Junggesellenabschied
Junggesellinnenabschied Graffiti Berlin: Einladungen mit Spray
Sprühdosen und ein Satz, der auf zwei Ziegelreihen passt: Was in die digitale Einladung für den Junggesellinnenabschied Graffiti in Berlin gehört.
Send The Joy · 7. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Donnerstagabend, drei Wochen vor dem Junggesellinnenabschied Graffiti in Berlin. Im Gruppenchat türmen sich Nachrichten, und keine sagt, wo ihr euch am Samstag trefft. Eine fragt, wer Sprühdosen mitbringt. Eine andere schickt ein Meme. Die Wand im Hinterhof ist schon ausgesucht, die Braut hat eine Idee für den Satz – aber niemand weiß, ob er auf zwei Ziegelreihen passt.
Genau dafür ist die Einladung da. Der Satz, der gemalt wird, die Uhrzeit, der Treffpunkt und die Zusagen stehen an einer Stelle, die jeder öffnen kann. Kein Suchen im Chat, kein Nachfragen bei der Trauzeugin.
Junggesellinnenabschied Graffiti Berlin: der Satz, der auf die Wand kommt
Bevor du Schriftarten anschaust, sag den Satz laut, so wie die Braut ihn sagen würde. Wenn er nicht auf zwei Ziegelreihen passt, passt er nicht an die Wand. In der Einladung hat dieser Satz sein eigenes Feld, und der Zeichenzähler warnt dich, bevor er zu lang wird. Sechs bis acht Wörter reichen meistens.
- Der Satz für die Wand, in sechs bis acht Wörtern.
- Treffpunkt mit erkennbarem Namen und die Karte dazu.
- Kleiderordnung: Sachen, die schmutzig werden dürfen, und geschlossene Schuhe.
- Die zwei Rückfragen, die du wirklich brauchst.
Ein Treffpunkt mit Namen, eine Uhrzeit, ein Link
Nenn den Treffpunkt so, dass ihn jeder findet: „vor dem Kiosk an der Ecke“, nicht „irgendwo im Kiez“. In der Einladung gibt es ein Feld für den Ort und ein zweites für die Karte. Wenn die Wand zwanzig Minuten Fußweg weiter liegt, änderst du die Uhrzeit – der Link bleibt gleich, und niemand muss etwas in die Gruppe weiterleiten.
Erzähl den Plan in Szenen: Ankunft, Lappen und Dosen, erste Schicht, Foto mit der Braut vor dem Wandbild, Anstoßen am Ende. Die Szenen stehen in der Einladung hintereinander, so versteht jeder den Ablauf auf einen Blick.
Kleidung, die schmutzig werden darf
Schreib die Kleiderordnung in ihr eigenes Feld: „alte Latzhose, Turnschuhe, Handschuhe“. Ein Foto einer schon fleckigen Hose spart zehn Rückfragen. Wird daraus später „alles Schwarz und ein buntes Halstuch“, änderst du den Text, und wer denselben Link öffnet, sieht die neue Version. Bis zu sechs eigene Fotos passen in die Einladung: ein Titelbild mit der noch leeren Wand und ein Deko-Foto mit den Dosen, die in einer Reihe auf dem Boden stehen.

Der Satz an der Wand hält einen Tag. Die Einladung hält Satz, Uhrzeit und Zusagen zusammen.
Wer sprüht, sagt zu
Die Zusagen landen in der Einladung selbst, in einer geordneten Liste, nicht zwischen Memes im Gruppenchat. Stell die Fragen, die dir wirklich helfen: „Kommst du zum Sprühen oder nur zum Anstoßen?“ und „Bleibst du bis zum letzten Lied?“ Den QR-Code öffnet jeder im Browser, ohne etwas zu installieren. Bevor du Dosen kaufst, mach die Einladung fertig: Design kostenlos testen, Satz, Uhrzeit und Treffpunkt eintragen, veröffentlichen. Wenn sich später etwas ändert, funktioniert derselbe Link weiter. Und wenn jemand Papier will: Link für alle, ein paar gedruckte Exemplare für die, die sie aufbewahren.
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