der formelle Teil vorbei ist.

Die Uhrzeit schreibt man nicht allein. Sie braucht einen Ort, einen Puffer und einen Satz, der sagt, was um 13:00 passiert.
13:00, 1:00 PM und 13 h: ein Termin, drei Lesarten
Bei Gästen aus mehreren Ländern schreib „13:00 (1:00 PM)“. Ein bloßes „1:00“ liest sich auf einem Handy im 24-Stunden-Format schnell als ein Uhr nachts. Und wenn auf der Karte „13 h“, in der WhatsApp-Gruppe „13.00“ und auf der Website „1 PM“ steht, gibt es drei Versionen desselben Moments. Reist jemand aus einer anderen Zeitzone an, hänge die Zeit an einen Ort: „13:00 in Wien“. Schreib nicht „Ortszeit“, wenn der Gast nicht weiß, welche Ortszeit gemeint ist.
Die Uhrzeit ändern, nachdem du verschickt hast
Der Klassiker: Das Restaurant bestätigt 21:00, du hast aber schon 150 Karten mit 20:30 verteilt. Auf Papier heißt das 150 einzelne Nachrichten oder ein eiliger Nachdruck. Bei einer digitalen Einladung änderst du die Zeit im Editor, und der Link, den alle schon haben, bleibt derselbe. Der eigentliche Schaden ist nicht die Druckerei: Die halbe Gästeliste weiß vom alten Stand, die andere Hälfte taucht zur alten Zeit auf.
Bevor du etwas verschickst: Schreib Ankunft und Trauung in zwei getrennte Zeilen und lies sie, als wüsstest du nichts über das Fest. Weißt du dann, wann du losfahren musst? Mit einer digitalen Einladung von Send The Joy, 29,99 EUR pro Einladung und einmalig bezahlt, kannst du die Uhrzeit später ändern, ohne neu zu drucken oder Umschläge zu verschicken. Alle öffnen denselben Link und sehen die aktuelle Version.



