Hochzeiten
Hochzeitseinladung mit Kindern: Namen richtig nennen
Wenn die Kinder mitkommen, gehört ihr Name in die Kopfzeile – nicht in eine zweite Zeile. Wie ihr das aufschreibt, ohne dass es nach Organigramm klingt.
Send The Joy · 1. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Ihr sitzt am Küchentisch, das Handy zwischen den Kaffeetassen, und auf dem Bildschirm steht der erste Entwurf: eure Namen, das Datum, der Ort. Darunter ist eine Lücke. Stehen Leni und Tom auch in der Kopfzeile? Nur, wenn sie mitkommen? Und wie ist das, wenn nur einer von euch beiden der leibliche Vater ist?
Genau da beginnt die Etikette. Eine Hochzeitseinladung mit Kindern der Brautleute muss kein Organigramm werden. Sie braucht drei Entscheidungen: Wer steht in der Kopfzeile, wer ist wann dabei, und wie kommen die Antworten zurück.
Hochzeitseinladung mit Kindern: Was in die Kopfzeile gehört
In die Kopfzeile kommen die Vornamen der Kinder, direkt nach euren Namen und mit „mit“ verbunden. Also: „Anna und Jonas mit ihren Kindern Mia und Emil laden ein …“ Kurz, lesbar, ohne Erklärung. Sind die Kinder nur von einem von euch beiden, bleibt die Reihenfolge gleich: erst ihr zwei, dann „mit“ und der Name. Schreibt nicht „wir vier“, wenn sich nicht alle vier angesprochen fühlen.
- Vornamen der Kinder direkt nach euren Namen, verbunden mit „mit“ – nicht in eine zweite Zeile auslagern.
- In der Kopfzeile nur Vornamen. Nachnamen kommen weiter unten oder in die Signatur.
- Bei Kindern aus früheren Beziehungen vorher fragen, ob der Name überhaupt genannt werden soll.
- Zeichenzähler und Vorschau im Editor zeigen euch, ob die Zeile auf dem Handy noch hält.
Zwei Nachnamen passen nicht in eine Zeile
Sobald Nachnamen dazukommen, wird die Kopfzeile eng. Lasst die Vornamen oben stehen und setzt die vollen Namen in die Signatur oder in eine Szene im Inneren der Einladung. Teilen die Kinder einen Nachnamen mit einem von euch, schreibt ihn nicht zweimal: „Anna, Jonas und Mia“ liest sich besser als „Anna, Jonas und Mia Berger Berger“.
Im Editor von Send The Joy hat jedes Feld seinen eigenen Platz: Kopfzeile, Namen, Datum, Satz und Ort. Ein Zeichenzähler läuft mit, und die Vorschau aktualisiert sich sofort, ohne die Seite neu zu laden. Ihr seht also gleich, ob der Text auf dem Handy noch passt oder ob ein Vorname zu viel ist.

Die Einladung ist kein Stammbaum, sondern eine Bitte. Wer eingeladen ist, steht vorne – alles andere kommt danach.
Etikette ist auch Logistik
Wenn die Kinder mitfeiern, soll ein Satz in der Einladung sagen, ob sie den ganzen Tag dabei sind oder nur einen Teil. Etwa: „Mia und Emil sind bei Trauung und Abendessen dabei, danach Kinderbetreuung im Nebenraum.“ Kommen sie nicht mit, müsst ihr das nicht begründen. Nennt sie in der Kopfzeile, wenn sie zur Familie gehören, und lasst den Rest weg.
Schreibt außerdem klar, ob Kinder willkommen sind oder ob es eine Feier nur für Erwachsene ist. Ein kurzer Satz, den jeder versteht, ist besser als eine Andeutung, die drei Gäste unterschiedlich auslegen.
Das RSVP ist kein Familienchat
Im Bestätigungsformular stellt ihr die Fragen selbst: Wie viele Personen kommt ihr, und mit welchen Namen? Die Antworten landen in einer Liste direkt in der Einladung, in der Reihenfolge, in der sie eingehen. Ihr müsst niemandem per WhatsApp hinterhertelefonieren und keine Kinder in einem zweiten Notizbuch mitzählen. Wenn ihr wissen wollt, wer ein Kind begleitet, hängt ihr einfach eine Frage an: „Wer bringt Mia und Emil mit?“ Und weil ihr die Einladung nach dem Verschicken weiter bearbeiten könnt, bleibt der Link derselbe: Ändert sich eine Uhrzeit oder ein Name, sehen die Gäste die aktuelle Version. Probiert ein Design gratis aus, schreibt die Kopfzeile mit den Namen eurer Kinder und veröffentlicht erst, wenn es sich richtig liest.



