Hochzeiten
Hochzeitseinladungen in Lyon: der Plan für eure Gäste
Ein Gast steigt in Part-Dieu aus dem TGV und findet das Lokal nicht. So baut ihr Hochzeitseinladungen in Lyon, die Adresse, Uhrzeit und Zusagen an einen Ort bringen.
Send The Joy · 30. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Ein Gast aus Wien landet um 16:40 Uhr in Lyon Part-Dieu und öffnet auf dem Handy die Hochzeitseinladung. Er hat ein Geschenk dabei, und in der Bahnhofshalle liest er nur: „Cocktail im Bouchon.“ Kein Straßenname, kein Ausgang, keine Minute für den Fußweg. Er ruft an.
Das ist kein vergesslicher Gast. Das ist eine Einladung, die eine Aufgabe nicht erledigt hat. Lyon hat zwei Fernbahnhöfe, mehrere Metro-Linien und Gassen in der Altstadt, in denen die Karte kurz hakt. Wenn eure Hochzeit dort stattfindet, ist die Einladung der Stadtplan.
Hochzeitseinladungen in Lyon: der erste Stadtplan ist die Einladung
Setzt einen Link zu Google Maps mit der genauen Adresse in die Einladung. Nicht nur den Namen des Lokals — in der Altstadt gibt es mehrere Bouchons mit ähnlichen Namen. Schreibt eine Orientierung dazu: „neben der Place des Terreaux“ zum Beispiel, oder „gegenüber dem Bartholdi-Brunnen“.
- Google-Maps-Link mit der genauen Adresse und einer sichtbaren Orientierung im Text.
- Anreise ab Part-Dieu: Metro A oder Tram T1, mit geschätzter Fahrzeit.
- Uhrzeit des Cocktails, groß gesetzt und weiter unten wiederholt.
- RSVP-Fragen: Kommt ihr? Zu zweit oder allein?
Die Uhrzeit des Cocktails wird nicht verhandelt
Wenn der Cocktail um 18 Uhr beginnt, steht das groß da und wird in der Karte noch einmal genannt. Wer um 17 Uhr in Part-Dieu ankommt, hat dann Zeit für Umsteigen und Fußweg und muss nicht extra fragen.
Und wenn sich um 16 Uhr doch etwas verschiebt? Dann ändert ihr die Uhrzeit in der Einladung. Der Link bleibt derselbe, es muss nichts neu verschickt werden, und wer ihn öffnet, sieht die aktuelle Version.

Eine Einladung, die sich ändern lässt, nimmt euch am Hochzeitstag ein Telefon aus der Hand.
Zusagen, die nicht im WhatsApp-Chat untergehen
Die Rückmeldungen kommen in der Einladung selbst an, als geordnete Liste. Ihr legt vorher fest, welche Fragen gestellt werden: ob jemand kommt und ob er jemanden mitbringt. Alles steht an einer Stelle, und ihr müsst niemandem im Chat nachlaufen.
Die Fragen lassen sich vor dem Verschicken einstellen. Wer zusagt, steht danach in der Liste. Ihr könnt sie öffnen, wann es euch passt, statt zwanzig einzelne Nachrichten zusammenzusuchen.
Fotos, die zeigen, wo ihr feiert
Bis zu sechs eigene Fotos passen in die Einladung. Für das Titelbild eine Ansicht von Fourvière, für die übrigen Bilder Momente von euch. Die Einladung setzt die Fotos selbst in den Rahmen. Das Titelbild könnt ihr markieren und später austauschen, ohne etwas neu zu drucken.
- Titelbild: Fourvière von der anderen Seite der Saône.
- Ein Foto vom Paar, eines vom Lokal von außen, eines von euch beim Kochen.
- Ein Bild vom Eingang, damit die Erkennung stimmt.
- Musik: der Song, der beim ersten Tanz läuft.
Wann Papier wirklich Sinn ergibt
Wenn die Großeltern etwas zum Anfassen haben sollen, druckt ein paar Exemplare. Für alle anderen ist der Link gedacht: er kommt per WhatsApp, öffnet sich in jedem Browser und braucht keine App.
Die Einladung bleibt digital, also keine Umschläge und kein Versand. Kombiniert lieber: Link für alle, ein paar gedruckte Karten für die, die sie aufbewahren. So bleibt niemand draußen.
Lasst eure Gäste nicht in der Bahnhofshalle stehen. Mit einer digitalen Einladung von Send The Joy liegen Adresse, Uhrzeit und Zusagen an einem Ort, und ihr schaut nur nach, wenn ihr wollt.



