Hochzeiten
Hochzeitseinladungen mit Allergenen: Etikette ohne Designbruch
Allergene in der Hochzeitseinladung nennen, ohne das Design zu ruinieren: eine eigene Szene, ein klarer Satz, ein Kontakt mit Namen.
Send The Joy · 6. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Lena sitzt mit dem Laptop auf dem Sofa und schreibt die Einladung für Miriam und Jonas. Das Menü steht: Rinderfilet, Gemüselasagne, Apfelstrudel. Dann ruft ihre Cousine an. Keine Nüsse, und der Sohn isst kein Gluten. Lena legt auf und überlegt, wohin damit. Auf die Startseite, zwischen Namen und Datum? Sie schreibt es in acht Punkt, grau, unten in die Ecke. Erledigt. Gelesen hat es niemand.
Genau da beginnt das Problem. Ein Allergenhinweis ist keine Fußnote, sondern eine Frage, die eine Antwort braucht. Du musst dafür nichts verschönern und nichts verstecken. Du brauchst eine eigene Szene, einen klaren Satz und eine Person, die ans Telefon geht.
Allergene in der Hochzeitseinladung: erst der Hinweis, dann die Schrift
Schreib nicht „Bei Allergien wendet euch an die Organisation“. Das klingt nach Amt, und am Ende schreibt niemand. Nenn eine Person mit Namen und einer Nummer, die funktioniert. „Bis zum 1. Juni bei Lena melden“ ist eine Aufgabe. „Bitte rechtzeitig Bescheid geben“ ist keine.
- Allergien und Unverträglichkeiten: melde dich bis zum 1. Juni bei Lena, 0170 0000000. Der Satz gehört nicht in die letzte Zeile, sondern dorthin, wo man ihn liest.
- Nenn eine echte Person: „Für Allergien sprich mit Jonas, dem Trauzeugen“ statt „die Organisation“. Das halbiert die Rückfragen.
- Beim Buffet reicht der Verweis: „Die Allergenliste findet ihr in der Szene Menü.“ Vierzehn Zeilen Zutaten auf der Startseite liest niemand.
- Schreib die Frist mit Datum. „Vor dem 1. Juni“ hilft der Küche beim Einkauf. „Möglichst bald“ hilft niemandem.
Eine eigene Szene rettet das Design
Bei einer digitalen Einladung legst du hinter „Langes Dinner“ eine Szene mit dem Titel „Menü und Allergene“ an. Gleicher Hintergrund, gleiche Schrift, gleiche Ruhe wie im Rest. Die Startseite bleibt Startseite: Namen, Datum, Ort. Die Allergene stehen auf der zweiten Seite.
Für die, die Papier in der Hand halten wollen – Oma, oder einfach für den Kühlschrank –, kombinierst du: Link für alle, ein paar Ausdrucke für die wenigen. Eine lose Karte, die im Auto liegen bleibt, löst nichts.

Der Allergenhinweis gehört nicht in die Ecke, sondern in eine eigene Szene: ein Name, ein Kontakt, ein Datum.
Der Text, den du wirklich hinschreibst
Statt „Ist jemand allergisch?“ schreib: „Wenn du auf Nüsse reagierst oder kein Gluten isst, sag bis zum 1. Juni bei Lena Bescheid.“ Noch besser ist das Gericht. „Menü ohne Gluten: Tomatensalat mit Burrata, Reis mit Gemüse, Obst“ – dann muss niemand nachfragen, was auf den Teller kommt.
- Kontaktzeile mit Name, Telefon oder E-Mail.
- Frist mit Datum: vor dem 1. Juni, damit die Küche planen kann.
- Eigene Szene oder Karte mit dem Titel „Menü und Allergene“, im gleichen Stil wie der Rest.
- Angepasste Gerichte nennen, wenn das Menü schon steht: ohne Gluten, ohne Laktose, vegetarisch.
- Vegetarier und Veganer an dieselbe Person verweisen. Kein Allergiefeld im Zusage-Formular: das läuft über den direkten Kontakt.
Was Etikette und Layout kaputt macht
Keine Gluten- oder Nuss-Symbole auf die Startseite: Sie konkurrieren mit den Namen und dem Datum und sehen aus wie ein Beipackzettel. Keine Farbe pro Allergie im Sitzplan: markier die Person, nicht die Diagnose. Und leg die Information nicht nur in die WhatsApp-Gruppe – zwischen zwei Sprachnachrichten findet sie keiner mehr.
Mit einer digitalen Einladung von Send The Joy legst du eine Szene „Menü und Allergene“ an und änderst sie, sobald die Küche das Menü bestätigt hat. Der Link bleibt derselbe, niemand muss einen zweiten Umschlag öffnen. Das Design kannst du gratis testen, veröffentlichen kostet 29,99 EUR – einmalig, ohne Abo.



