Hochzeitstage
Samthochzeit feiern: Einladungen für 35 Jahre Ehe
35 Jahre Ehe haben keinen festen Namen. Wie ihr mit „Samthochzeit“, dunklen Farben und einer digitalen Einladung einen Abend daraus macht, der sich richtig anfühlt.
Send The Joy · 6. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Auf dem Küchentisch liegen ein Notizbuch, zwei halbvolle Kaffeetassen und eine Liste mit Jahrestagen. 25 Jahre heißen Silberhochzeit, 50 Jahre Goldene Hochzeit, 60 Jahre Diamantene. Ihr sucht euren Eintrag zwischen all den Namen und findet nichts. Für die 35 steht kein Wort, das euch beiden gefällt.
Für die 35 Jahre gibt es keine feste Bezeichnung. Also nehmt ihr eine, die sich richtig anfühlt: Samthochzeit. Samt ist weich, hält lange und sieht nach vielen Jahren noch gut aus. Genau darum geht es an diesem Tag. Der Name hilft auch bei der Einladung: Er gibt euch ein Wort, an dem sich alles aufhängt.
Samthochzeit: der Name für eure 35 Jahre
In vielen Traditionen hat der 35. Hochzeitstag keinen offiziellen Namen wie die Silberne oder die Goldene. Samthochzeit ist eine eigene Wahl, kein Gesetz, und in manchen Listen steht für die 35 etwas anderes. Das ist kein Problem. Weil ihr den Namen selbst trefft, könnt ihr ihn auch selbst offiziell machen: Schreibt „Samthochzeit“ auf die Titelseite und in den Begrüßungstext, nicht nur die Zahl 35. Auf der Seite wirkt das Wort stärker als eine nackte Zahl. Ein Satz, der den Begriff erklärt, reicht völlig.
- „Samthochzeit“ auf die Titelseite setzen, nicht nur „35 Jahre“.
- Eine Farbe festlegen, die sich durch die ganze Einladung zieht: dunkles Rot, Flaschengrün oder Nachtblau.
- Ein Schwarzweißfoto von der ursprünglichen Hochzeit neben ein aktuelles Foto stellen.
- Die Einladung als Link verschicken, nicht als Karte.
Samt digital: tiefe Farben statt Stoff
Samt gibt es nicht als Datei, aber seine Wirkung schon. Für eine digitale Einladung heißt das: kräftige, dunkle Farben. Dunkelrot, Smaragdgrün, Nachtblau oder ein tiefes Violett. Dazu eine Serifenschrift mit runden Enden, die die Weichheit des Stoffs aufnimmt. Eine feine Linie oder eine ruhige Schreibschrift für die Namen passen ebenfalls. Was nicht passt: grelle Farben und zu viele verschiedene Schriften auf einmal.
Ihr könnt eine sichtbare Textur wählen, die den Stoff andeutet, oder ein eigenes Foto als Hintergrund hochladen. Beides funktioniert. Wichtig ist nur, dass die Schrift auf dem Hintergrund lesbar bleibt und die Namen nicht im Muster verschwinden. Wenn Textur und Foto zusammen zu unruhig werden, lasst lieber eines von beiden weg.

35 Jahre halten länger als jeder Stoff. Die Einladung darf das zeigen.
Eure Geschichte in Samt-Szenen
Die Einladung ist keine einzelne Seite, sondern eine Kette von Szenen. Ihr könnt sie nennen, wie es zu euch passt: „Der Samt-Anstoß“, „Der Tanz der 35“. Dazu bis zu 6 eigene Fotos, mindestens eines von der ursprünglichen Hochzeit und eines von heute. Überlegt kurz, welches Bild die Titelseite wird. Musik lässt sich ebenfalls hinterlegen, etwa das Lied von eurem ersten Tanz. Namen, Datum, Ort und euren Satz tragt ihr jeweils in ein eigenes Feld ein.
Zusagen sammeln, ohne hinterherzuschreiben
Niemandem muss hinterhertelefoniert werden. In der Einladung antwortet jeder Gast direkt auf der Seite, und die Antworten landen in einer Liste, die ihr in Ruhe durchgeht. Die Fragen im Formular legt ihr vorher fest, zum Beispiel, ob jemand kommt oder nicht. Ändert sich später Uhrzeit oder Ort, müsst ihr nichts neu drucken und keine Umschläge neu verschicken: Der Link bleibt derselbe und zeigt die aktuelle Version. Eine Einladung kostet 29,99 EUR, einmalig, und wird als Link, QR-Code oder Nachricht geteilt. Fangt mit eurer Samthochzeit an.



