Hochzeiten
LGBTI+ Hochzeitseinladungen: Zwei Namen, ein Link
Zwei Namen, ein Link: Die Einladung muss das echte Paar zeigen, nicht das alte Formular. Hier sind die Etikette und die Details, die vor dem Personalisieren zählen.
Send The Joy · 1. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Du öffnest die Einladung zur Hochzeit deiner Freundin und liest: „Herr und Frau Müller geben sich die Ehre.“ Aber sie heißt nicht Müller, sie ist nicht „Herr“, und ihre Partnerin auch nicht. Das alte Formular hat einfach nicht mitgedacht. Genau das passiert bei LGBTI+ Hochzeitseinladungen ständig: Die Vorlage kennt nur ein Muster, das für viele Paare nicht passt. Ein kurzer Blick auf die Zeile, und du weißt: Das ist nicht ihre Hochzeit.
Zwei Namen, ein Link – so sollte es sein. Eine digitale Einladung kann das leisten. Du bestimmst, was draufsteht, und änderst es, wenn sich etwas verschiebt. Hier sind die Punkte, die vor dem Personalisieren wirklich zählen. Keine Etikette von der Stange, sondern das, was zu euch passt.
LGBTI+ Hochzeitseinladungen: Das alte Formular kennt eure Namen nicht
Viele Vorlagen sagen „Braut und Bräutigam“. Das ist nicht böse gemeint, aber es passt nicht. In Joy Studio gibt es ein Feld für die Überschrift und eines für die Namen. Schreib „Brautleute“, „Die Bräute“, „Die Bräutigame“ oder einfach eure Namen – in der Reihenfolge, die ihr nutzt. Prüf jede Zeile wie eine gedruckte Einladung: Kein „Herr und Frau“, kein Feld für einen Nachnamen, den ihr nicht braucht. Auch das RSVP solltet ihr euch ansehen: Wenn dort nach „Name des Begleiters“ gefragt wird, ändert das. Fragt lieber „Wie heißt du?“ und macht daraus kein Pflichtfeld.
- Ersetze „Braut und Bräutigam“ durch die echten Namen, „Brautleute“ oder „Die Bräute/Die Bräutigame“.
- Achte darauf, dass das RSVP keine Geschlechterrolle erzwingt und kein „Begleitung“-Feld, wenn du es nicht brauchst.
- Schreibe den Dresscode ohne Vergleiche: „Formell“, „Cocktail“ oder „Großer Abend“.
- Entscheide, ob nur das Paar oder auch Familien unterschreiben, und dass es auf der Startseite zu lesen ist.
Die Flagge ersetzt keinen guten Satz
Ihr könnt ein Symbol oder ein Zitat einbauen, aber die Etikette beginnt mit Klarheit: „Ana und Marta laden euch ein, ihre Hochzeit zu feiern“ versteht jeder besser als ein Regenbogen ohne Kontext. Ein Symbol ist ein Zeichen, kein Ersatz für einen Satz. Wenn ihr eine Flagge zeigt, dann als Ergänzung, nicht als einzige Botschaft.
Der Dresscode wird für alle gleich geschrieben: „Formell“, „Cocktail“ oder „Großer Abend“. Nichts mit „wie sie“ oder „wie er“. Wenn ihr im RSVP nach Pronomen oder gewähltem Namen fragen wollt, nutzt eine konfigurierbare Frage und formuliert sie respektvoll: „Mit welchem Namen fühlst du dich wohl?“ Oder: „Wie möchtest du angesprochen werden?“ Das ist eine Frage, keine Hürde.

Zwei Namen, ein Link – die Einladung muss das echte Paar zeigen, nicht das alte Formular.
Ein Link, der sich mit der Hochzeit ändert
Die digitale Einladung teilst du per Link, QR-Code oder Nachricht. Gäste installieren nichts, sie öffnen den Browser und bestätigen vom Handy. Wenn die Trauung von 18 auf 19 Uhr rutscht oder der Ort sich ändert, bearbeitest du die Szene und der Link bleibt derselbe. Kein Neudruck, kein erneutes Verschicken. Du kannst die Startseite kostenlos im Testmodus probieren; für 29,99 EUR (einmalig) schaltest du alle Szenen frei und personalisierst Texte, bis zu 6 Fotos, Musik und RSVP. Die Antworten kommen in der Einladung an, in einer ordentlichen Liste – kein Hinterhertelefonieren. Wenn eine Familie die Hochzeit nicht akzeptiert, muss die Einladung nicht so tun als ob: Unterschreibt „Ana und Marta“ oder „Die Brautleute“. Wenn Familien mitfeiern, entscheidet, wer in der Überschrift steht: „Mit der Freude unserer Familien“ funktioniert besser als eine lange Liste, die das Paar überdeckt. Für eine internationale LGBTI+ Hochzeit vermeidet lokale Formeln, die nicht passen: Namen, Datum, Ort und ein Satz von euch. Die Sprache der Einladung lässt sich einstellen. Bestätigungen ohne WhatsApp-Jagd: Die Antworten kommen in der Einladung, du konfigurierst die Fragen vor dem Veröffentlichen – zum Beispiel „Kommst du?“, „Wie viele seid ihr?“ und „Mit welchem Namen fühlst du dich wohl?“. Wer Papier möchte, kombiniert: Link für alle und ein paar gedruckte Exemplare zum Aufheben. Send The Joy druckt und verschickt kein Papier. Probier es kostenlos aus und gestalte eure Einladung mit euren Namen.



