Hochzeiten
Kirchliche Hochzeitseinladungen: Uhrzeit, Kirche, Fest
Uhrzeit, Pfarrei und Fest in einer Zeile, Kleiderordnung ohne Rückfragen: wie eine kirchliche Hochzeitseinladung aussieht, bei der niemand nachfragen muss.
Send The Joy · 30. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Samstagabend, die Einladung liegt auf dem Küchentisch. Deine Tante sucht als Erstes die Uhrzeit, dann die Kirche, dann die Adresse vom Lokal. Findet sie die drei Angaben nicht in zehn Sekunden, fragt sie nach – und du beantwortest dieselbe Frage sieben Mal, verteilt über zwei Wochen.
Eine kirchliche Hochzeitseinladung ist kein Programmheft. Sie beantwortet drei Fragen: Wann geht es los, wo, und was passiert danach. Alles andere darf weg.
Uhrzeit, Pfarrei und Fest: eine Reihenfolge, ein Blick
Die Reihenfolge ist keine Geschmacksfrage. Wer die Einladung öffnet, will zuerst wissen, wann er wo sein muss. Schreib es in einen Block, ohne Zeilenumbruch dazwischen. Wenn Trauung und Feier an verschiedenen Orten stattfinden, bekommt jeder Ort seine eigene Adresse und seinen eigenen Kartenlink – ein gemeinsamer Link, bei dem der Gast selbst weitersuchen muss, ist Arbeit für ihn.
- Uhrzeit zuerst, dann Ort, dann Fest – in einer Zeile: „12:00 Uhr · Pfarrkirche St. Nikolaus, Hauptstraße 5 · Mittagessen ab 14:30 im Restaurant Sonne“
- Datum mit Wochentag und Jahr: „Samstag, 14. Juni 2026“. Das beendet die Frage, ob Samstag oder Sonntag gemeint ist, vor allem bei Gästen, die von weiter weg anreisen.
- Zwei Orte, zwei Karten: Trauung und Fest bekommen je eine eigene Adresse und einen Link, der direkt in der Karten-App landet.
- Ein Ankunftshinweis: „15 Minuten vorher da sein“ spart das Flüstern in der Kirchenbank.
Die Einladung ist kein Messbuch: was raus darf und was bleibt
Lesungen, Psalm, Reihenfolge des Einzugs: Das steht im Heft, das die Pfarrei ausgibt, nicht auf eurer Einladung. Auf die Einladung gehört nur, was der Gast entscheiden muss: wann er sitzen soll, ob er die Schultern bedecken muss, ob Kinder mitkommen und wo gegessen wird.
Und die Namen. Vollständig, richtig geschrieben, beide Nachnamen. Ein falsch geschriebener Nachname auf der Startseite bleibt hängen – kein Gedicht der Welt wiegt das auf.
Kleiderordnung: eine Zeile, die Privatnachrichten spart
„Festlich: Anzug oder langes Kleid“ neben dem Datum erspart es der halben Familie, dir einzeln zu schreiben. Wenn die Pfarrei Schultern bedeckt haben will, keine Träger erlaubt sind oder vorher noch eine andere Trauung läuft und man leise eintreten soll, gehört das genau dorthin. Das ist praktische Information, keine Sonderregel. Und wenn ihr eine Farbe für die Gäste reserviert, sagt es genauso deutlich wie die Uhrzeit.

Uhrzeit, Pfarrei, Fest – in dieser Reihenfolge, in einer Zeile. Der Rest ist Messheft oder Privatsache.
Uhrzeit ändern, ohne Umschläge nachzuschicken
Wenn die Pfarrei eine andere Uhrzeit bestätigt, wird bei einer digitalen Einladung der Text geändert – der Link bleibt derselbe, und wer ihn gespeichert hat, sieht die neue Zeit. Kein Nachdruck, kein zweiter Umschlag, kein „welche Version hast du denn?“. Bei Send The Joy probiert ihr das kostenlos aus: Startseite mit euren Namen und der Pfarrei gestalten, bevor ihr etwas bezahlt. Passt alles, veröffentlicht ihr mit einem Klick – 29,99 EUR einmalig. Danach könnt ihr Uhrzeit, Ort, Karte oder Kleiderordnung so oft ändern, wie die Pfarrei es verlangt, und die Gäste sehen immer die aktuelle Fassung.



