Inspiration
Mehrsprachige digitale Einladungen: ein Link, sieben Sprachen
Eine Einladung, die jede Person in ihrer Sprache liest. Was du übersetzt, was gleich bleibt und wie du sie an einem Nachmittag aufsetzt.
Send The Joy · 2. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Deine Cousine in São Paulo und deine Freundin in München bekommen denselben Link. Bei mehrsprachigen digitalen Einladungen liest die eine «Confirme sua presença», die andere «Zusage». Du hast nichts doppelt verschickt, kein PDF angehängt, keinen Screenshot in drei WhatsApp-Gruppen geworfen.
Das ist der Kern der Sache: Du schreibst jede Sprachversion einmal, und jeder Gast liest die seine. Hier steht, was du übersetzen solltest, was besser gleich bleibt und wie du das Ganze an einem Nachmittag aufsetzt.
Mehrsprachige digitale Einladungen: ein Link, sieben Sprachen
Send The Joy gibt es in sieben Sprachen: Spanisch, Englisch, Katalanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Deutsch. Auch der Inhalt der Einladung lässt sich pro Sprache einstellen. Du pflegst also nicht drei Einladungen, sondern eine – mit den passenden Texten für jede Sprache. Keine App, kein Download: Der Gast öffnet den Link im Browser und antwortet direkt dort.
- Ein Link für alle: Deine Cousine in Brasilien und dein Freund in Wien öffnen dieselbe Adresse.
- Niemand muss etwas installieren. Die Einladung läuft im Browser auf dem Handy, Tablet oder Rechner.
- Die Zusage kommt in der Sprache an, in der der Gast gerade liest.
- Kein PDF, kein Screenshot, kein Nachfragen in drei verschiedenen Chats.
Papier in drei Sprachen druckt man dreimal. Der Link nicht.
Eine gedruckte Einladung auf Deutsch, Portugiesisch und Spanisch sind drei Layouts, drei Auflagen und drei Adresslisten, die zusammenpassen müssen. Verschiebt sich die Uhrzeit, fängst du mit allen dreien von vorn an.
Digital änderst du Uhrzeit, Ort, Anfahrt oder Dresscode einmal. Der Link bleibt derselbe, und alle sehen die aktualisierte Fassung, ohne dass du etwas nachschickst. Wer unbedingt Papier zum Aufbewahren will: Link für alle, ein paar gedruckte Exemplare nur für die, die sie wirklich in die Schublade legen.

Eine Einladung reicht, wenn jede Sprachversion einmal geschrieben ist. Der Link bleibt derselbe, auch wenn die Uhrzeit sich ändert.
Was übersetzt wird und was stehen bleibt
Übersetze die Überschrift («Wir heiraten!», «Vamos nos casar!»), den Dresscode und den Schlusssatz. Ortsname, Adresse und Eigennamen bleiben, wie sie sind – die sucht man auf der Karte, die übersetzt man nicht.
Das Datum löst du nicht Wort für Wort: auf Deutsch «Samstag, 14. Juni», auf Englisch «Saturday, 14 June». Ein ungewohntes Format lässt Gäste zweifeln, ob der Tag stimmt. Der Zeichenzähler im Editor warnt dich, wenn ein Text zu lang wird – auf Deutsch braucht derselbe Satz mehr Platz, und ein langer Text kann die Szene verschieben.
Du liest die Zusagen in deiner Sprache
Jeder Gast antwortet in der Einladung selbst, und die Zusagen landen in einer sortierten Liste. Eine klare Frage wie «Kommst du?» genügt; jede Version antwortet in ihrer Sprache, du siehst trotzdem alles an einem Ort. Änderst du eine Frage im Formular, aktualisiert sie sich in der veröffentlichten Einladung, ohne neue Nachricht an alle.
Bis zu sechs eigene Fotos – Startseite und Deko – setzen sich selbst in den Rahmen, und du tauschst jedes später aus. Musik und die Fragen für die Zusage stellst du im selben Editor ein. Veröffentlicht wird mit einem Knopf.
Fang mit dem Testmodus an: Du gestaltest die Startseite, legst die Texte in deinen Sprachen an und entscheidest erst dann. Wenn du kaufst, bleibt der Link lebendig – auch wenn sich Uhrzeit oder Lokal noch ändern.



