Hochzeitstage
Karaoke-Einladungen zum Hochzeitstag: Die Songliste füllt sich
Die Songliste für das Karaoke zum Hochzeitstag entsteht beim Zusagen, nicht am Abend selbst. So verteilst du die Reihenfolge, ohne Gäste hinterherzufragen.
Send The Joy · 1. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Es ist 23:40. Der Mikrofonständer steht unbenutzt neben der Tanzfläche, und in der Gruppe fragt jemand zum fünften Mal: „Was singst du eigentlich?“ Genau da kippt der Abend – nicht wegen der Gäste, sondern weil niemand weiß, wer wann dran ist.
Karaoke zum Hochzeitstag braucht keine Bühne. Es braucht eine Reihenfolge. Die entsteht nicht um 23:40, sondern in der Woche, in der du die Einladungen verschickst.
Karaoke zum Hochzeitstag: Die Songliste beginnt bei der Zusage
Bau ins Bestätigungsformular ein offenes Feld ein: „Dein Pflichtsong“. Wer zusagt, schreibt seine Nummer direkt hinein. Die Antworten landen gesammelt auf einer Seite, nicht verteilt über drei Chats.
- Das Feld „Dein Pflichtsong“ steht im Bestätigungsformular, damit Song und Zusage zusammen ankommen – nicht drei Tage später als Sprachnachricht.
- Setz ein Limit: zwei Songs pro Person oder einer pro Paar. Ohne Limit wird aus der Liste eine Dreistundenschlange, und die letzten Gäste gehen, bevor sie dran waren.
- Nenn die Moderation mit Namen: „Anna eröffnet um 22:30 mit ihrem Song.“ Ein Name im Text macht aus einer Idee eine Verabredung.
- Sortier die Liste am Vorabend. Die schweren Nummern in die Mitte, die ersten zwei Plätze an die, die wirklich eröffnen wollen.
Sag die Uhrzeit des Mikros, nicht nur die des Essens
Zwei Zeiten, zwei Sätze: „Essen um 21:00, das Mikro öffnet um 22:30.“ Nach der zweiten Zeit planen die Gäste ihren Abend – wer noch die Jacke holt, wer mit dem Auto kommt, wer die Nachbarn bittet, auf den Hund aufzupassen.
Ein Dresscode, der nicht verwässert: „Glitzer oder Schwarz“. Damit sehen die Fotos nach etwas aus, und niemand taucht in der Jogginghose auf. Auf die Titelseite kommt ein Satz mit Humor: „Pünktlichkeit erbeten. Wer zu spät kommt, singt zweimal.“

Wer seinen Song bei der Zusage einträgt, singt später auch.
Die Zahl der Jahre singt mit
Schreib die Zahl auf die Titelseite: „25 Jahre“ oder „10 Jahre“. Sie sagt jedem Gast, was gefeiert wird, und gibt der Songliste eine Richtung – von dem Lied, das ihr damals im Auto gehört habt, bis zu dem, das gerade alle mitsingen. Danach hängst du Szenen aneinander: Titelseite mit dem Hochzeitsfoto, eine Szene mit „euer erster Tanz“, eine mit der langen Tafel. Bis zu sechs eigene Fotos finden Platz, und du entscheidest, welches die Titelseite trägt. Ist das alte Foto schlecht gescannt, tauschst du es später aus – der Link bleibt derselbe.
Niemand soll um Mitternacht etwas installieren
Der Gast öffnet den Link im Browser, tippt auf Zusagen und schreibt seinen Song dazu. Kein Download, kein Konto. Je weniger Schritte, desto mehr Antworten kommen noch am Tag des Versendens. Für Gäste, die mit Links nichts anfangen, druckst du die Titelseite mit QR-Code für die wenigen, die sie in die Schublade legen. Und wenn die Location früher schließt und die Uhrzeit sich ändert, bearbeitest du die Einladung und veröffentlichst sie neu: Der Link bleibt derselbe, jeder sieht die aktuelle Fassung, nichts wird nachgedruckt. Eine Einladung für den Hochzeitstag mit Karaoke kostet 29,99 EUR, einmalig und ohne Abo. Du wählst ein Design, probierst die Titelseite kostenlos im Testmodus und schaltest beim Kauf alle Szenen frei – dann trägst du die Zeit des Mikros ein und verschickst den Link noch heute.



