Hochzeiten
Kindermenü auf der Hochzeit: Preis und wie ihr es sagt
Was das Kindermenü bei der Hochzeit wirklich kostet, welche Fragen die Rechnung senken und wie ihr es in einer Zeile in der Einladung sagt.
Send The Joy · 7. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Am Mittwoch vor der Hochzeit schreibt das Catering: „Bitte bis Freitag die genaue Kinderzahl für das Kindermenü.“ Auf eurer Liste stehen drei Nichten, zwei Patenkinder und das Mädchen von nebenan. Bei keinem einzigen Namen steht ein Alter.
Genau dort entsteht der Aufwand. Ein Kindermenü auf der Hochzeit ist kein Erwachsenenmenü in kleiner Portion: Es hat eigene Zeilen auf der Rechnung, eigene Regeln und eine eigene Frist. Wer sie kennt, bevor er unterschreibt, diskutiert am Hochzeitstag nicht mehr über Geld.
Kindermenü auf der Hochzeit: Der Preis ist nicht die Hälfte vom Erwachsenenmenü
Die wichtigste Frage ist nicht „Was kostet ein Kind?“, sondern „Wie wird gerechnet?“. Die Abrechnungseinheit entscheidet über die Summe, lange bevor über das Essen selbst geredet wird. Frag beim Catering nach diesen vier Punkten und lass dir die Antworten per E-Mail geben.
- Abrechnung pro Kopf oder Pauschale: Zahlt ihr einen Preis für jedes Kind oder eine Pauschale für den Kindertisch? Und stecken Getränke, Nachspeise, Brot und Service darin?
- Altersgrenze: Ab welchem Alter gilt der Kinderpreis und ab wann zahlt ihr den vollen Erwachsenenpreis? Ein Kind von 18 Monaten isst anders als ein Neunjähriger, der ein zweites Gericht bestellt.
- Was still mitläuft: Hochstühle, Sitzkissen, Plastikgeschirr, ein eigener Tisch, manchmal eine zusätzliche Servicekraft. Frag, ob das inklusive ist oder extra berechnet wird.
- Servierzeitpunkt: Kommt das Kindermenü zusammen mit dem Erwachsenenmenü oder früher? Wenn früher, frag, ob dafür etwas aufgeschlagen wird.
Die Fragen, die die Rechnung senken
Manche Posten verschwinden, sobald jemand nachfragt. Frag, ob Babys, die nur von Mamas Teller naschen, überhaupt berechnet werden. Viele Betriebe stellen sie nicht in Rechnung oder nur mit einem Getränk. Ohne Frage zahlst du sie mit.
Und frag nach dem Ausfall: Was passiert, wenn ein bestätigtes Kind kurzfristig nicht kommt? Lass dir die Frist für die verbindliche Kinderzahl schriftlich geben und dazu, ob ein nicht gegessenes Kindermenü trotzdem berechnet wird. Dann planst du mit einer Zahl, die auch stimmt.
Die Kinderzahl steht vor der Zahl der Erwachsenen
Beim Bestätigen Name und Alter zusammen notieren, zum Beispiel „Lucía, 6 Jahre“. Ohne Alter lässt sich nichts verhandeln, denn die Altersgrenze entscheidet über den Preis und über die Art des Stuhls. Setz die Frist für die Kinderzahl drei bis vier Wochen vor die Feier; dann braucht das Catering in der Regel die verbindlichen Gedecke. Bei Allergien oder Unverträglichkeiten ruf die Eltern direkt an oder schreib eine kurze Mail. Das gehört nicht in ein Formularfeld, das später jemand überfliegt.

Eine Zeile auf dem Ablaufplan und eine Zeile in der Einladung kosten nichts. Sie sparen mehr als jede Verhandlung am Telefon.
Kindermenü in der Einladung: eine Zeile statt einer Regel
Schreib es als Satz in die Szene mit dem Essen, nicht als Absatz in kleiner Schrift am Ende: „Die Kinder haben ihr eigenes Menü, sagt uns beim Zusagen bitte das Alter.“ Das klingt nach Organisation, nicht nach „wir wollen eure Kinder nicht“. Beides gleichzeitig geht nicht: Wer ein Kindermenü anbietet, schreibt nicht „nur Erwachsene“. Und wenn es wirklich keinen Platz für Kinder gibt, sag es klar, im ersten Absatz, nicht versteckt im Formular. Fällt kurzfristig ein Kind aus, änderst du die Zeile in der Einladung, und der Link bleibt derselbe. Niemand bekommt eine zweite Nachricht. Eine digitale Einladung von Send The Joy kostet 29,99 EUR einmalig, ohne Abo, und die Gäste brauchen dafür keine App.



