Hochzeitstage
Hochzeitstag: Einladungen für das Abendessen zu Hause
Ein Abendessen zum Hochzeitstag zu Hause braucht keine Etikette, aber klare Ansagen: wer kommt, wann es losgeht und was jeder mitbringt. So vermeidest du Nachfragen.
Send The Joy · 30. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Du planst ein Abendessen zum Hochzeitstag. Zuhause. Die Teller sind da, die Gläser auch, vielleicht sogar die Kerzen. Aber dann kommt die Frage: Wer kommt eigentlich? Und bringt jemand etwas mit? Du willst nicht zehn Leute einzeln fragen müssen.
Genau da fängt die Etikette an: nicht bei der Tischdeko, sondern bei der klaren Ansage. Eine Einladung, die sagt, wer dabei ist, wann es losgeht und was jeder mitbringt, spart dir das Nachfragen. Und den Gästen die Unsicherheit.
Einladungen zum Hochzeitstag: Erst die Stühle, dann die Deko
Bevor du dich für eine Tischdecke entscheidest, musst du wissen, ob ihr 6 oder 12 seid. Mit 6 passt ein runder Tisch ins Wohnzimmer. Mit 12 musst du die Esstischplatte verlängern und zwei Stühle leihen. Das „Wir sehen dann mal, wer kommt“ ist genau das, was dir den Platz nimmt. Frag pro Person ab, nicht pro Haushalt. Ein „Ich glaube, wir kommen“ ist keine Zusage.
- Anzahl der Erwachsenen und Kinder getrennt notieren: 8 Erwachsene, 2 Kinder.
- Pro Person eine Zusage, nicht pro Paar.
- Zwei Tage vorher die Liste schließen und beim Kochen darauf verlassen.
- Wenn du für 8 kochst und 11 kommen, wird aus dem Schmorgericht kein Buffet.
Die Uhrzeit wird geschrieben, nicht improvisiert
„Gegen neun“ heißt in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich viel. In Wien bist du damit vielleicht pünktlich, in Zürich zu spät. Schreib eine exakte Zeit in die Einladung: „Einlass 19:30, wir setzen uns um 20:00“. Wenn du einen Sektempfang vor dem Essen planst, sag es dazu. Sonst kommt jemand erst zum Hauptgang.
Steht die Uhrzeit nur in einer losen Chatnachricht, wird sie übersehen. In der Einladung selbst findet sie jeder wieder. Und du sparst dir die Frage „War das jetzt 19:30 oder 20:00?“.

Eine Einladung, die die Uhrzeit klar sagt, spart dir zwanzig Nachrichten.
Das „Soll ich etwas mitbringen?“ beantwortet man einmal
Entscheide eine einfache Regel und schreib sie in die Einladung: „Den Wein stelle ich, wenn du möchtest, bring einen Nachtisch zum Teilen mit.“ Dann musst du nicht zehnmal dieselbe Frage per WhatsApp beantworten. Sei konkret, was du nicht brauchst: Wenn drei Torten keinen Platz im Kühlschrank haben, bitte lieber um eine Flasche oder Blumen. Und wenn ihr etwas aufteilt, haltet es schriftlich fest: „Marta bringt Salat, Luis bringt Brot und Eis.“ So erscheinen nicht zwei gleiche Nachtische und kein Brot.
Komm, wie du willst, aber sag es vorher
Ein Abendessen zu Hause hat kein Protokoll, aber nützliche Hinweise: „Komm bequem“ und „bitte keine Badelatschen“ sind zwei verschiedene Ansagen – wähle eine. Erwähne die praktischen Details, die niemand fragt: die Etage, das Klingelschild, ob es einen Aufzug gibt oder ob die Klingel nicht funktioniert und man anrufen muss. Wenn es eine Überraschung für den Jubilar ist, informiere nur die Gäste und achte darauf, dass er nichts mitbekommt: Eine Überraschung platzt durch eine Nachricht in der falschen Gruppe.
Und wenn sich am selben Tag noch die Uhrzeit ändert? Kein Problem: Du änderst sie in der Einladung, und alle sehen die aktuelle Version. Der Link bleibt derselbe. Die Zusagen sammeln sich in der Einladung, sodass du Einkaufsliste und Stuhlliste an einem Ort hast. Bereit für den nächsten Hochzeitstag? Mit einer digitalen Einladung für 29,99 EUR (einmalige Zahlung) hast du alles an einem Ort. Du kannst sie nach dem Verschicken noch bearbeiten, ohne etwas neu zu senden.



