Hochzeiten
Hochzeitseinladungen mit Foto: Verlobungsfoto nicht aufs Cover
Eine Hand mit Ring auf der Titelseite hält niemanden auf. So wählst du das Foto, das Gäste erkennen, und die Bilder, die deine Szenen füllen.
Send The Joy · 1. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Deine Freundin öffnet den Link auf dem Sofa, zwischen Kaffeetasse und Fernbedienung. Eine Hochzeitseinladung mit Foto: auf der Titelseite eine Hand mit Ring, Gegenlicht, kein Gesicht. Sie scrollt nicht weiter. Wer da heiratet, erkennt sie nicht. Zwei Tage später fragst du nach, ob die Einladung überhaupt angekommen ist.
Das Foto ist gut. Es steht nur an der falschen Stelle. Die Titelseite muss die Verlobung nicht feiern. Sie muss dafür sorgen, dass jemand bis zum Bestätigen-Knopf kommt. Und dafür braucht sie ein Bild, das sofort sagt: Das sind wir.
Hochzeitseinladung mit Foto: Das Verlobungsfoto gehört nicht nach vorn
Eine Nahaufnahme vom Ring sagt: Wir haben uns verlobt. Sie sagt nicht: Sag mir, ob du kommst. Der Gast sieht einen Finger und nicht euch. Die Silhouette von hinten im Sonnenuntergang macht dasselbe: schön, aber niemand ist zu erkennen. Nach vorn gehört ein Bild, auf dem beide Gesichter zu sehen sind, mit etwas Luft drumherum. Wurde die Verlobung nachts mit Blitz fotografiert, verliert sie auf dem Handy an Kontrast. Heb dieses Bild für eine Innenszene auf, etwa für den letzten Tanz, und nimm ein Tagesfoto fürs Cover.
- Ein Foto, auf dem beide Gesichter zu sehen sind – nicht nur Hände oder Rücken.
- Rand im Bild lassen: nichts, was Kinn oder Kopf abschneidet.
- Kein Screenshot, kein Datumsstempel der Kamera, kein Filter, der die Haut verwischt.
- Ein Bild, das auf dem Handy ohne Zoomen verständlich ist.
Das Bild, das alle schon in WhatsApp gesehen haben
Hast du die Verlobung mit einem Foto angekündigt, taucht genau dieses Foto besser nicht noch einmal auf der Titelseite auf. Der Gast erkennt es wieder, scrollt vorbei und ist sicher, die Einladung schon gelesen zu haben.
Steht in der WhatsApp-Gruppe «Hier ist die Einladung» und darunter dasselbe Bild wie beim Antrag, kann genau dieser Effekt eintreten. Verteile die Fotos aus dem Shooting lieber über die Szenen, etwa Hof-Erinnerung, Langer Tisch, Letzter Tanz. Fürs Cover hebst du eines auf, das noch niemand gesehen hat.

Nicht das schönste Bild gewinnt, sondern das, auf dem zwei Gesichter zu erkennen sind und daneben der Termin steht.
Sechs Bildplätze, klare Gesichter
Zu einer Einladung gehören bis zu sechs eigene Fotos: eines fürs Cover, die übrigen als Deko. Ein Selfie, dem das Kinn fehlt, lässt Gäste raten, wer wer ist. Lade lieber ein Bild mit Rand hoch; der Editor setzt es selbst in den Rahmen. Sechs Aufnahmen aus derselben Studio-Session vor demselben Hintergrund lesen sich wie ein Katalog. Misch es: eines zu zweit, eines vom Ort, eines von dem Wochenende, das nur ihr zwei versteht.
Wähle die Ausrichtung vor dem Hochladen. Ein Querformat verliert in einem hochformatigen Rahmen die Seiten, und ein ruhiger Fleck im Bild – Himmel, glatte Wand, Wasser – gibt Namen und Datum Platz, ohne ein Gesicht zu verdecken. Im Testmodus gestaltest du die Titelseite kostenlos; mit dem Kauf werden alle Szenen freigeschaltet. Nimm das Bild, das euch beide zeigt, und lass die Einladung den Rest machen.



