Hochzeiten
Hochzeitseinladungen im Kino-Stil: Eintritt, Sitzplatz, Premiere
Eine Kinohochzeit kündigt man nicht mit einem PDF an, sondern mit Saal, Sitzplätzen und eigenem Ticket. Hier ist das Drehbuch für eure Premiere.
Send The Joy · 4. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Ihr habt den Saal gebucht, die Sitzplätze stehen, der Film läuft. Aber die Einladung? Ein PDF im Anhang, das auf dem Handy winzig aussieht und niemanden zum Kommen bewegt. Dabei kann eine Kinohochzeit schon vor dem ersten Bild anfangen.
Eine Einladung im Kino-Stil ist kein Poster, das man aufhängt. Sie ist ein Ticket, das man in der Hand hält – digital, ja, aber mit Saal, Sitzplatz und einer klaren Ansage, wann die Vorstellung beginnt.
Der Eintritt ist mehr wert als das Poster
Gestalte die Einladung wie eine Eintrittskarte: oben der Schriftzug mit euren Namen, darunter „Einzige Vorstellung: Samstag, 12., 19:30“. Der Ort wird zum „Saal“. Wer das liest, weiß sofort, woran er ist. Für den Schriftzug nimmst du eine kondensierte, fette Plakatschrift, für die praktischen Angaben eine saubere, gut lesbare Schrift: Uhrzeit, Adresse, Dresscode und Karte. Und entscheide dich zuerst für das Genre, dann für die Farben: Romantische Komödie braucht Creme und Lachs, Film noir Schwarz-Weiß mit einem Rot, Italo-Western Erde und Senf. Die Palette folgt dem Genre, nicht umgekehrt.
- Ticket-Titel: Eure Namen in Plakatschrift, mit dem Datum als einzige Vorstellung.
- Leinwandformat: Ein Querformat-Foto wie ein Filmstill, der Bildausschnitt sitzt schon.
- Technische Daten: Datum, Uhrzeit, Saal (Ort), Karte und Dresscode in einer Szene.
- Popcorn: Was es zu knabbern gibt und wann der Saal vor dem Film öffnet.
Verkettete Szenen statt loser Daten
Öffne mit einer Schwelle: ein Querformat-Foto von euch, wie ein Filmstill in 16:9, und darüber der Schriftzug. Das ist das erste Bild, das jemand sieht, der den Link auf dem Handy öffnet. Danach kommt eine Erinnerung an den Ort: ein Foto vom Saal oder von dem Tag, an dem ihr ihn ausgewählt habt, ein kurzer Satz und die Karte mit der Anfahrt. Wer von weiter her kommt, dankt für diese Szene mehr als für jedes Gedicht. Schließe mit dem letzten Tanz: Endzeit, was danach passiert, und ein Abschied. Jede Szene mit eigenen Texten und eigenem Foto, ohne Uhrzeiten, Dresscode und Geschenke in einen unleserlichen Block zu stopfen.
Jede Szene kannst du mit eigenen Texten und Fotos bestücken. Bis zu sechs eigene Fotos erlaubt das System, Titelbild und Dekoration, und du markierst, welches die Einladung öffnet. Wenn dir am nächsten Tag ein anderes Titelbild lieber ist, tauschst du es aus, und es wird automatisch im Rahmen ausgerichtet.
Popcorn und RSVP gehören dazu
Wenn ihr eine Snack-Ecke oder Popcorn plant, schreibt es in eine Szene mit Uhrzeit: „Der Saal öffnet um 19:00, der Film beginnt um 19:30.“ So kommt niemand zu spät. Die Fragen für die Rückmeldung stellst du selbst: Teilnahme, Anzahl der Personen, eine freie Notiz. Was du nicht fragst, erfährst du nicht. Die Antworten landen in der Einladung, in einer sortierten Liste. Kein Zusammensuchen aus vierzig WhatsApp-Nachrichten mit „Ich komme“ und „Ich glaube schon“.

Eine Kinohochzeit kündigt man nicht mit einem PDF an, sondern mit einem Ticket, das man in der Hand hält.
Kino für alle: digital, änderbar, ohne Neudruck
Die Einladung ist digital: kein Papier, kein Versand. Wenn jemand ein Andenken in der Hand halten möchte, druckst du ein paar Exemplare mit demselben Design für die, die es aufbewahren, und gibst allen anderen den Link. Änderungen nach dem Verschicken sind kein Problem: Uhrzeit, Ort, Karte, Dresscode oder ein Satz – du bearbeitest es im Browser, der Link bleibt derselbe, und die Gäste sehen die aktuelle Version. Kein Neudruck, kein neues Verschicken. Einmalig 29,99 EUR pro Einladung, ohne Abo. Du wählst ein Design, testest die Titelseite kostenlos und schaltest nach dem Kauf alle Szenen frei.



