Hochzeiten
Hochzeitseinladungen und Allergien: ohne Fragebogen
Ein Menüplan mit Allergien muss kein Fragebogen sein: Wie du getrennt vom RSVP fragst, Menügruppen bildest und den Caterer-Termin vorbereitest.
Send The Joy · 30. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Der Caterer ruft an, drei Wochen vor der Feier, und fragt, wie viele glutenfreie Menüs er einplanen soll. Du weißt es nicht. Du öffnest die Hochzeitsgruppe, scrollst an Parkplatzfragen, DJ-Vorschlägen und zwei Fotos vom Brautkleid vorbei und findest ganz unten eine Nachricht über Nüsse — ohne Namen. Der Rest hat nie geantwortet, obwohl alle zugesagt haben. So sieht es aus, wenn Hochzeitseinladungen und Allergien über denselben Chat laufen.
Das Problem liegt selten in der Küche. Es liegt am Kanal. Ein RSVP-Formular ist für Ja oder Nein gebaut, nicht für Zutatenlisten und nicht für Kreuze neben „glutenfrei“ und „laktosefrei“. Wer beides in ein Formular packt, bekommt beides halb: die Zusage zäh und die Information, die der Caterer braucht, unvollständig.
Hochzeitseinladungen und Allergien: der RSVP ist keine Krankenakte
Halte die Zusage kurz: Kommst du? Mit wie vielen Personen? Fertig. Allergien und Unverträglichkeiten laufen in einem zweiten Kanal — eine eigene Mailadresse, die nur ihr beide lest. Die Bestätigung ist dann in zwei Minuten erledigt, und die Kücheninfo kommt trotzdem an.
- Auf der Einladung steht eine Frist: „Bitte bis 10. Mai zusagen.“
- Direkt darunter eine zweite Zeile: „Unverträglichkeiten? Schreib uns an hochzeit@beispiel.de.“
- Diese Adresse liest nur ihr beide — nicht die Gruppe und nicht die Trauzeugen.
- Die Zusage bleibt ein Klick, die Allergie eine private Nachricht.
Fragen zum Menü, ohne wie ein Formular zu klingen
Eine offene Frage wirkt anders als eine Liste mit Kästchen. „Gibt es etwas, das du nicht essen kannst?“ lässt Raum für eine Antwort. Eine Tabelle mit zwölf Allergenen fühlt sich an wie ein Termin in der Praxis, und genauso wird sie auch beantwortet: gar nicht.
Sortiere die Antworten danach nach Menügruppen, nicht nach Personen: glutenfrei, laktosefrei, vegan, Kinderportion. Eine Küche plant mit Zahlen und Zubereitungsregeln, nicht mit Namen. Nach einer Diagnose fragst du nicht — du musst nur wissen, was sicher auf den Teller darf.

Frag nach dem, was auf den Teller darf, nicht nach dem, was in der Akte steht.
Menü und Allergien: ein Anruf beim Caterer
Ruf eine Woche vor der Feier an und lies die Liste durch: zwei glutenfrei, ein vegan, vier Kinderportionen. Damit kann eine Küche planen. Das eigentliche Risiko sind Kreuzungen — dieselbe Pfanne, dasselbe Brett, dieselbe Zange.
Sag beim Anruf auch, wie die Plätze markiert werden: ein Kärtchen am Tisch mit „glutenfrei“ oder ein kleiner Plan für das Servicepersonal, auf dem steht, wer was bekommt. Am Abend selbst rät dann niemand mehr.
Was die digitale Einladung übernimmt — und was nicht
Eine digitale Einladung nimmt dir die Zusagen ab: Die Antworten landen in einer geordneten Liste in der Einladung selbst, und du schreibst niemandem per WhatsApp hinterher. Deine Gäste öffnen den Link im Browser, ohne App, auf dem Handy oder Tablet. Die Fragen für die Bestätigung stellst du selbst zusammen. Und wenn sich Uhrzeit, Treffpunkt oder Dresscode ändern, bearbeitest du das nach dem Versenden — der Link bleibt derselbe, niemand muss neu klicken.
Allergieangaben bleiben bewusst draußen: Die gehören in die kurze Mail, nicht in das Formular. Die Zusagen dagegen laufen an einer Stelle zusammen, und du hast eine Liste statt vier Chats. Genau dafür gibt es Send The Joy: eine eigene Seite für 29,99 Euro, einmalig, ohne App und ohne Papier. Wenn du deine Feier planen willst, ohne dich in Nachrichten zu verlieren, fang dort an.



