Hochzeitstage
Korallenhochzeit: Was eine Einladung für 35 Jahre kostet
Eine Einladung zur Korallenhochzeit muss keine Druckerei kosten. Was ihr für 29,99 EUR bekommt, warum Papier teuer wird – und was sich nach dem Senden noch ändern lässt.
Send The Joy · 8. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Im Hof stehen die langen Tische schon, die Kerzen sind korallenfarben, und in der Schublade liegt die Einladung von vor 35 Jahren. Jetzt feiert ihr Korallenhochzeit, den 35. Hochzeitstag, und die erste Frage ist nicht der Wein. Es ist die Frage, die vor jeder Feier steht: Was kostet eine Einladung, wenn sie zu dieser einen Feier passen soll – und wie sagen wir es den Geschwistern, den Nachbarn, der Freundin in Wien?
Für diesen Fall gibt es Send The Joy. Eine digitale Einladung kostet 29,99 EUR, einmal bezahlt, ohne Abo. Sie läuft über einen Link, den ihr per Nachricht oder QR-Code verschickt. Kein Papier, kein Porto, keine Druckerei, die auf eine korrigierte Uhrzeit wartet.
29,99 EUR, einmal bezahlt, ohne Kleingedrucktes
Der Preis steht fest: 29,99 EUR pro Einladung, einmalig. Keine Monatsgebühr, keine Verlängerung im nächsten Monat. Beim Kauf schaltet ihr alle Szenen frei, nicht nur eine Seite: Titelseite, Erinnerung an den Hof, das lange Essen, der letzte Tanz. Vorher probiert ihr gratis. Im Probemodus bearbeitet ihr die Titelseite, ohne zu zahlen; der Rest öffnet sich mit dem Kauf.
- Der Preis ist ein Einmalbetrag, kein Abo mit anderem Namen.
- Uhrzeit, Ort und Dresscode könnt ihr nach dem Versenden ändern – der Link bleibt derselbe.
- Die Zusagen kommen in der Einladung an, in einer sortierten Liste, nicht in einem Gruppenchat.
- Bis zu sechs eigene Fotos passen hinein und lassen sich austauschen; bestätigt wird vom Handy, ohne App.
Was eine Korallenhochzeit-Einladung aus Papier teuer macht
Bei Papier hängt der Preis an Grammatur und Veredelung. Ein 150-g-Bogen ist etwas anderes als 350 g mit Prägung, und die Druckerei rechnet pro Stück ab. Dazu kommen Umschläge und Versand: jede Kopie in einen Umschlag, jede Marke einzeln – besonders, wenn die Gäste in Innsbruck, Hamburg und Basel wohnen und jede Karte allein durch die Post geht.
Und dann der Nachdruck. Wenn das Essen statt um 19:30 erst um 20:00 beginnt, korrigiert sich bedrucktes Papier nicht von selbst. Ihr zahlt die Auflage ein zweites Mal, plus Porto für die neue Runde. Deshalb fragt jede Druckerei zuerst nach der Adressliste: Steht sie nicht, startet der Druck nicht.

Eine Einladung ist kein Druckstück. Sie ist eine Seite, die sich ändern darf.
Wie viele Einladungen ihr wirklich braucht
Auf Papier richtet sich der Preis nach der Zahl der Kopien. Also müsst ihr die Gästeliste abschließen, bevor ihr überhaupt ein Angebot bekommt. Digital ist das anders: Die Zahl der Gäste ändert den Preis nicht. Derselbe Link reicht für zwölf Cousinen oder für achtzig Leute – ihr entscheidet nur, wer ihn bekommt.
Koralle kippt auf Papier leicht ins Lachsfarbene
Ein oranges Korallenrot kann je nach Druckerei und Auflage ins Lachsfarbene oder ins Rote rutschen. Bei einer digitalen Einladung gibt es keine Farbabstimmung und keinen Probeabzug. Palette ändern, ein eigenes Foto austauschen: das passiert im Editor, der Link bleibt gleich. Und wenn doch Papier dabei sein soll, gibt es eine vernünftige Lösung: Link für alle, ein paar gedruckte Karten für die Großeltern oder für die Schublade.
Bleibt der unsichtbare Posten: Zusagen einsammeln. Die Antworten landen in der Einladung, in einer Liste, die sich sortiert – nicht im Gruppenchat des Jubiläums. Die Fragen im Formular stellt ihr im Editor ein. Ändert sich die Uhrzeit oder der Dresscode, sehen alle die aktuelle Version, ohne dass ihr etwas nachschickt. Probiert die Titelseite kostenlos und schaut, was bei 29,99 EUR bleibt. Eure Korallenhochzeit kann heute Abend fertig sein, mit einer Uhrzeit, die sich bis zum letzten Tag ändern lässt.



