Hochzeiten
Hochzeitseinladungen mit Zöliakie: Menü klar ankündigen
Ein Gast mit Zöliakie isst nicht einfach vom Buffet mit. So schreibst du das glutenfreie Menü in die Hochzeitseinladung – konkret, diskret und ohne Nachfragen.
Send The Joy · 6. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Stell dir vor: Die Einladungen sind verschickt, der Saal ist gebucht, das Buffet steht. Und dann steht Anna davor, seit zwölf Jahren mit Zöliakie, und schaut auf Kartoffelsalat, Croquetas und Brot. Sie fragt die Servicekraft, ob in der Sauce Mehl ist. Die Servicekraft zuckt mit den Schultern.
Genau da fängt das Problem an. Ein Gast mit Zöliakie isst nicht einfach ein bisschen weniger vom Buffet. Er braucht einen Teller, über den niemand mit dem Brotmesser gegangen ist. Und er soll das nicht am Abend der Feier klären müssen, sondern vorher, aus der Einladung heraus.
Zöliakie in der Hochzeitseinladung: kein «Sondermenü» ohne Details
Der klassische Fehler lautet: «Es gibt auch glutenfreie Optionen.» Damit schickst du den Gast auf eine Fragerunde. Er will wissen, ob die Sauce mit Mehl gebunden ist, ob das Brot separat serviert wird und ob der Teller aus derselben Küche kommt wie die panierten Sachen. Schreib lieber konkret, was das Catering dir wirklich zugesagt hat. Und wenn du etwas nicht garantieren kannst, schreib auch das hin.
- «Zertifiziert glutenfreies Menü, separat serviert» – nicht nur «Sondermenü».
- Kann das Catering Spuren nicht ausschließen, steht genau das in der Einladung.
- Ist wirklich das ganze Menü glutenfrei, schreib es so: «Das komplette Menü ist glutenfrei».
- Ein Satz pro Punkt. Keine Sternchen, keine Fußnoten, keine Rätsel.
Die Anmeldung ersetzt keine direkte Nachricht
Ein Formularfeld für Unverträglichkeiten beruhigt nur, wenn es danach auch jemand mit dem Catering abgleicht. Der Gast klickt «senden» und glaubt, sein Teller ist geregelt. Zwei Wochen später weiß die Küche von nichts. Also schreib dem Gast mit Zöliakie selbst: kurze Nachricht vor dem Anmeldeschluss, und du antwortest ihm mit dem bestätigten Menü. Das sind zwei Minuten für dich und ein ruhiger Abend für ihn.
Und trenne zwei Dinge, die gern in einen Topf geworfen werden. «Ich esse lieber vegan» ist eine Vorliebe. Zöliakie ist eine Erkrankung. Der Gast braucht einen Teller ohne Gluten, nicht irgendeine pflanzliche Alternative, die zufällig gerade da ist.

Eine Einladung, die den Teller klärt, nimmt dem Gast die Frage ab.
Das geteilte Buffet ist der teuerste Fehler
Von der Ensaladilla, den Croquetas oder dem Brot mit Paniermehl kann ein Gast mit Zöliakie nicht einfach probieren, auch wenn es harmlos aussieht. Kreuzkontamination passiert in Sekunden – mit einer Zange, einem Löffel, einem Krümel. Frag das Catering nach einem versiegelten Teller, separat serviert, mit eigenem Besteck und eigenem Platz. Geht das nicht, ändert sich eben der Plan: Tischmenü für alle statt Buffet. Und wenn das Catering den glutenfreien Gang kurzfristig umstellt, änderst du bei einer digitalen Einladung den Text im Browser, und der Link bleibt derselbe. Kein Neudruck, kein zweites Verschicken, keine Nachricht an alle. Der Gast öffnet den Link auf dem Handy und sieht die aktuelle Version, ohne App und ohne Download. Send The Joy kostet 29,99 EUR pro Einladung, einmalig, ohne Abo. Schau dir deine Einladung heute an und streiche jedes «Sondermenü», das den Gast zum Nachfragen zwingt.



