Hochzeiten
Kindermenü in der Hochzeitseinladung: eine Zeile genügt
Eine Zeile bei der Abendessen-Szene reicht: sag, was die Kinder bekommen, bis zu welchem Alter und bis wann du Bescheid brauchst. Ohne Kästchen, ohne Formular.
Send The Joy · 3. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Samstagabend, du sitzt auf dem Sofa und tippst die dreizehnte Nachricht an dieselbe Freundin: „Und was isst dein Sohn am Hochzeitstag?“ Genau da fehlt eine Zeile in der Hochzeitseinladung. Kein Formular, keine zwei Kästchen zum Ankreuzen — nur ein Satz, der sagt, dass die Kinder ihr eigenes Essen bekommen.
Die gute Nachricht: Das passt in eine Zeile, ohne dass die Einladung nach Behörde aussieht. Du brauchst nur die richtige Formulierung und den richtigen Platz. Danach hörst du auf, WhatsApp-Nachrichten zu zählen. Ein Satz, der sitzt, spart dir später jede Nachfrage.
Das Kindermenü in der Hochzeitseinladung ist ein Satz, kein Formular
Statt „Menü Erwachsene / Menü Kinder“ mit zwei Ankreuzfeldern schreibst du etwas, das zu eurer Feier passt: „Die Kleinen haben ihr eigenes Menü: Pasta mit Tomatensoße, Schnitzel und Eis.“ Das liest sich wie eine Einladung, nicht wie ein Anmeldeformular.
- Weg mit dem Büroton: „Option A“, „Präferenz angeben“, „Kästchen markieren“ — so klingt kein Fest.
- Lieber ein Satz mitten im Text: „Die Kleinen haben ihr eigenes Menü: Pasta, Schnitzel, Eis.“
- Nur grob beschreiben, was auf den Tisch kommt. Die genaue Karte gehört nicht in die Einladung.
- Ein Satz bleibt ein Satz. Zwei Zeilen liest man noch, drei überfliegt man.
Die Abendessen-Szene ist der richtige Ort dafür
Eine Einladung bei Send The Joy besteht aus aneinandergereihten Szenen, jede mit eigenen Texten und Fotos. Wenn du eine Szene für das lange Abendessen hast, gehört das Kindermenü genau dorthin, als eigene Zeile.
Setz es direkt hinter Ort und Uhrzeit, nicht ganz ans Ende und nicht versteckt in einer Randnotiz. Eltern suchen genau dort nach dem, was ihr Kind isst. Das Menü musst du nicht wörtlich abschreiben: Es reicht, dass es eins gibt und was ungefähr drinsteht.

Ein Satz an der richtigen Stelle ersetzt zwanzig Rückfragen.
Alter, Allergien, Frist: sag es, bevor jemand fragt
Schreib die Altersgrenze dazu: „Kindermenü von 3 bis 10 Jahren“. Dann sitzt kein Dreizehnjähriger am Tisch und wartet auf ein Schnitzel, das nicht kommt. Wenn das Restaurant das Kindermenü erst ab einem bestimmten Alter oder gegen Aufpreis anbietet, gehört das in dieselbe Zeile. Das erspart das Gespräch am Tisch.
Für Unverträglichkeiten reicht eine Bitte um Rückmeldung: „Wenn dein Kind etwas nicht verträgt, schreib uns, wir klären es mit dem Restaurant.“ Kein Pflichtfeld, keine Liste zum Ankreuzen. Sitzen die Kinder an einem eigenen Tisch, sag auch das: „Die Kleinen essen an ihrem Tisch, mit ihrem Menü und zu ihrer Zeit.“ Sitzen sie bei den Eltern, schreib es genauso.
Wenn sich das Menü ändert, bleibt der Link derselbe
Der Nachtisch wird von Eis auf Obst der Saison umgestellt? Du änderst die Zeile im Editor, und der Link bleibt derselbe. Niemand bekommt eine neue Version, niemand muss etwas neu verschicken. Wer den Link öffnet, sieht den Stand von heute — nicht den von vor drei Wochen.
Die Einladung ist eine eigene Seite für euer Fest, kein PDF und kein Bild. Deshalb bleibt sie aktuell, auch beim Kindermenü.
Eine Zeile bei der Abendessen-Szene, und das Kindermenü ist geklärt. Wenn du vorher sehen willst, wie das aussieht: Du kannst die Titelseite kostenlos gestalten und die fertige Einladung für 29,99 EUR veröffentlichen. Einmal zahlen, fertig.



