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Namen auf der Hochzeitseinladung: die richtige Reihenfolge

So ordnet ihr die Namen der Brautleute auf der Einladung: alphabetisch, nach Gastgeber oder nach Klang – und ändert die Reihenfolge später ohne neue Umschläge.

Send The Joy · 8. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Hände halten eine cremefarbene Einladungskarte und ein Smartphone mit digitaler Einladung auf einem Leinentisch.
So ordnet ihr die Namen der Brautleute auf der Einladung: alphabetisch, nach Gastgeber oder nach Klang – und ändert die Reihenfolge später ohne neue Umschläge.

Es ist Freitagabend, auf dem Küchentisch stehen zwei halbvolle Kaffeetassen, und auf dem Laptop ist der erste Entwurf eurer Einladung offen. Über der Zeile mit euren beiden Namen hängt eine Frage, die seit Wochen im Raum steht: Wer zuerst? Ihr habt drei Versionen ausprobiert, eine wieder gelöscht und euch dann in einer Sprachnachricht verheddert.

Für die Namen auf der Hochzeitseinladung gibt es keine Regel, die für alle Paare gilt. Die Reihenfolge der Brautleute ist im deutschsprachigen Raum Gewohnheit, kein Gesetz. Wichtig ist nur, dass ihr euch einmal einigt und die gewählte Reihenfolge überall gleich verwendet: im Einleitungssatz, in der Einladung selbst, im RSVP und in jeder Nachricht danach.

Namen der Brautleute: keine allgemeine Regel, sondern eine Absprache

Manche Paare schreiben "Marie und Jonas", andere "Jonas und Marie". Dahinter steckt selten ein Protokoll, sondern ein konkreter Grund: Wer lädt ein, welche Familie feiert mit, und was klingt beim Vorlesen besser? Klärt das einmal, dann müsst ihr es nie wieder erklären.

  • Legt fest, ob es Gastgeber gibt: Wenn die Eltern einer Seite die Feier ausrichten, kann ihr Name im Einleitungssatz stehen.
  • Schreibt beide Namen so, wie sie auf der Einladung stehen sollen – mit Vornamen und Nachnamen.
  • Ohne besseren Grund sortiert alphabetisch nach dem Vornamen. Das ist neutral und leicht zu erklären.
  • Lest die ganze Zeile laut vor: Einleitungssatz, beide Namen, Datum. Was beim Sprechen hakt, hakt auch beim Lesen.

Alphabetisch ordnen: die neutralste Reihenfolge

Wenn ihr keine Diskussion wollt, nehmt den Anfangsbuchstaben des Vornamens: "Anna und Ben", "Clara und David". Das lässt sich jeder Tante erklären, und niemand fühlt sich übergangen. Bei gleichem Anfangsbuchstaben entscheidet der Nachname: "Anna Berg" steht vor "Anna Conrad".

Zusammengesetzte Vornamen schreibt ihr so, wie ihr sie aussprecht. "Anna-Lena und Jonas" ist nicht dasselbe wie "Anna und Jonas". Und kürzt einen Namen nur dann ab, wenn ihn wirklich alle so kennen: Aus "Karl-Heinz" wird auf einer formellen Einladung kein "Kalle".

Hände halten eine cremefarbene Einladungskarte und ein Smartphone mit digitaler Einladung auf einem Leinentisch.
So ordnet ihr die Namen der Brautleute auf der Einladung: alphabetisch, nach Gastgeber oder nach Klang – und ändert die Reihenfolge später ohne neue Umschläge.

Die Reihenfolge der Namen ist kein Protokoll, sondern eine Abmachung. Schreibt sie einmal auf, und alle anderen übernehmen sie von dort.

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Wer einlädt, steht oben – der Einleitungssatz entscheidet

Bei einer formellen Einladung nennt der erste Satz die Gastgeber: "Die Eltern der Braut laden ein..." Danach folgen eure Namen. Die Reihenfolge der beiden ändert nichts daran, wer einlädt. Richtet ihr die Feier selbst aus, reicht ein Satz wie "Wir heiraten und laden euch ein" – und eure beiden Namen stehen gleichberechtigt darunter. Gibt es zwei Gastgeberfamilien, nennt sie in der Reihenfolge, auf die ihr euch einigt, und behaltet sie in allen Fassungen bei.

Vornamen, Nachnamen, Kosenamen – und Änderungen danach

Auf der Einladung stehen die Namen so, wie eure Gäste sie erkennen. "Lucia Fernández und Marco Ruiz" verhindert Verwechslungen, wenn zwei Lucias auf der Gästeliste stehen. Ein "Herr" oder "Frau" vor jedem Namen braucht es nicht; die Großschreibung am Anfang reicht. Und wenn ihr die Reihenfolge nach dem Versenden doch tauscht, ändert ihr im Browser nur das Namensfeld. Der Link bleibt derselbe, eure Gäste sehen die aktuelle Version, und niemand bekommt einen neuen Umschlag.

Nehmt euch zehn Minuten, entscheidet die Reihenfolge und lest den Satz einmal laut. Wenn er rund klingt, tragt beide Namen ins Feld ein, prüft die Vorschau und veröffentlicht mit einem Klick. Ein Design könnt ihr vorher kostenlos testen; die vollständige Einladung schaltet ihr einmalig für 29,99 EUR frei. Später etwas zu ändern kostet nichts – der Link bleibt gleich.

Geschrieben von

Send The Joy

Equipo editorial

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