Hochzeiten
Hochzeitseinladungen in Marseille: der Hafen als Faden
Der Vieux-Port ist keine Kulisse, sondern der Weg, den eure Einladung nimmt: vom Kai zur Zeremonie, vom Abendessen zum letzten Tanz – und die Zusagen landen im selben Link.
Send The Joy · 1. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Ihr sitzt im Café am Vieux-Port, draußen legt gerade eine Fähre an, und jemand sagt: Genau diese Stunde soll auf die Einladung. Nicht ein gezeichneter Anker am Rand. Die Stunde selbst. Nur: Ein PDF im Anhang oder ein Foto in der Chatgruppe bringt davon nichts rüber. Man öffnet es, scrollt, antwortet vielleicht – oder eben nicht.
Eine Hochzeitseinladung in Marseille muss zwei Dinge gleichzeitig können, wenn ein Teil der Gäste in der Stadt wohnt und der andere aus Hamburg oder Zürich anreist: den Ort erzählen und die Zusagen einsammeln. Beides passt in einen Link, den man am Handy öffnet. Ohne App, ohne Anhang, ohne zweite Nachfrage.
Der Vieux-Port gibt die Reihenfolge vor, nicht die Deko
Legt den Hafen nicht als Hintergrundbild unter alles, sondern lasst ihn die Szenen ordnen. Der Weg vom Kai hoch zur Notre-Dame de la Garde ist eine fertige Dramaturgie: erst Wasser, dann Treppen, dann die Stadt unter euch. Genau in dieser Reihenfolge können die Szenen eurer Einladung laufen.
- Beginnt mit einem Querformat-Foto vom Vieux-Port im Morgenlicht. Wasser und Masten sagen mehr Marseille als ein gezeichneter Anker in der Ecke.
- Tragt den Weg vom Hafen zur Notre-Dame de la Garde als roten Faden durch die Szenen: Ankommen, Zeremonie, Abendessen, letzter Tanz.
- Setzt die Karte in die Szene der Zeremonie, nicht in eine Extranachricht. Wer mit Metro oder Auto kommt, öffnet sie im selben Link.
- Benennt eine Szene „Erinnerung an den Innenhof" und hängt ein Foto aus Le Panier an; eine andere heißt „Letzter Tanz" und nimmt das Licht einer Hafenlaterne um acht.
Erst die Farben von Marseille, dann die Schrift
Wenn ihr das Blau des Wassers nehmt, dann an einer Stelle, an der es etwas tut: auf dem Bestätigungsknopf und im Hintergrund der Startseite. Ein Blaufilter über allen Fotos macht aus Marseille eine Urlaubskarte. Das Ocker von Le Panier und das Weiß der Calanques funktionieren zusammen, solange einer davon führt – zum Beispiel weißer Hintergrund und ockerfarbene Details im RSVP.
Und lasst die allgemeine Strandhochzeits-Palette weg. Eine brennende Hafenlaterne um zwanzig Uhr sagt mehr über euren Ort als gemalte Möwen. Ihr könnt außerdem einen kurzen Satz auf Französisch auf die Startseite setzen: Der Inhalt lässt sich pro Sprache einstellen, also steht für eure Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die deutsche Fassung daneben.

Ein Link, den man am Kai öffnet, sammelt Zusagen zuverlässiger als ein Umschlag, der im Briefkasten liegt.
Eine Einladung, die vom Handy aus beantwortet wird
Eure Gäste müssen nichts installieren. Sie öffnen den Link im Browser, sehen die Szenen und bestätigen unten in der Einladung. Die Antworten landen in einer Liste, die sich mit jeder Zusage aktualisiert – nichts geht zwischen Mails und Chatverläufen verloren. Die Fragen stellt ihr selbst: Teilnahme, Name und ein Lied für den letzten Tanz reichen meist. Ändert sich die Uhrzeit oder der Ort, bearbeitet ihr die Einladung, und der Link bleibt derselbe. Niemand bekommt eine zweite Nachricht.
Startseite ausprobieren, bevor ihr zahlt
Im Testmodus richtet ihr die Startseite mit euren Namen, dem Datum und eurem Satz ein, ohne zu zahlen. Beim Kauf werden alle Szenen freigeschaltet. Bis zu sechs eigene Fotos passen hinein – eines vom Hafen für die Startseite, die übrigen für die Szenen; sie werden automatisch im Rahmen ausgerichtet. Zeichenzähler und Vorschau verhindern, dass euer schönster Satz nicht mehr auf die Startseite passt.
Ihr habt den Hafen, das Licht und eine Gästeliste, die auf dem Handy lebt. Probiert eure Einladung zur Hochzeit in Marseille kostenlos aus und veröffentlicht sie, wenn sie sitzt – der Link bleibt derselbe, auch wenn ihr später den Dresscode ändert.



