Hochzeitstage
Hochzeitstag im Winter: Einladungen für drinnen
Kalter Abend, warme Kerzen: Wie ihr Hochzeitstag-Einladungen für den Winter aufbaut – genaue Uhrzeit, drinnen, Fotos vom Tisch und Zusagen ohne Nachfragen.
Send The Joy · 8. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Im Januar wird es kurz nach vier dunkel. Die Gäste kommen mit Mantel und Schal, drinnen brennen zwei Kerzen mehr als nötig, und die Stiefel stehen in einer Reihe im Flur. Für so einen Abend braucht ihr keine Karte, die auf dem Weg vom Auto zur Haustür im Schneeregen weich wird.
Eine Einladung zum Hochzeitstag im Winter gehört auf eine Seite, die jeder auf dem Handy öffnen kann: Uhrzeit, Adresse, Zusagen. Ein Link, und alle haben dasselbe vor Augen – auch die drei, die sonst am Abend vorher noch fragen.
Hochzeitstag im Winter: drinnen, mit genauer Uhrzeit
Im Winter kommt keiner bei Tageslicht an und niemand weiß spontan, wo es langgeht. Schreibt die Uhrzeit deshalb genau hin und sagt deutlich, dass gefeiert wird, was drinnen liegt. Nicht „abends“, sondern „Samstag, 18. Januar, 19:30, Esszimmer mit Kamin“. Wird aus 20:00 dann 19:30, ändert ihr das in der Einladung, und der Link bleibt derselbe. Niemand bekommt eine zweite Nachricht.
- Die Uhrzeit ausschreiben: „Samstag, 18. Januar, 19:30“ statt „abends“.
- Dazusagen, dass es drinnen ist: „im Esszimmer mit Kamin“, nicht nur die Adresse.
- Karte und Kleiderordnung in denselben Link: Mantel für die Ankunft, Schuhe für drinnen.
- Änderungen an einer Stelle: Uhrzeit oder Ort anpassen, der Link bleibt gleich.
Erst die Farben, dann die Schrift
Bevor ihr Schriften durchprobiert, schaut auf den Tisch, der wirklich dasteht. Bernsteinfarbene Kerzen, bordeauxrote Servietten, ein paar Tannenzweige. Diese Farben sind eure Palette – die Schrift sucht ihr danach aus, nicht davor.
Wenn die Kerzen bernsteinfarben sind, nehmt ein Foto vom gedeckten Tisch als Titelseite. Ihr könnt bis zu sechs eigene Fotos hochladen und festlegen, welches vorne steht; austauschen lässt sich jedes später noch. Ein Foto von euch beiden im Schnee oder vom brennenden Kamin sagt mehr über den Januar als ein weißer Hintergrund.
Die Einladung, die im Weihnachts-Chat nicht untergeht
Zwischen Glückwünschen, Sprachnachrichten und Plätzchenfotos verschwindet jede Nachricht nach oben aus dem Bild. Ein Link oder ein QR-Code bleibt stehen, wenn ihr ihn einmal geschickt habt. Die Zusagen landen in einer Liste in derselben Einladung, in der Reihenfolge, in der sie eingehen. Ihr müsst nicht jeden einzeln fragen. Und die Gäste installieren nichts: sie öffnen den Link im Browser und antworten von dort.

Der Winter entscheidet, wie die Einladung aussieht: Uhrzeit genau, Ort drinnen, ein Link, der sich ändern lässt.
Was in eine Winter-Einladung gehört
Die Einladung ist in Szenen aufgebaut, die aufeinander folgen – „Langes Abendessen“, „Letzter Tanz“. Jede Szene hat ihre eigenen Felder: Rubrik, Namen, Datum, Satz und Ort, ein Feld pro Angabe, mit Zeichenzähler und einer Vorschau, die sofort mitläuft. Dazu kommen Musik und die Fragen für die Zusage, die ihr selbst zusammenstellt. Wenn Datum und Tisch stehen: Design auswählen, kostenlos ausprobieren und die Einladung für 29,99 EUR veröffentlichen – einmal bezahlt, kein Abo.



