Hochzeiten
Hochzeitseinladungen ohne Alkohol: der Toast bleibt
Alkoholfrei heißt nicht ohne Anstoßen: drei Cocktails mit Namen, Mengen und Uhrzeiten, damit die Bar läuft. Und wie du das in einer Einladung erzählst, die sich selbst aktualisiert.
Send The Joy · 4. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Zwei Wochen vor der Feier fragt dich deine Trauzeugin nach der Barkarte. Ihr trinkt keinen Alkohol, ein Teil der Gäste schon. Dann sagt jemand: „Dann fällt der Toast ja aus.“ Nein. Eine Hochzeitseinladung ohne Alkohol heißt nicht, dass niemand anstößt.
Für den Toast brauchst du keine Prozente im Glas. Du brauchst ein volles Glas in jeder Hand und einen Moment, in dem alle gleichzeitig anheben. Alles andere ist Planung — und die fängt beim Einkaufszettel an.
Hochzeit ohne Alkohol: Die Bar steht auf dem Einkaufszettel
Drei Cocktails reichen: einer mit Zitrus, einer süß, einer bitter. Mehr Auswahl heißt mehr Flaschen, mehr Eis und mehr, das am Ende wegkippt. Rechne für die erste Stunde mehr ein als für den Rest. Da kommen alle gleichzeitig an und trinken zwei Gläser, bevor der Mantel am Haken hängt.
- Wasser mit Zitrone und Minze: wird am häufigsten nachgeholt und kostet am wenigsten.
- Virgin Mule: Ingwer, Limette, Crushed Ice im Kupferbecher.
- Alkoholfreier Sekt oder Cidre für den Toast, in der Flöte serviert.
- Alkoholfreie Sangria mit Pfirsich und Orange, in der Karaffe, für das lange Abendessen.
Der Toast kommt in dasselbe Glas für alle
Für die Rede gibt es Sekt 0,0 oder Cidre, in derselben Flöte wie bei allen anderen. Kein anderes Glas, kein Krug, nichts, woran man von weitem sieht, wer was trinkt. Wenn es eine Bar mit und eine ohne Alkohol gibt, stell sie nebeneinander und häng dieselbe Karte auf. Getrennte Theken machen aus einer Wahl ein Schild.
Sag dem Service eine Stunde vorher, welches Glas zum Toast gehört. Dann steht es überall gleichzeitig auf dem Tablett, und niemand muss fragen. Wer kein Wort über sein Glas verlieren will, verliert auch keins.

Ohne Alkohol heißt nicht ohne Anstoßen. Es heißt nur, dass du das Glas vorher aussuchst.
Nenn die Bar, nicht das Fehlen
In der Einladung schreibst du „Bar mit Fruchtcocktails und Sekt 0,0“ statt „es gibt keinen Alkohol“. Du beschreibst, was da ist. Setz die Uhrzeit des Toasts in die Szene des langen Abendessens, direkt neben das Menü — dann kommen die Gäste zu diesem Moment und wissen, was in ihren Gläsern ist. Im RSVP kannst du eine Frage wie „Fruchtcocktail oder Sekt 0,0?“ einbauen und danach einkaufen. Die Fragen im Formular stellst du im Editor selbst zusammen.
Die Karte ändern kostet keine 60 Umschläge
Wenn du drei Wochen vorher den Sekt gegen alkoholfreie Sangria mit Pfirsich tauschst, änderst du diese Szene, und der Link bleibt derselbe. Wer schon zugesagt hat, öffnet ihn und sieht die neue Fassung: Uhrzeit, Ort, Dresscode oder der Satz auf der Einladung ändern sich, ohne dass du etwas neu verschickst. Kein Stapel falscher Karten, keine zweite Auflage. Was gedruckt ist, lässt sich nicht korrigieren. Was veröffentlicht ist, schon.
Wenn jemand Papier will, ist die vernünftige Lösung beides: der Link für alle und ein paar Ausdrucke für die Großeltern oder das Album, mit denselben Angaben. Deine Gäste öffnen den Link in jedem Browser, ohne App, und bestätigen vom Handy dort, wo sie die Barkarte gelesen haben. 29,99 EUR pro Einladung, einmalige Zahlung, Website und Inhalte auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Katalanisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch. Such ein Design, bau die Barszene und veröffentliche: Die Cocktailkarte kannst du bis zum Tag selbst ändern, der Link bleibt gleich. Probier es kostenlos im Testmodus.



